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- Innere Stimme, Bauchgefühl und Intuition
Im Alltag verlassen wir uns auf unsere Sinne, die wie Saugnäpfe die Außenwelt abtasten und uns mit Informationen versorgen. Wir kennen unsere Umwelt und das gibt uns Sicherheit. Auch Sicherheit im Handeln. Unser Kopf und unser Verstand bringen uns recht weit im Alltag… bis z.B. unsere Batterie leer ist. Wir werden unkonzentriert und scheinbar fahrig. Wir trauen dem Zustand nicht denn dort haben wir kaum Erfahrung. Das ist nur eine Situation, in der uns der Kopf nicht mehr weitertragen kann. Ich habe dieses Beispiel gewählt weil es jeder kennt. Unsere Zeit hat viele Vorteile aber es bringt uns immer weiter weg von uns selbst. Von dem Ort, an dem die meisten Antworten zu finden sind. Wir kennen das Außen, denn dort verbringen wir die meiste Zeit. Das Innere, also unser Inneres kennen wir oft nicht. Oft gleicht es einer Müllhalde oder dunklen Gängen wenn man beginnt zu meditieren oder andere Techniken der Innenschau praktiziert. Die Verbindung Kopf zu Herz oder Kopf zu Bauch ist oft sehr problembehaftet und erscheint gerade zu Anfang äußerst kompliziert. Doch ist es das? Wie höre ich meine innere Stimme? Wie wecke ich mein Bauchgefühl? Wie kann ich lernen intuitiv richtig zu entscheiden? Es gibt viele Techniken und alle lassen dich erstmal den Lärm in dir erkennen. Wir drücken so viel weg jeden Tag und denken es sei wirklich weg. Aber Energie geht nicht weg. Sie verwandelt sich nur. Ändert den Zustand aber oft nicht den Ort. Als Truppenschamane kenne ich die dunklen Ecken unseres Geistes gut und kenne die Art und Weise wie wir uns selbst belügen, betrügen und leider viel zu oft auch verletzen. Der Weg zu sich selbst und zu seinem Inneren ist keiner für Feiglinge. Ich zieht den Hut vor jedem, der diese Reise macht. Wege gibt es viele. Traditionen gibt es viele und Techniken noch und nöcher. Wer heilen will, kommt um diese Reise nicht herum. Sitz mit mir. Sitz einfach. Höre, höre wieder wirklich. Fühle, lass wieder wirklich Gefühle zu. Lass wieder mal los. Nur ein wenig. In kleinen Schritten. Man kann es lernen. Vertraue dir. Fang wieder an eine gute Beziehung mit dir selbst zu haben. Pflege dich, baue dich auf, verteidige dich auch und gehe eine tiefe Beziehung ein mit deinem Geist. In dir sind die Tore zu Welten und zu Wesen, die dich begleiten. In dir sind auch die Augen und Ohren, die du suchst. Komm her und setze dich.
- Das Besondere daran bist DU
Du vergleichst dich oft. Bewusst oder unbewusst. Auf Social Media, in der Gesellschaft, im Job. Irgendwie scheint es bei anderen immer besser zu laufen. Das berühmte Gras scheint dort einen Tick grüner zu sein, oder? Aber Erfolg, Zufriedenheit und Freude folgen anderen Faktoren als deine Social Media Timeline. Wieso du dein Business, dein Leben und deine Performance trotzdem immer kleiner siehst als sie sind? Wir sind eben leicht zu täuschen. Warum finden dich die einen gut und andere lästern nur? Viele können es nicht in Worte fassen und da kommst Du ins Spiel. Tja. Genau dieses DU ! Schau, es gibt so viele Leute, die deine Freunde sein könnten…sind sie aber nicht. Das gilt auch für Ärzte, Apotheken, Läden zum einkaufen und Radiosender. Du wählst doch auch ganz intuitiv aus, oder? Einfach weil man dort oder bei dem ein gutes Gefühl hat oder? Das Gefühl entscheidet. Sobald es um menschliche Interaktion geht, geht es um Beziehungen und um persönliche Präferenzen. Kurz es geht darum was für ein Mensch du bist. Wie deine Persönlichkeit zusammengesetzt ist. Du denkst der Typ auf Social Media mit seinen zigtausenden Followern macht es besser als du? Oder dein Nachbar hat ein besseres Leben? Scheinbar. Aber es ist eben mehr Schein als Sein. Social