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  • Was ich über Rückschläge und Scheitern erst spät gelernt habe

    Keiner steht neben dir und applaudiert wenn was nicht funktioniert oder du nicht bekommst, was du dir so sehr gewünscht hast. Das ist Fakt. Schon früh lernt man im Leben, dass Erfolg toll ist und wie sich das Verlieren anfühlt. Alle sind da und freuen sich mit dir wenn du auf dem Siegertreppchen stehst und meiden dich wenn du Fehler machst oder etwas einfach nicht hinbekommst. Wenn man nicht aufpasst beginnt man vielleicht nur um gemocht, akzeptiert und bewundert zu werden nicht mehr seinen eigenen Weg zu gehen. Denn nicht allen gefällt, was dir gefällt. Nicht alle brennen wofür du brennst. Selbst du änderst dich im Laufe des Lebens und findest auf einmal Dinge gut, die du früher niemals tun wolltest. Ich hätte gerne viel früher verstanden, dass es darauf ankommt wer du bist. Genauer gesagt wer du in deinem Kopf bist und wer du werden willst. Also das Bild, das du von dir selbst hast und die Träume in deinem Herzen. Ja, in deinem Herzen und nicht in deinem Kopf, denn der trifft rückblickend auf mein Leben keine Entscheidungen für mich sondern nur für Sicherheit und Komfort. Er sagt mir sehr gut wie ich etwas erreichen kann aber das Ziel selbst kann das Herz wesentlich besser bestimmen. Früher dachte ich immer, dass das Bild ja geprägt wird von deinem Umfeld. Also deinen Freunden, deiner Arbeit und deinen Hobbies. Also, dass das bestimmen würde wer du bist und dass das Ziel sei immer besser in dieses Bild zu passen. Dass man dann seinen Weg gefunden habe und der Erfolg sei sich bestmöglich anzupassen und man dann glücklich werden würde. Hat man ja auch so gelernt und bei den Eltern etc. gesehen. Es ist aber umgekehrt. Der, der du bist bestimmt dein Umfeld und deine Realität. Nicht der, der du sein willst (mit dem Kopf) und ganz sicher nicht der, den andere gerne hätten. Was alles in dir steckt ist wirklich Wahnsinn. Wir nutzen davon nur einen lächerlichen Teil. Aber einen sicheren Teil. Wir haben große Träume aber messen sie an der Realität anstatt umgekehrt. Wir verlieren sie weil zu viele Leute die Köpfe schütteln wenn wir ihnen nachjagen und wir zu spät erkennen wie wenig unsere Träume mit der Meinung anderer zu tun haben. Menschen mit ähnlichen Macken wie deine lachen nicht über deine Träume weil sie sie für ebenso erreichbar halten wie du. Träume scheitern oft nicht am Können oder der Kraft des einzelnen sondern am Glauben. Was glaube ich zu sein? Wozu glaube ich bin ich fähig und wer kann ich werden? Der Held in meiner Geschichte oder der Knappe in der Geschichte eines anderen? Wenn ich nun wirklich große Träume leben möchte kann das unmöglich leicht sein. Große Träume sind meist weit von der derzeitigen Realität entfernt. Noch. Sie lässt sich ja verändern aber nicht schnell und nicht einfach. Scheitern, Zweifel sowie Rückschläge gehören da einfach dazu. Es geht nicht anders. Es kommt nur darauf an wie ich damit umgehe. Sehe ich nur den Misserfolg und verliere meinen Traum aus den Augen? Lass ich von den Meinungen, Perspektiven und Potentialen anderer bestimmen was möglich ist für mich oder glaube ich an mich und was in mir steckt? Klar ist es nicht schön zu scheitern und es ist menschlich dabei etwas zu fühlen. Das sollte man auch tun. Bewusst am besten. Aber im Sinne von: was fühle ich jetzt? Was ist es wirklich? Bin ich traurig? Oder werde ich jetzt nur nicht gesehen? Fühle ich mich jetzt klein? Bleibt eine positive Reaktion aus meinem Umfeld aus und ich bin jetzt bockig? Keine angenehmen Fragen aber welche, die dich weiterbringen können. Ich wünschte ich hätte früh gelernt wie man mit Emotionen umgehen kann. Wie man sie zulässt, kanalisieren und transformieren kann ohne sich bewusst oder unbewusst zu bestrafen und zu schaden, wie man es gesehen und gelernt hat. Das Bild, das ich jetzt von mir habe reagiert anders als das Kind, das ich war. Trotzdem bekomme ich dauernd Impulse von diesem Kind. Man kann viel von diesem Kind lernen aber ich behalte die Kontrolle und gebe sie nicht mehr ab. Emotionen und Erwartungen anderer haben einen neuen Stellenwert bekommen und meine Träume dürfen verrückt sein. Nein, sie müssen es sogar! Meine Realität ändert sich nicht dadurch der Norm zu entsprechen. Inzwischen ist es eher normal, dass Leute den Kopf schütteln. Ich sehe morgens in den Spiegel und mir gefällt was und vor allem wen ich da sehe. Das war nicht immer so. Eigentlich sehr selten. Ich bin noch lange nicht da, wo ich sein will aber ich bin auf einem guten Weg. Deshalb, weil ich Fehler mache. Weil nicht alles sofort klappt. Weil ich gezwungen bin an mir und meinem Traum zu arbeiten und weil ich gezwungen werde an mich und mein Potential zu glauben. Mir gefällt die Reise, auf der ich jetzt bin und deshalb kann ich dankbar sein für jeden Schritt und kann kleine Schritte ebenso feiern wie das Erreichen großer Ziele. Hab keine Angst Fehler zu machen. Hab keine Angst zu scheitern. Manchmal stolpert man auf dem Weg. Manchmal fällt man sogar hin. Aber denke immer daran: Einen großen Traum zu leben kann unmöglich einfach sein. Ist es einfach, ist der Traum zu klein.

  • Eigene Verletzlichkeit eingestehen

    Aus aktuellem Anlass möchte ich ein paar Worte sagen: Wir versuchen immer stark zu sein, immer durchzuhalten. Wir ermutigen uns und ziehen durch. Pausen werden zu selten und nicht ausreichend lange gehalten und dann oft auch nur zum Ausruhen genutzt. Zumindest geht es mir so. Und dazu kommt noch: Es fällt mir nicht leicht mir meine Verletzlichkeit einzugestehen. Klingt doof denn ich bin ja auch nur ein Mensch aber wer meine Geschichte kennt, der weiß, dass es notwendig war so zu sein. Das Leben hinterlässt manchmal Verletzungen, die dann irgendwann zu den berühmten Narben werden. Aber was, wenn man zu früh weitergemacht hat? Wenn die Wunde noch nicht zu war? Wenn die meist emotionalen Wunden nur vom Kopf her „überwunden“ und „verarbeitet „ sind? Nur darüber hinweg zu sein bedeutet nicht, dass es nicht noch nachblutet… leise und dann wenn es still ist. Wenn du zb über Weihnachten und Silvester alleine bist mit deinen Gedanken. Was, wenn du dann nich hinsiehst und handelst? Klar, „geht schon“ und „muss man halt mal beißen“ …aber über die Jahre scheint es doch mehr mit mir gemacht zu haben als erwartet. Jetzt sitz ich da und frage mich: wo hab ich nicht genug hingeschaut und was kann ich jetzt tun damit ich wirklich heilen kann? Ich war wohl zu lange damit beschäftigt das Schild hochzuhalten um zu merken, dass ich dringend die Ruhe am Feuer brauche. Den tiefen Austausch, Rituale für mich, Energiearbeit für mich und der hässlichen Wahrheit ins Gesicht zu schauen: Allein zu sein hat seinen Preis. Da ich es ja nie durch sanfte Zeichen verstehe, hab ich mal wieder gewartet bis die gusseiserne Bratpfanne kam. Nunja. Es ist nie ratsam starke Gefühle zu verdrängen und man darf sich dann auch nicht wundern, wenn die dann eben geballt und auf einmal rauskommen und einen wirklich überfahren. Trauer, Schwäche, Schmerz, Angst vor Verlust und Versagen, Scham und Einsamkeit. Tja. Nun muss ich mich wohl eben jetzt mit den gerade genannten Geistern ans Feuer setzen und reden. Wird keine angenehme Sache aber ich bin bereit. Die Art von Krieger, die ich bin, ist nicht immer stark. Meine Art macht Fehler, stolpert und fällt auch hin. Aber man erkennt meine Art immer daran, was sie tut und zu was sie im Stande ist, wenn sie am Boden liegt. Ich mache einen Kreis während Fylgja das Feuer entfacht und die Gäste begrüßt. Es ist Zeit. Komm mit ans Feuer, wenn du das kennst und dich angesprochen fühlst. Jetzt übernimmt der Schamane in mir und führt den Krieger. Eine heilsame Symbiose. Ich höre die Trommeln….