Media ist wie ein Schaufenster. Klar schauen da alle rein aber die Wahrheit sieht oft anders aus als das Werbeversprechen. Verwechsel Followerzahlen nicht mit Qualität, Können oder Erfolg. Und schon gar nicht mit Zufriedenheit. Das kann man nicht eins zu eins vergleichen. Marketing, Algorithmen und eine gute Aufmachung sind dort die entscheidenden Faktoren. Nicht echte Freude, Hingabe oder Mission. Sieh wie großartig du bist. So wie du bist kannst nur du sein. Niemand macht es wie du. Niemand hat deine Geschichte, deine Narben! Das macht dich aus. Aber so verschieden sind wir alle am Ende nicht. Wir haben viele viele Gemeinsamkeiten mit Menschen, mit denen wir scheinbar nichts gemein haben. Aber wir spüren das. Wir sehen es nicht. Wir spüren. Ganz ohne Worte. Es geht um deine Energie. Deine Vibration, deine Frequenz, die du ausstrahlst, weil du bist wie du bist. Du bist das Besondere an deinem Weg. Du sprichst damit eine Sprache, die andere mit ähnlichen Gedanken und Programmen auch sprechen. Deshalb kommt nicht jeder zu dir. Und das muss auch gar nicht sein. Du strahlst nämlich erst so richtig wenn du Dinge auf deine Weise tust. Und deshalb: Versuche nicht allen zu gefallen sondern nur dir. Dann geschehen Dinge auf eine Weise, die nur mit Magie zu betiteln sind.
- Gift
Ein Schamane wurde einst gefragt was Gift sei. Er sagte: Alles, was zu viel ist. Wenn wir von Entgiftung sprechen meinen wir oft nur das Loswerden von Giftstoffen, die wir aufgenommen haben. Dazu nehmen wir wieder Dinge auf, die das dann für uns tun sollen. Warum aber nicht schon früher ansetzen? Was nehmen wir auf? Wie nehmen wir es auf? Mit wem umgeben wir uns? Was hören wir uns den ganzen Tag an? Was erwidern wir? Welche Gedanken formen unsere Welt? Niemand würde freiwillig Gift zu sich nehmen oder? Außer es schmeckt gut, oder sieht harmlos aus oder oder oder. Oft erkennen wir nicht wann etwas zu viel ist oder ob es grundsätzlich Gift ist. Alkohol, zu viel Zucker, schlechte Gewohnheiten, schlechte Gedanken und negativer Umgang mit sich selbst. Wir merken oft nicht wann es genug ist. Klar kann ich dann entgiften. Kuren machen, Medikamente nehmen. Nur ändert es nichts an dem, wie ich bin. Gift kann so vieles sein: Bleiben, obwohl es längst Zeit ist zu gehen Schweigen, obwohl es längst Zeit ist zu schreien Ja sagen, obwohl es längst ein Nein ist Weitermachen, obwohl längst eine Änderung ansteht Doch wir haben Angst davor, etwas zu ändern. Zu vertraut ist die Lage. Zu bequem. Detox auf schamanische Art gibt es bei der Task Force.
- BeGEISTerung
Neue Projekte zu beginnen, seinen eigenen Weg gehen… All das kann ganz schön Angst machen und man findet schon alleine tausend Gründe es zumindest zu verschieben. Dazu kommen noch die Meinungen anderer, die dich nochmals auf all die Gefahren und Stolperfallen aufmerksam machen wollen. Wie nett von ihnen, oder? Nein. Jedes Mal wenn ich einen Klienten vor mir habe, versuche ich den Traum in ihm zu entdecken. Das, was ihn blockiert weil er es nicht lebt. Ob das nun ein Come back nach langer Verletzung ist oder ein verdrängtes psychologisches Problem. Jeder, absolut jeder hat etwas in ihm, wofür er brennt. Wenn es dir gelingt das zu finden oder mit ihm zu finden, wirst du erstaunt sein was es auslösen kann. Angst und der Umstand, dass man es ihm nicht zutraut sitzen tief im Bewusstsein und im Nervensystem fest. Einen sicheren Raum zu schaffen ist nun die Aufgabe. Ein Raum, in dem er sich öffnen kann und will. Vieles wird sich zeigen, was erklärt, eingeordnet und transformiert werden will. Das geht nur, wenn das Nervensystem aus dem Alarmmodus kommen kann. Dazu bedarf es tatsächlich Fingerspitzengefühl. Je nach Klientel kann das auch mal dauern. Und das ist ok. Wer den Menschen wirklich