  • Erster Januar - Ernüchterung oder Chance

    Moin und ein frohes neues Jahr. Wer kennt das: was du heute denkst, wirst du morgen sein. ? Der Klassiker ist ja, dass sich quasi die ganze Welt heute radikal ändert. Fast alle beginnen heute mit Sport, hören auf Alkohol zu trinken und feiern zu gehen. Im Fokus steht dann die Persönlichkeitsentwicklung und der lang ersehnte Erfolg. Der erste Januar! Ein Datum mit so viel Potenzial. Wenn der Spruch von vorhin aber stimmt, dann bist du heute was du an Silvester gedacht hast. Also so, wie du die ganze Zeit vorher gedacht hast und auch genau so wie du über die Jahre geworden bist und was du jetzt loswerden willst. Siehst du die Problematik? Die Neujahrswünsche und Neujahrsvorsätze bleiben oft nur ein Wunsch ohne Kraft. In zwei Wochen ist meist alles vergessen und es werden mehr Gründe gefunden als Wege. Es ist einfach nicht so, dass man Gedankenmuster, die man teils Jahrzehnte lang gepflegt hat an einem Tag mit Kater und mieser Stimmung ersetzt. Etwas zu erreichen ohne dafür etwas opfern zu müssen und ohne etwas dafür tun zu müssen…. Das ist wohl der Traum unserer Gesellschaft geworden. Nun ihr seht ja wie gut das klappt. Der erste Januar ist vielmehr eine Chance. Eine Chance mit kleinen Dingen zu beginnen. Gerade Sport zu beginnen oder eine Sucht aufzugeben erfordern eine Strategie, einen Plan. Faulheit und Sucht kommen langsam und schleichend in dein Leben. Es ist nicht ratsam ohne Training diesen Dingen alles entgegenzusetzen. Es fehlt nämlich an Disziplin und Durchhaltevermögen. Noch! Denn das kann man trainieren. Dazu gehört Wille aber auch die Gewissheit, dass man Rückschläge haben wird. Man wird stolpern, man wird fallen. Man wird getestet. Immer und immer wieder. Das gehört dazu. Wer dann beim ersten Hindernis schon aufgibt hat noch zu wenig Glaube an sich selbst. Kein klarer Bild von dem, was er werden will. Wer jedoch Schritt für Schritt, jeden Tag etwas besser wird und nur sich selbst besiegen muss, der wird diesen Glauben schnell aufbauen! Der Glaube versetzt Berge. Nicht die Affirmation, die man ein paar Tage in den Spiegel spricht. Es sind die kleinen Taten, die den Unterschied machen. Ich ermuntere euch das Beste aus euch herauszuholen denn ich kann es sehen. In jedem einzelnen von euch brennt etwas. Holt es hervor und sagt mir: Wofür brennt ihr? Was traut ihr euch noch nicht zu sein und zu leben? 2026 hat die Kraft alles zu verändern. Wer aufstehen will, dem reichen wir die Hand. Fylgja sagt: ‚Die Angst, die du spürst und der Zweifel es könnte nicht klappen sind in Wahrheit Türen. Mut entsteht dadurch Angst zu haben aber trotzdem weiterzumachen. Es ist ein Prozess. Vertraue auf dich denn es existieren alle Versionen von dir in deinem Herzen. Welche du wählst ist die Frage.“

  • Beschütze deinen Traum

    Gerade die Nachrichten der Rauhnächte drehen sich ausschließlich um meinen Traum, um meine Vision. Sie unterstreichen die Wichtigkeit, das Ausmaß und die Bedeutung meines Weges. Das ist mir voll bewusst und bewegt mich durchaus auch durch die meisten meiner Ängste. Und das ist gut so. Ich habe gelernt, dass es nur richtig gut wird wenn ich ordentlich dafür geblutet habe. Ich habe das sehr spät gelernt, denn ich hatte mir nicht die richtigen Vorbilder ausgesucht. Nun ist es so, dass der Traum natürlich absolut verrückt ist - so wie ich inzwischen auch. Niemand kennt das wahre Ausmaß meiner Vision aber bereits Teile davon lassen mein Umfeld den Kopf schütteln. Klar werden damit Zweifel gesäht und ich bin noch nicht am Ziel meiner Transformation ABER! Niemand läuft in meinen Schuhen. Niemand hat nur einen Meter meines Weges hinter sich! Deshalb lasse ich keine Zweifel an mir und meiner Vision zu. Weder von außen, noch von innen. Ein Marathonläufer wird niemals deinen Traum vom Halbmarathon klein reden. Niemals. Ein Bodybuilder wird dich nicht für dein Training auslachen. Das machen nur Leute, die nichtmal auf deinem Level sind! Es ist wichtig das zu verstehen. Starke Menschen helfen dir hoch! Nur schwache Menschen ziehen dich runter, weil dein Traum sie an ihre Grenzen erinnert und sie wollen nicht, dass du sie klein dastehen lässt. So ist das. Also wenn du einen verrückten Traum hast, und das hoffe ich, fang an ihn zu beschützen. Rede nicht dauernd nur davon, sondern arbeite aktiv daran. Jeden Tag ein wenig. You vs You. Jeden Tag. Du musst nicht gleich alles schaffen! Du musst nur jeden Tag ein wenig besser werden. 1% better. Beat yesterday. The only easy day was yesterday. All die Sprüche passen auf einmal. Sobald du anders schwingst - und das geschieht durch die Magie der Disziplin - kommen andere Menschen. Menschen wie du. Ja es ist hart und ja du wirst viele Menschen verlieren ABER die helfen dir nicht weiter. Beschütze deinen Traum. Rede bewusst und gut mit dir. Achte auf deine Gedanken, deine Worte und deine Taten. Es ist eine Kettenreaktion. Achte auf dich. Sei hart! Aber auch weich. Erkenne wann was dran ist. Nimm deine Spiritualität an. Egal wie sie auch immer aussehen mag. Sei nicht wie die anderen. Die gibt es schon. Sei du! Trau dich und steh für dich und deine Werte ein! Du bist nicht allein auf so einem Weg. Viele anderen gehen ihn auch. Ihr werdet euch treffen und in einen ehrlichen Austausch gehen können. Ohne Neid, ohne Angst und ohne Zweifel. Verlass dich nicht auf Motivation. Sie ist die Sahnehaube aber eben auch eine Bitch. Genieße es, wenn es gut läuft aber erinnere dich an DEIN WARUM, wenn es hart und hässlich wird. Denn das wird es. Es kann unmöglich immer nur gut sein. Aber ebenso unmöglich ist es, dass es nur schlecht läuft. Finde etwas in dir, das weder durch Komplimente zu groß wird, noch durch Gerede klein gemacht werden kann. ( Danke Shi Heng Yi für den Satz! ) Du hast alles in dir! Verliere dich nicht im Außen. Vergleiche nicht und rede immer nur gut von dir und mit dir! Das ist entscheidend. Ich schreibe das nicht nur für dich… auch ich habe viel vor nächstes Jahr und es wird sicher nicht immer leicht werden. Aber ich stehe tief verbunden mit meinem Land, Hand in Hand mit den Geistern und Runen und natürlich immer mit meiner Fylgja. Ich beschütze meinen Traum denn niemand sonst wird kommen und mich retten. Ich beschütze meinen Traum denn das ist es warum ich hier bin. Meine Bestimmung und das was mich am meisten begeistert und gleichzeitig das wovor ich am meisten Angst habe. Ich bin bereit. Mein Traum erwartet, dass ich körperlich härter und mental stärker bin als alles, was sich uns in den Weg stellt. Ich arbeite hart daran dieser Rolle gerecht zu werden. Niemand kann mich aufhalten. Was ist dein Traum? Wofür brennst du? Was lässt dich leuchten? Beschütze es und mach es endlich wahr!

  • Gedanken zur Wintersonnenwende 2026

    Was ist Spiritualität im Jahre 2026 und warum ist sie mir so wichtig? Ich werde oft gefragt warum denn dieser Teil überhaupt in der Task Force abgebildet werden muss. Darauf habe doch niemand Bock und das würde mich sehr viele Interessenten kosten. Nun, das sehe ich nicht so. Wenn ich heute Angebote im Bereich Spiritualität googel, dann werde ich überhäuft mit Angeboten. Gerade zur Weihnachtszeit sind die Wintersonnenwende, Yule und die Rauhnächte ein Thema. Ich denke, dass diese Zeit sehr wichtig ist, wenn man eine Vision hat. Wenn man weiß, wo man hinmöchte. Mir werden zu dieser Zeit vor der Sonnenwende ganz deutlich meine dunklen Seiten, Muster und nicht aufgelöste Dinge gezeigt. Ganz massiv und gnadenlos. Aber auch so wichtig. Allerdings muss das erstmal ausgehalten werden und glaubt mir - das fällt mir keineswegs leicht. Deshalb nenne ich diesen Teil in der Task Force auch maskuline Spiritualität und verbinde das mit dem Thema Krieger Mindset. Die Erklärung wie folgt: Spiritualität ist eine Tat. Man tut es. Man sitzt nicht mit Tee auf der Yogamatte und spricht darüber. Es ist entscheidend, wie ich an bestimmte Themen herangehe. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon! Die Version von mir jetzt kann nicht alles einfach auflösen und loslassen. Würde ich ja sonst total gerne tun. Aber es genügt nicht etwas auf einen Zettel zu schreiben und diesen dann betrunken vom Met mit einem kräftigen HAIL ODIN ins Feuer zu werfen. Ich muss still werden, diese Stille in mir aushalten können und mit dem klarkommen, was dann hochkommt. Die Zeit vor der Sonnenwende ist nicht schön aber wertvoll. Meine Methoden und Techniken werden getestet. Getestet gegen Feinde, wie in einer Schlacht. Keine glorreiche Schlacht sondern eine stille - in einem drin. Eine, in der der der Feind mich besser kennt als ich mich selbst. In der ich nackt bin und nichts verstecken kann. Deshalb ist die Vision so wichtig und auch die Zusammenarbeit mit der Fylgja. Wir alle kämpfen in uns drin. Egal, ob Mann oder Frau. Jung oder Alt. Das Ergebnis dieses Kampfes geben wir weiter an die nächste Generation. In meinen Visionen zeigte mir Fylgja eine Zeit, in der Spiritualität ein normaler Prozess des Erwachsenwerdens war. Er wurde geführt von älteren Mitgliedern des Stammes und war von großer Bedeutung für die Gesellschaft und deren Werte. Krieger, Sammler, Heiler, Schamanen… sie alle gingen auf ihren Pfaden durch diesen Prozess. Ich denke uns allen als Gesellschaft fehlt dieser Teil ganz besonders. Nicht nur das Miteinander sondern auch Vertrauen, Selbstlosigkeit und eine Vision, wie denn alles sein sollte als Ideal. Diesem Ideal folgend können deine Handlungen gemessen und angepasst werden. Es ist eine Basis für ein verantwortungsvolles Denken und Handeln. Ich bin weder ein Krieger im militärischen Sinne noch ein Schamane im alten Bild aber trotzdem durchfließen beide Energien meinen Weg. Auf diesem - meinen- Weg muss ich oft ein Krieger sein. So denken und vor allem so handeln. Genauso oft muss ich als Schamane wirken. Meine Motivation ist die Vision meiner Aufgabe, die ich erhalten habe: ich soll Kriegern von heute mit unsichtbaren Verletzungen helfen. Diesem Weg folge ich auch wenn sie mir alles abverlangt und sie all meine Ängste triggert. Auch du hast eine Aufgabe auf deinem Weg. Kennst du sie bereits? Lebst du sie oder zögerst du? Als Runen-Mann kann ich euch eines ganz sicher sagen : ihr habt alle dafür nötigen Energien in euch. Und wenn ihr lernt verantwortungsvoll und mit einer guten Portion Demut an die Magie unserer Ahnen herangeht, könnt ihr sie auch in 2026 pflegen und ohne Theater und Selbstdarstellung damit wirken. Mich haben die Runen gehört und gefunden. Sie haben mich Demut gelehrt aber auch den Glauben an und in mich. Sie haben mir eine Basis und eine Sicherheit in meiner Vision gegeben, die ich nie für möglich gehalten hätte. Um sie zu ehren haben sie auch einen Platz auf meinem Körper gefunden. Auf dem Weg der Heilung ist die Basis einer gelebten Spiritualität meines Erachtens sehr wichtig. Wir alle brauchen Heilung und sie ist auch Teil unseres Lebens. Wir leben und wir gehen und manchmal stürzen wir. Manchmal bricht auch ein Herz oder einige Erwartungen. Wir können nicht immer alles runterschlucken. Nicht immer stark sein. Heilung bedeutet auch seinen Platz im Netz der Gesellschaft zu finden und für seine Werte zu kämpfen. Ich wünsche allen Lesern, Freunden, Brüdern und Schwestern einen bewussten Gang in die Wintersonnenwende und eine noch bewusstere und bewegende Zeit zwischen den Jahren.