sehen will, der muss sich selbst sehr gut kennen. Besonders die dunklen Ecken des Geistes sind von Bedeutung. Hohle Phrasen und Sprüche aus dem Esoterikbuch werden deine Klienten schnell entlarven. Echtes Zuhören, echtes Interesse und der Wille auch Zeit und Raum zu geben hören sich zwar einfach an, aber man muss es auch selbst aushalten können. Vom Umgang mit dem, was da alles ans Licht kommen kann ganz zu schweigen. Ganzheitlich zu arbeiten ist schön und erfüllend. Für beide Seiten. Jemanden wieder zu beGEISTern bedeutet etwas in ihm zu finden, das er schon lange verloren geglaubt hat und seinem Geist eine neue Programmierung zu geben. Neuen Mut, neue Zuversicht und Hoffnung. Es bedeutet einen neuen Weg zu zeigen und lange genug bleiben zu können damit es stabil funktioniert. Es gibt sie da draußen! Die feinen Gespüre, die ausgefallenen Therapeuten, die leise sein können, hören und spüren können. Sich trauen zu berühren statt nur anzufassen. Sich hingeben ein Stück weit ohne sich zu verlieren. Auch für diese feinen Menschen hat die Task Force etwas. Abgrenzung, Reinigung, Schutz und wie man Räume öffnet. Spannend für beide Seiten wenn es ein Miteinander ist. Der Mensch wird komplett mitgenommen. Nicht als Patient auf die liege geklatscht und los. Es ist sehr heilsam wenn er, vielleicht nicht gleich vom ersten Tag an aber ziemlich zeitnah, in alle Prozesse hinein geht. Er erkennt, dass das alles menschlich ist. Keine Zauberei und nichts, was er nicht sehen darf. Du fühlst dich angesprochen? Klingt spannend? Melde dich.
- Das Problem mit der Work Life Balance
Ich möchte heute mal ein besonderes Problem beleuchten. Aus meiner ganz persönlichen Sicht. Die heiß ersehnte und fast schon sagenumwobene Harmonie zwischen Arbeit und dem Alltag. Ein heißes Eisen in Betrieben aber relativ schnöde wenn man es sich mal genauer ansieht. Für mich liegt das Grundproblem am Mensch selbst. Es ist nicht die Arbeit. Klar, die Löhne steigen kaum und die Kosten explodieren. Das führt zu einer grundlegenden Veränderung des Miteinander in der Gesellschaft. Auf menschlicher Ebene. Das ist schon eher das Problem. Die Arbeit erscheint schwerer, wenn man sich nicht gesehen oder gar als Mülleimer der Kundschaft sieht. Das ist jedoch wie gesagt eher das WIE und nicht das WAS, das Probleme macht. Es bringt nichts dann zu sagen man arbeite einfach weniger. Das funktioniert bis man sich daran gewöhnt hat. Dann ist die Last genauso hoch. Und man hat weniger Geld. So sehe ich das zumindest. Und dann frage ich mich welche Balance denn zu welchem Alltag geschaffen werden soll? Die meisten liegen zuhause rum und sehen fern. Einige machen Sport und wieder andere haben andere gesunde oder ungesunde Hobbys. Bei einer gestörten Work Life Balance erwartet man ja, dass ein Teil wesentlich zu kurz kommt oder? Meist sehe ich allerdings nur eine Unfähigkeit der Organisation, das Setzen fragwürdiger Prioritäten und das ewige sich-in-die-eigene-Tasche-Lügen. Denn: Ich weiß ziemlich genau, ob ich mich gesund verhalte, ob ich genug schlafe und ob ich Raubbau an mir selbst betreibe. Das kann ich nicht der Arbeit in die Schuhe schieben. Auch das Verlieren von Träumen, das sich selbst Verlieren in Social Media und die ständige Ablenkung von wirklich wichtigen Dingen kann ich niemandem in die Schuhe schieben. Es ist aus meiner Sicht nicht die quantitative Frage sondern eine rein qualitative Frage. Wie lebe ich? Wie arbeite ich? Habe ich denn noch Ziele? Schau ich nur wie ich den Tag rumkriege oder bilde ich mich weiter? Hab ich denn überhaupt noch Bock? Meine schamanische Arbeit führt mich oft tief in die dunklen Ecken unseres Seins. Die sind dunkel weil wir unser Licht nicht wahrnehmen und uns nicht trauen Dinge wirklich zu beleuchten. Wirklich anzusehen, anzunehmen und etwas damit anzufangen. Man kann sehr sehr viel ziemlich schnell transformieren wenn man die Voraussetzungen dafür selbst erzeugt. Da liegt der Grund für viele Missverständnisse. Man muss sehr viel selbst tun damit Magie geschehen kann. Sie ist nicht einfach so da und tut alles für uns. Echte Balance bedeutet ganz viel Dysbalance auszuhalten. Damit umzugehen und zu lernen wie man in Richtung Balance kommen kann. Es nicht immer das perfekte Gleichgewicht das Richtige. Ehrlich gesagt fast nie. Manifestation, Wünschen, Zaubern. All das geht nur wenn man mit dem Auf und Ab des Lebens umgeht und es nicht verneint, verdrängt oder als Ausrede nimmt. Ich habe gelernt, und zwar auf die harte Tour, wie wenig es bringt mit Gewalt etwas gegen das Leben zu machen. Balance bedeutet für mich auch zu scheitern. So richtig grandios. Unqualifizierte Meinungen anderer dazu auszuhalten. Selbstzweifel zu haben. Aber eben auch sich zu pflegen, sich aufzubauen, Freunde zu kontaktieren wenn man sie braucht, zuzuhören wenn die Geister sprechen. Und eben auch Möglichkeiten zu schaffen, in denen etwas passieren kann. Aus Stillstand und Selbstmitleid heraus entsteht meist nichts Wegweisendes. Wenn ihr also wissen wollt wie Balance aussieht, geht in den Wald. Einen wilden Wald. Wo der Mensch nichts anderes ist als Besucher. Sieh hin wie der Wald mit dem Chaos nach einen Sturm umgeht. Unsere Emotionen dauern meist nur bis zu zwei Minuten an hab ich letztens in einem Artikel über Psychologie gelesen. Alles andere sind unsere Gedanken, die nicht loslassen wollen. Puh! Das hat gesessen. Darin finde ich mich leider viel zu oft. Auch das ist Balance. Auch das ist Leben. Aber ich stehe wieder auf. Ich kenne mein WARUM im Leben und ich habe Ziele. Große, verrückte Ziele und ich sehe mich selbst grinsen weil ich weiß wie wenig mich noch aufhalten kann. Ich habe alles selbst in der Hand. Ich muss es nur tun. Sich dem Leben hinzugeben bedarf eines klaren Bildes von einer großartigen Version deiner Selbst.
- 2026 - wofür kämpfst du?
Seit Jahren sind die ersten Monate des Jahres entscheidend für Menschen, die etwas ändern wollen. Die Motivation ist hoch, man hat das neue oder noch ein altes Ziel eingeloggt und will loslegen! Da gibt es aber bei gar nicht so wenigen Leuten ein klitzekleines Problem. Man kommt nämlich nicht ausgeruht und erholt aus dem alten Jahr. Kein langer Urlaub, kein richtiger Abschluss des alten Jahres, Notdienste , Spätschichten, die Dunkelheit noch in den Knochen, et cetera. Ja, ich weiß, ich reite darauf herum ABER : Wenn kein ordentliches Energiemanagement da ist, wird es oft schon sehr schnell hässlich. Keine Pausen, man tut nichts für sich, spart sich alles auf auf den vermeintlich erholsamen Urlaub, in dem man dann krank wird. Ich kenne da einige Menschen, bei denen das so oder so ähnlich läuft. Klar, man kann nicht alles kontrollieren aber einige Dinge schon! Ich bin wohlgemerkt schon für Härte gegen sich selbst. Arsch hoch, laufen, pumpen, an sich arbeiten…. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen: überzogene Härte führt nicht nur im Sport zu Überbelastung und Verletzungen. Auch der normale Alltag, der oft alles andere als normal ist, zerrt an unseren Nerven und an unserem Körper. Es braucht einen Ausgleich. Doch wie sieht der aus? Nach der Arbeit noch schnell ins Yoga hetzten? Sich um Parkplätze streiten und dann einen auf „ich arbeite an meiner Erleuchtung und bin spirituell“ machen? Sein wir uns doch mal ehrlich: wir wissen meist ziemlich genau was uns fehlt und was wir tun könnten oder müssten, wenn wir denn bla bla bla. Oder? Hab ich recht? Wir tun es nur nicht. Wir vernetzen uns zu wenig mit den richtigen Leuten. Wir versuchen zu oft den