  • Authentizität - zeig DICH

    Wie echt wollen wir es haben in einer Welt voller Rollen und Masken sowohl auf Arbeit als auch im Privaten? Zur Zeit kann man wieder viel über Weihnachten, die Rauhnächte und Seminare zur Innenschau lesen. Jedes Jahr wieder eine gute Idee aber sie muss angepasst werden. Denn: Niemand kauft oder bezahlt für Dinge, die unangenehm sind. Oder kaum jemand. Somit sind die Seminare angelehnt aber nicht hart genug, um tiefgreifend etwas zu ändern. Ist ja oft auch nicht gewollt. Warmer Tee auf der Yogamatte und theoretischer Unterricht was man denn tun könnte wenn man denn wirklich wollte reicht oft schon, ODER? Das ist nicht weiter schlimm, denn es ist ja ein Markt geworden und so funktioniert das für beide Seiten. Ein Novum auf dem Markt ist jetzt jedoch der Ruf nach Authentizität. Es muss echt sein. Der Anbieter muss es mindestens leben, was er lehrt. Am besten aber sieht er auch noch so aus wie das Bild, das ich davon im Kopf habe. Kein Problem für den Markt aber ist es dann auch automatisch echt? Vertrage ich als Konsument denn die wirkliche Echtheit? Heißes Eisen. Wer mit Menschen arbeitet, hat es mit Menschen zu tun. Das ist Fakt. Das gilt allerdings für beide Seiten. Wer zB zum Schamanen geht, hat ein gewisses Bild davon im Kopf, dem entsprochen werden soll. Das wird schwierig, denn ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der als Schamane, Heiler, Priester, Lehrer oder Krieger zur Welt gekommen ist. Und selbst als er es geworden ist, hat er keine Urkunde vorzuweisen und entspricht keinem Bild aus Büchern. Er ist es geworden durch einen Weg, den ER gegangen ist. Durch Widrigkeiten, Ablehnung, Einsamkeit und harten Kämpfen mit sich und in ihm. Ja, solche Menschen habe ich getroffen. Trotz allem ist keiner von ihnen ein Stereotyp. Im Gegenteil! Sehr individuell in allen Archetypen und jeder mit anderen Ansichten und Methoden. Nichts von der Stange aber eben auch nicht dem landläufigen Bild eines was auch immer entsprechend. Was sie gemein haben ist ihr Licht. Ihr Mut sich zu zeigen. IHR Licht zu zeigen. Ihre Narben, ihre Unzulänglichkeiten und ihre Lektionen. Wir wollen Produkte haben, Dienstleitungen. Was wir in der Realität bekommen ist gefärbt von dem Menschen, der sie ausführt. Bevor es wieder zu esoterisch wird nur so viel: Je echter jemand ist, desto klarer ist das, was du bekommst. Zehn Ärzte, zehn Meinungen sagt man. Das ist gut so! Sobald es aber Therapeuten sind oder Coaches wird hart geurteilt, verglichen und sich gegenseitig klein gemacht. Bestes Beispiel gerade: Podcasts und Reaktionspodcasts Echt zu sein ist nicht einfach und erfordert eine Menge Mut. Wir brauchen mehr denn je alle Arten von Lehrenden, Coaches, Therapeuten und Heiler, Schamanen, Krieger, Storyteller und Ermutigende Projekte. Lass dich nicht entmutigen von der Fülle von „Experten“ auf dem Markt. Je ehrlicher und echter du bist, desto schneller finden dich Menschen, die genau DEINE WORTE, DEINE ERKLÄRUNG und DEINE METHODEN brauchen. Sei mutig und zeig DICH! Kopien laufen schon genug rum! Sei das Original - DU.