falschen Leuten zu gefallen, die wir eigentlich gar nicht brauchen und wir wissen das! Wir passen zu wenig auf unsere Gedanken und Gefühle auf. Wir sind einfach viel zu oft unbewusst. Klar macht Disziplin sehr viel aber sie sorgt nicht für uns. Ressourcen ist da ein großes Thema. Welche hast du? Woher ziehst du deine Kraft? Dabei musst du weder in irgendwelche Stereotypen passen, noch viel Geld ausgeben oder haben. Es ist nämlich eben nicht das teure Hotel, das dich glücklich macht. Nicht der Luxus, den du dir gönnst. Und auch nicht das neue Handy, Schmuck oder was du sonst so kaufst wenn du versuchst die Löcher in deinem Herzen zu füllen. Essen kann diese Rolle auch übernehmen wie man vermehrt überall sehen kann. Es sind die kleinen Dinge: Ein lieber Gruß. Ein tolles Telefonat mit einem Freund. Ein Kaffee mit jemandem, der zuhören kann. Gemeinsame Zeit oder auch ein einsamer Spaziergang im Wald. Das ist für jeden etwas anderes aber Fakt ist wir gehen nicht mehr gut miteinander um. Und erst recht nicht mit uns selbst! Wir ermutigen zu wenig. Urteilen zu schnell. Wir hören nicht zu sondern reden reden reden. Der Inhalt ist oft sehr dünn und die Beziehungsebene leer. Wir wollen hoch hinaus aber sehen die kleinen Erfolge nicht mehr. Nicht ist mehr genug. Es muss immer dieses MEHR sein. Bevor wir also etwas zu unserem Leben addieren wie zb Sport, ein neues Hobby oder Freundschaften um einen Ausgleich zu finden, sollten wir vorher erstmal ausmisten und einiges subtrahieren, das sonst nur ständig Energie saugt. Es beginnt im Kleinen - zieht aber große Kreise. Den schmalen Grat zwischen hart aber nicht zu hart, Fortschritt ohne Verletzung oder eben Erholung ohne sich anzulügen zu finden ist nicht einfach. Wer aber nicht sucht, findet auch nichts. Beginne klein aber beginne. Auch der Körper ist etwas, dem viel zu wenig zugehört wird. Feine Signale sendet er. Immer. Aber im Trubel des Alltags verlieren wir nicht nur das Gefühl für Zeit, sondern auch den Bezug zu Realität und zu unseren Bedürfnissen. Es wird uns gesagt wir sollen mehr arbeiten, uns nicht so anstellen und wenn wir erst dies oder das erreicht haben, wird es besser. Na, wer kennt es? Ich empfehle jedem, der sich in meinen Texten wiederfindet, sehr regelmäßig Körperreisen zu machen. Beginne mit dieser leichten Übung. Das dauert nicht lang, bringt dich zurück zu dir und deinem Körper UND: Diese Technik verbindet dich wieder mit den Signalen deines Körpers. Du wirst überrascht sein, was er dir so alles sagt. Und zwar rechtzeitig! Denn sonst bist du angewiesen auf die Meinung anderer über dich selbst über deinen Körper. Das willst du nicht ! Glaube mir. Auch die Technik ist nicht immer nur nützlich: Ich trage auch eine smarte Sportuhr, die mir versucht zu erzählen wie faul ich denn bin und wie ich den Tag gestalten müsse. Man muss aber nicht alles tracken. Nicht die Schrittzahl entscheidet über einen gelungenen Tag. Zumindest nicht nur. Technik soll uns dienen. Ich hab oft das Gefühl es kippt langsam und wird genau andersrum. Und wenn wir zudem nicht lernen wieder die Kontrolle über unsere Gedanken und somit über unsere Gefühle zu erlangen sind wir bald richtig am Arsch. Wir haben schon zu viele Leute, die getrieben sind, frustriert und latent aggressiv. Aber eigentlich sind sie traurig, fühlen sich einsam und allein. Es ist kein leichter Weg zu Harmonie, Zufriedenheit und Gesundheit. Aber es ist etwas, das sich mehr lohnt als Followerzahlen, Bekanntheit, Geld, und Masken. Meditation, Körperreisen, gute Gespräche, nährende Verbindungen und Bewegung in der Natur. Das alles macht dich nicht schwach. Es stabilisiert dein gesamtes System. Doch wofür kämpfst du aktuell? Wohin fließt deine Energie? Werde einmal am Tag ruhig und beobachte.
- Der kleine Junge und der Opa
Sicher kennt ihr den Spruch: Man muss im Leben nur zwei Menschen glücklich und stolz machen: das achtjährige Ich und das achtzigjährige Ich. Bei einer kleinen Wanderung am Freitag hab ich lange darüber nachgedacht. Meine Frage war was mich denn als kleines Kind glücklich gemacht hat und wie ich sein wollte wenn ich mal groß bin. Naja groß bin ich geworden und wenn du mich vor drei Jahren gefragt hättest, hätte ich wütend die Tür zugemacht denn ich war ganz und gar nicht zufrieden mit dem, was aus mir geworden war. Als kleiner Rebell wollte ich Action, Bewegung und einfach ein Held sein. Ich dachte wenn man erwachsen ist hat man die Wahl auch so etwas werden zu können. Ich sah manchmal das Glänzen in den Augen von Papa wenn er mal Zeit hatte zum wilden Spielen und ich sah dass er es mochte. Also mache ich heute mein achtjähriges Ich stolz? Hmm ich denke er würde mein jetziges Leben mögen. Ich jage endlich wirklich wieder meinen Träumen hinterher und will noch viele verrückte Dinge tun. Als Opa möchte ich auf ein erfülltes Leben zurückblicken. Eines, das für mich einen Sinn gemacht hat. Hab ich ein gutes Herz entwickelt? War ich ein guter Vater? Ein passabler Ehemann? (Guter Ehemann schonmal sicher nicht) Hab ich die Welt verändert? Etwas von mir dagelassen, das von Bedeutung ist? Also hat meine Geschichte jemandem geholfen? Hab ich mich gefunden? Das Beste aus mir herausgeholt? Ja? Wenn meine Fylgja mich eines Tages endgültig mit auf die andere Seite nimmt will ich nicht sagen müssen: Ach hätte ich doch…. Der einzige Tag, an dem ich etwas ändern kann, ist heute. Gestern kann ich nicht zurückholen und das Morgen ist die Konsequenz von heute. Samstag war große Geburtstagsparty meiner Tochter im Kinderland. Ja ich sehe mich deutlich in ihr. Und ich sah mich auch in meinem Vater als er alt war. Vielleicht sollte man bewusster sein. Vielleicht sollte man nicht leben als gäbe es unendlich Zeit. Vielleicht sollte man zwar schätzen was man schon geworden ist aber vielleicht sollte man trotzdem nie aufhören die verrückten Kinderträume zu verwirklichen. Jetzt sind wir groß und was dachte ich nicht was ich dann alles kann und mache…. Athilr rikithir ai Erilidi uha ifalh fahd tiade elifi an it Athilr rikithir ai Landawariar ano ana fahd tiade elifi an it Aelwao Anoana tuwatuwa Tau liu Anoana tuwatuwa aus dem Song Anoana von Heilung
- Die Tür
Ich weiß nicht wer hier noch einen sehr holprigen Start in den Januar hatte aber ich habe eine Nachricht für dich. Manchmal vergisst man wer man ist. Manchmal vergisst man wer man für jemanden ist und manchmal vergisst man zu glauben. Manchmal verschluckt einen der Alltag. Mit Alltag meine ich Gedanken. Gedanken, die bewusst oder unbewusst ständig wiederholt werden und enorme Kräfte erzeugen können. Wir alle verfolgen Ziele. Große und auch kleine. Wir sind fokussiert, engagiert und diszipliniert. Wir halten durch, wir leiden dafür und lassen uns nicht ablenken. Das ist alles gut! Aber es ist kein Sprint. Es ist ein Marathon. Es ist unglaublich wichtig zu wissen warum man etwas sein will, erreichen will. Es ist auch wichtig dranzubleiben. Sehr wichtig sogar. Doch jeder, der schonmal einen Langstreckenlauf gemacht hat weiß, was noch wichtig ist: Energiemanagement. Ja, ich seh schon alle die Augen rollen weil das ja eh klar ist und JA! Jeder weiß das auch. Jeder weiß ganz genau was zu tun ist. Doch manchmal verliert man sich. Man verbeißt sich in etwas und verliert die Balance. Jene Balance, die man verteufelt wenn man hart ist. Ich rede nicht von Dingen wie: mach mal langsamer oder so. Ich rede vom Fundament. Techniken und Maßnahmen, die man im Laufe des Weges denkt nicht mehr zu brauchen. Pausen, Reinigungstechniken und Beobachtungsstopps. Das Innehalten ist kein Aufhören. Kein Zweifeln. Es ist ein Check. Hab ich alles? Bin ich auf meinem Weg? Muss ich etwas loslassen? Etwas