  • Thurisaz und der zerstörerische Aspekt Grenzen zu setzen

    Grenzen zu setzen gehört zweifelsohne zu den schwierigeren Themen auf dem Weg. Schwer genug öfter einmal nein zu sagen ist es schon eine andere Hausnummer die gesetzte Grenze auch noch zu verteidigen. Denn deine Grenzen sind oft nicht bequem für andere. Gerade die neu gesetzten Grenzen werden gerne und oft infrage gestellt. Warum bist du jetzt auf einmal so? Du warst früher ganz anders… oder auch: Na wenn du es so willst dann … Menschen mögen Gewohnheiten. Gerade auch bei sozialen Kontakten ist es schon angenehm wenn das Gegenüber genügsam, führbar und berechenbar ist. Deshalb gibt es ja diese Opfersymptomatik überhaupt. Aber das führt jetzt zu weit. Ich kann nur dringend empfehlen die eigenen Grenzen immer mal wieder zu überprüfen. Sind sie noch da wo sie hingehören oder hat sie sich klammheimlich verschoben? Die harte Wahrheit ist nämlich, dass man mit seinen Reaktionen Menschen im Umgang mit sich trainiert. Einmal nachgegeben wird nämlich schon erwartet, dass das jetzt gefälligst immer so sein muss wenn du keinen Ärger haben willst. Wir gehen im Normalfall Auseinandersetzungen aus dem Weg. Somit hat jemand, der Konflikte nicht scheut oder sich angewöhnt hat seine Grenzen gnadenlos zu verteidigen mehr Übung und kann in der Situation besser reagieren. Es ist also ratsam nicht nur seine Grenzen gut zu kennen sondern auch genau zu wissen warum man sie hat und was sie schützen. Nur so hat man die nötige Energie zur Verfügung wenn es jemand wissen will. Die Rune Thurisaz verkörpert das sehr gut. Der Dorn tut nur weh wenn ich dagegen drücke. Er ist sichtbar und bleibt man auf Abstand geschieht nichts. Der zerstörerische Aspekt daran ist nicht die Verteidigung an sich sondern es zerstört eine Illusion und eine Täuschung. Sobald man nämlich das eine oder andere nicht mehr mit sich machen lässt, ändert sich die Beziehung zwischen den Menschen sofort. Fürchtet euch aber nicht von dieser Tatsache. Alles hat seinen Preis. Opfer zu sein auch. Viele Menschen verlieren den Respekt vor anderen wenn sie merken, dass man alles mit demjenigen machen kann. Kleine, meinetwegen auch latente Überlegenheitsgefühle aufgrund der Stellung oder des sozialen Status oder oder oder kommt dann zum Ausdruck. Gerade wer aus den Reihen des Militärs kommt, tut gut daran niemals Kameradschaft mit den dazugehörigen Werten im Zivilen zu suchen. Nicht dass es keine guten Freundschaften gäbe aber wenn es hässlich wird zeigt sich doch ziemlich schnell was wirklich los ist. You cannot do epic shit with basic people heißt es ja. Es sind die Werte und das Mindset bzw. die Energie des einzelnen Menschen, der dann sichtbar wird. Der Preis ist niemals zu hoch wenn es darum geht deine Werte zu verteidigen. Was zerstört werden muss wird auch zerstört und das ist nie schön. Allerdings ermöglicht eine gut gezogene Grenze auch Freiheit, Frieden mit dir selbst und zeigt dir was wirklich wichtig ist: Das nämlich, was deine Grenzen schützen. Es lenkt deinen Blick weg vom Außen wieder zu dir selbst. Zu deinen Werten und dem, was dir lieb und teuer ist. Thurisaz ist ganz sicher kein Spaß! Die Rune macht keine Spielchen und sie zeigt dir gnadenlos wer du bist wenn es darum geht deine Grenzen zu verteidigen. Zeigt der Dorn gar unwillentlich zu dir selbst kann es richtig hässlich werden. Der Dorn unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind. Er ist einfach. Ziehe deine Grenzen weise und lerne sie zu halten. Es lohnt sich.