mitnehmen? Was nehme ich als Energielieferant? Ist das geeignet für lange Strecken? Glukose vs Fett. Oder auch Motivation vs Disziplin oder auch wie bin ich verwurzelt wenn ich hoch hinaus will? Auf dem eigenen Weg ist man meist einsam. Das kann ich unterschreiben. Dennoch gibt es Leute, die einen begleiten. Es lohnt sich mal den Kopf zu wenden, um zu sehen wer da links oder rechts von einem selbst unterwegs ist. Wer selbst genauso wackelt und auch Schwierigkeiten hat. Wer schnell sein will, geht allein. Wer weit kommen will, geht mit Freunden. Viele von uns haben vergessen, dass wir nicht alleine sind. Sie sind gewohnt sich nicht mehr auf jemanden verlassen zu können und wollen für niemanden eine Last sein. Wir sollten uns wieder mehr umeinander kümmern. Zuhören, aktiv zuhören. Hineinfühlen. Verstehen statt nur schnell zu antworten. Da sein. Keine große Sache aber es kann für jemanden in Not einfach ALLES sein. Ich bin sehr dankbar für meine Freunde und Wegbegleiter. Für die abgefahrenen, verrückten und starken Frauen und Männer. Die Heiler, die Wächter, die Lehrer und die Krieger. Ihr alle macht etwas aus. Nicht nur euer Ziel sondern schon euer Weg macht viel aus. Geht weiter euren Weg doch wenn es schwer wird und einem die Kraft ausgeht kommt zusammen und lasst uns ein Feuer machen. Wir setzen uns, verschnaufen und reden uns gegenseitig unnötigen Ballast von der Seele, reinigen uns und gehen dann gestärkt wieder unserer Wege. Als Zaunreiter darf ich zwischen den Welten sein. Dafür brauche ich eine starke innere Haltung und ein Gleichgewicht in mir auf allen Ebenen. Wir alle brauchen das. Und ich kann nicht nur das Feuer in dir sehen sondern auch deine Mühen. Komm ab und zu zur Ruhe. Komm an unser Feuer und lass dich überraschen wer mit uns am Feuer sitzt. Um dem Lärm des Alltags zu entfliehen reicht es oft schon einfach die Tür zu schließen. Aber vergiss nicht, dass es Tore sind. „Türen sind zum aufmachen da. Sind ja keine Windmühlenflügel.“ Terrence Hill
- Was ich über Rückschläge und Scheitern erst spät gelernt habe
Keiner steht neben dir und applaudiert wenn was nicht funktioniert oder du nicht bekommst, was du dir so sehr gewünscht hast. Das ist Fakt. Schon früh lernt man im Leben, dass Erfolg toll ist und wie sich das Verlieren anfühlt. Alle sind da und freuen sich mit dir wenn du auf dem Siegertreppchen stehst und meiden dich wenn du Fehler machst oder etwas einfach nicht hinbekommst. Wenn man nicht aufpasst beginnt man vielleicht nur um gemocht, akzeptiert und bewundert zu werden nicht mehr seinen eigenen Weg zu gehen. Denn nicht allen gefällt, was dir gefällt. Nicht alle brennen wofür du brennst. Selbst du änderst dich im Laufe des Lebens und findest auf einmal Dinge gut, die du früher niemals tun wolltest. Ich hätte gerne viel früher verstanden, dass es darauf ankommt wer du bist. Genauer gesagt wer du in deinem Kopf bist und wer du werden willst. Also das Bild, das du von dir selbst hast und die Träume in deinem Herzen. Ja, in deinem Herzen und nicht in deinem Kopf, denn der trifft rückblickend auf mein Leben keine Entscheidungen für mich sondern nur für Sicherheit und Komfort. Er sagt mir sehr gut wie ich etwas erreichen kann aber das Ziel selbst kann das Herz wesentlich besser bestimmen. Früher dachte ich immer, dass das Bild ja geprägt wird von deinem Umfeld. Also deinen Freunden, deiner Arbeit und deinen Hobbies. Also, dass das bestimmen würde wer du bist und dass das Ziel sei immer besser in dieses Bild zu passen. Dass man dann seinen Weg gefunden habe und der Erfolg sei sich bestmöglich anzupassen und man dann glücklich werden würde. Hat man ja auch so gelernt und bei den Eltern etc. gesehen. Es ist aber umgekehrt. Der, der du bist bestimmt dein Umfeld und deine Realität. Nicht der, der du sein willst (mit dem Kopf) und ganz sicher nicht der, den andere gerne hätten. Was alles in dir steckt ist wirklich Wahnsinn. Wir nutzen