  • sich gesund machen

    Immer wieder kommen die Fragen welche Methode, welche Technik aus welcher Tradition denn am besten sei…. Ich persönlich denke da muss man anders ran gehen. Zunächst ist das krank Werden ein Prozess, der wie alle anderen auch bestimmte Ursachen braucht und Umstände benötigt, um sauber ablaufen zu können. Bevor ich also irgendwelche Methoden wähle schau ich mir doch lieber an, was das alles denn überhaupt ermöglicht und evtl sogar beschleunigt hat. Also eher etwas weglassen als noch etwas in das System hineingeben. Achte ich gut auf mich? Gebe ich meinem Körper was er braucht?Achte ich darauf, was mich beschäftigt? Gönne ich mir Pausen? Wer sich da schwer tut ( und ich denke das werden sehr viele sein ) hier ein Tipp. Wie würdest du einen lieben Menschen behandeln, dem es gerade so geht? Kurz: mach dich zu deinem LieblingsPatienten! Funktioniert bei mir. Dann zu den Methoden: Zunächst möchte ich sagen, dass es für mich nicht die eine Methode gibt. Aber! Dich mit den Geistern des Landes zu verbinden und die Energien zu nutzen, die hier sind ( und nicht zum Beispiel in China ) macht einen großen Unterschied. Viele kommen ja aus dem Bereich Reiki, Prana Healing und so etwas. Oftmals höre ich dann, dass es entweder sehr anstrengend wird und die Heiler selbst krank werden oder sie eben sehr schnell an Grenzen stoßen und sich Frust aufbaut. Jeder sollte ja seinen eigenen Weg gehen und ich will gar niemandem sagen was richtig oder falsch ist. Jedoch habe ich vieles probiert und fühle mich jetzt erst angekommen. Evtl kann man aus meinem Weg etwas Nützliches lernen. Wir PTAs mögen ja so gerne Rezepte. Also hier eine Rezeptur aus meiner Feder: Handy aus Fernseher aus Rede mit deiner Fylgja Leg dich hin in Ruhe und beobachte deine Gedanken Mache eine Körperreise Sei nicht erreichbar denn jetzt geht es um dich Trinke aufgeladenes Wasser Trinke achtsam Esse gutes, gesegnetes Essen Iss achtsam Ruhe dich aus Wenn nötig, nimm Medizin Reinige alles, was du zu dir nimmst und bespreche es. Alles. Visualisiere, fühle und denke mit Fokus Richte deinen Raum gut ein, in dem du gesunden willst Lache, singe und bewege dich! und kauf nicht in OnlineApotheken. :-)

  • Niemand, Alle und die Wenigen

    Ich möchte heute auf ein paar Probleme eingehen, die mich immer wieder in Gesprächen erreichen. Vielleicht musst gerade du das heute (wieder) lesen: In der heutigen Zeit ist die Art zu leben und der Mindset sehr unterschiedlich. Viele wissen nicht wo sie hingehören, andere suchen den leichtesten Weg zum Erfolg und wieder andere sind wie erstarrt und bewegen sich gar nicht mehr oder haben aufgegeben. Egal, was man tut, man wird immer bewertet. So ist die Gesellschaft. Jedoch kommen sehr sehr viele auf dem Weg mit der Meinung anderer nicht zurecht und zweifeln alles an sich an. Wer versucht zu gefallen, muss tun was der andere will und wann er es will. Wir haben verlernt auf uns selbst zu vertrauen. Auf den Weg, den wir gewählt haben zu vertrauen. Wenn du wirklich du werden willst, kann das nicht jedem gefallen. In Wahrheit ist es sogar egal was du tust. Es wird nicht jedem gefallen. Es wird immer Kritiker geben, Demotivation und Menschen, die Ängste schüren wollen in dir denn niemand versteht deinen Weg so wie du. Niemand außer du geht ihn. Die Zweifel anderer haben nichts auf deinem Weg zu suchen. Die Frage ist immer wie und ob du reagierst und wo deine Aufmerksamkeit ist. Bei dir oder im Außen. Niemand wird kommen und dich retten! Niemand wird die Arbeit für dich tun, die notwendig ist, um dein wahres Potenzial zu leben. Aber alle werden dabei zusehen. Alle werden eine Meinung dazu haben. Alle sehen dir zu aus ihrem Blickwinkel und durch ihre Brille. Und bitte nimm nur Kritik an von jemandem, den du auch um Rat fragen würdest! Auf dem Weg zu dir selbst wirst du dich verändern. Du wirst anders denken, fühlen und handeln. Dabei wirst du Menschen aus dem Leben verlieren. Das ist so. Doch du wirst andere in dein Leben ziehen. Dadurch, wer du geworden bist. Dadurch wie du bist. Nicht durch Gerede, Posen oder sonst etwas. Sei mutig auf dem Weg. Wenn es einfach wäre, würden es alle tun. Nicht jede Meinung anderer ist eine Reaktion wert. Glaub an dich und deinen Weg. Das ist das Entscheidende! Wenige trauen sich auf den Weg zu sich selbst, wenige geben nie auf und wenige werden an deiner Seite sein, wenn es schwer wird aber du wirst auf dem Weg Stärke, Loyalität und Disziplin begegnen. In dir und in anderen. Bleib dir treu und lass nicht zu, dass die Ängste und Zweifel anderer auf dich projiziert werden können. Glaub an all die unmöglichen Dinge, die du noch tun wirst. Du bist mehr als die Summe deiner Teile. Du bist der Weg.

  • Vision Sunday

    Rezeptur: Man nehme etwas Abstand vom Getöse des Alltags. Am Besten ein oder zwei Tage, jedoch nicht weniger als zwei Stunden. Man frage sich was man denn tun würde und wie man leben würde wenn es keine Grenzen gäbe. Dann vergleiche man das mit der Art zu leben heute. Heraus kommt Klarheit über das jetzt, die Diskrepanz zu deiner Vision und es regt dazu an zu träumen. Träumen ist etwas, das wir viel zu selten tun. Meine Tochter lebt einen großen Prozentsatz des Tages in Visionen. Es macht Spaß. Wann haben wir Erwachsene das denn abgelegt? Heute am Vision Sunday lasse ich mich darauf ein. Ich male mir aus, wie ich aus der heutigen Perspektive unmögliche Dinge mache. Ich fühle es, ich sehe es in allen Details und gebe Zweifeln keine Aufmerksamkeit. Lebe verrückt und frei! Du hast nichts zu verlieren!

  • Digital Detox & Social Detox

    Ich komme gerade aus einer Detox Phase und möchte euch davon erzählen. Erstens eckt man an sobald man nicht mehr auf üblichem Wege und dauernd erreichbar ist. Dabei spürt man aber weniger die Sorge um sich, sondern eher einen erzwungenen Mehraufwand, den man seinem Umfeld aufzwingt. Man wird fast schon unbequem! Traurig genug möchte man meinen aber das ist noch nicht alles. Man beginnt nach ein paar Tagen zu spüren was Kontakt wirklich bedeutet. Ich für meinen Teil werde nicht mehr auf alles antworten und mich in Zukunft viel mehr um mich selbst kümmern. Wie ich immer sage bin ich ja kein Notarzt, der immer erreichbar sein muss aber um den sich nie einer kümmert. Ich kann es nur empfehlen eine kleine Detox Phase zu machen. Gar nicht lang. Eine Woche. Reicht um zu sehen was wirklich los ist. Wir müssen wieder beginnen echte Kommunikation aufzubauen. Auf Social Media ist soo viel Fake und sich nur über WhatsApp zu unterhalten lässt sehr viele Ebenen offen. Man wird oberflächlich. Zeit wieder die Technik zu benutzen anstatt von ihr benutzt zu werden. Habt eine schöne Zeit und hebt euren Kopf mal wieder weg vom Handy und raus in die Welt.

  • Herbst und Winter - Zeit zur Innenschau

    Wir alle spüren es bereits. Es wird schneller dunkel, morgens ist es zunehmend kalt und die Menschen wirken wie getrieben von etwas, das noch nicht erledigt ist. Trotzdem mag ich diese Zeit des Jahres gern obwohl kaum eine andere Zeit des Jahres so herausfordernd für mich ist. Ich tu mich schwer damit langsamer zu machen, auf mich zu achten und meine Energie der Zeit anzupassen. Gerade dann treibt es mich in die Wäldern in dieser Zeit. Die Luft, das Licht und die Farben tun einfach soo gut.. Oftmals denke ich dabei an einen bestimmten Urlaub mit meiner Frau zurück. Selbstversorgerhütte ohne Strom oder fließend Wasser. Wir mussten uns in einem Bergbach waschen und täglich Holz hacken damit wir es warm haben. Ich habe mich, wenn ich zurückdenke selten besser gefühlt. Heute sieht mein Leben an sich ganz anders aus. Nicht schlechter aber anders. Die Trennung hat mich damals fast geschafft und ich tat mich unheimlich schwer damit diese neue Situation zu akzeptieren und zu verarbeiten. Jetzt bin ich ein anderer Mensch mit neuen Zielen und ich lebe endlich wieder. All das kommt gerne hoch in der dunklen Jahreszeit. Ich kenne das ja schon. Aber was mache ich daraus? Gehe ich mit oder versuche ich wieder alles zu kontrollieren? Im leben treffen wir immer wieder auf dunkle Zeiten und harte Prüfungen. Es ist in meinen Augen sehr wichtig zu wissen, was man wirklich braucht und wie man es bekommt. Wir alle wollen uns wohl, sicher und geborgen fühlen. Dabei schlittern wir zu gern in Ersatzhandlungen und Verdrängungsmechanismen. Gerade der Anfang des Herbstes eignet sich sehr gut dafür zu überprüfen, welche Sicht man auf sich und sein Leben hat. Sich einfach mal Zeit nehmen und in ein Cafe gehen. Spaziergänge unternehmen und beobachten. Nicht nur die anderen Leute, obwohl sehr viele sehr gute Spiegel sind, sondern vor allem seine eigenen Reaktionen auf die Szenen. Ich konnte dabei sehr viel über mich lernen. Langsamer zu machen ist ein aktiver Prozess. Erwartungen hinterfragen, Gewohnheiten ändern und ganz viel Loslassen... Schau dich mal genau an. Im Aussen wie in Innen. Lerne dich kennen und höre auf die feinen Stimmen, die leisen Stimmen. Lerne neue Dinge und repariere alte Sachen und Umstände. Kümmer dich um dich und stelle sicher, dass du etwas weiterzugeben hast, wenn es soweit ist. Vorzuweisen haben wir viel im Alltag aber eine wirkliche Message von Bedeutung für die Menschen? Es wird dunkel, sei das Licht.

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