davon nur einen lächerlichen Teil. Aber einen sicheren Teil. Wir haben große Träume aber messen sie an der Realität anstatt umgekehrt. Wir verlieren sie weil zu viele Leute die Köpfe schütteln wenn wir ihnen nachjagen und wir zu spät erkennen wie wenig unsere Träume mit der Meinung anderer zu tun haben. Menschen mit ähnlichen Macken wie deine lachen nicht über deine Träume weil sie sie für ebenso erreichbar halten wie du. Träume scheitern oft nicht am Können oder der Kraft des einzelnen sondern am Glauben. Was glaube ich zu sein? Wozu glaube ich bin ich fähig und wer kann ich werden? Der Held in meiner Geschichte oder der Knappe in der Geschichte eines anderen? Wenn ich nun wirklich große Träume leben möchte kann das unmöglich leicht sein. Große Träume sind meist weit von der derzeitigen Realität entfernt. Noch. Sie lässt sich ja verändern aber nicht schnell und nicht einfach. Scheitern, Zweifel sowie Rückschläge gehören da einfach dazu. Es geht nicht anders. Es kommt nur darauf an wie ich damit umgehe. Sehe ich nur den Misserfolg und verliere meinen Traum aus den Augen? Lass ich von den Meinungen, Perspektiven und Potentialen anderer bestimmen was möglich ist für mich oder glaube ich an mich und was in mir steckt? Klar ist es nicht schön zu scheitern und es ist menschlich dabei etwas zu fühlen. Das sollte man auch tun. Bewusst am besten. Aber im Sinne von: was fühle ich jetzt? Was ist es wirklich? Bin ich traurig? Oder werde ich jetzt nur nicht gesehen? Fühle ich mich jetzt klein? Bleibt eine positive Reaktion aus meinem Umfeld aus und ich bin jetzt bockig? Keine angenehmen Fragen aber welche, die dich weiterbringen können. Ich wünschte ich hätte früh gelernt wie man mit Emotionen umgehen kann. Wie man sie zulässt, kanalisieren und transformieren kann ohne sich bewusst oder unbewusst zu bestrafen und zu schaden, wie man es gesehen und gelernt hat. Das Bild, das ich jetzt von mir habe reagiert anders als das Kind, das ich war. Trotzdem bekomme ich dauernd Impulse von diesem Kind. Man kann viel von diesem Kind lernen aber ich behalte die Kontrolle und gebe sie nicht mehr ab. Emotionen und Erwartungen anderer haben einen neuen Stellenwert bekommen und meine Träume dürfen verrückt sein. Nein, sie müssen es sogar! Meine Realität ändert sich nicht dadurch der Norm zu entsprechen. Inzwischen ist es eher normal, dass Leute den Kopf schütteln. Ich sehe morgens in den Spiegel und mir gefällt was und vor allem wen ich da sehe. Das war nicht immer so. Eigentlich sehr selten. Ich bin noch lange nicht da, wo ich sein will aber ich bin auf einem guten Weg. Deshalb, weil ich Fehler mache. Weil nicht alles sofort klappt. Weil ich gezwungen bin an mir und meinem Traum zu arbeiten und weil ich gezwungen werde an mich und mein Potential zu glauben. Mir gefällt die Reise, auf der ich jetzt bin und deshalb kann ich dankbar sein für jeden Schritt und kann kleine Schritte ebenso feiern wie das Erreichen großer Ziele. Hab keine Angst Fehler zu machen. Hab keine Angst zu scheitern. Manchmal stolpert man auf dem Weg. Manchmal fällt man sogar hin. Aber denke immer daran: Einen großen Traum zu leben kann unmöglich einfach sein. Ist es einfach, ist der Traum zu klein.
- Eigene Verletzlichkeit eingestehen
Aus aktuellem Anlass möchte ich ein paar Worte sagen: Wir versuchen immer stark zu sein, immer durchzuhalten. Wir ermutigen uns und ziehen durch. Pausen werden zu selten und nicht ausreichend lange gehalten und dann oft auch nur zum Ausruhen genutzt. Zumindest geht es mir so. Und dazu kommt noch: Es fällt mir nicht leicht mir meine Verletzlichkeit einzugestehen. Klingt doof denn ich bin ja auch nur ein Mensch aber wer meine Geschichte kennt, der weiß, dass es notwendig war so zu sein. Das Leben hinterlässt manchmal Verletzungen, die dann irgendwann zu den berühmten Narben werden. Aber was, wenn man zu früh weitergemacht hat? Wenn die Wunde noch nicht zu war? Wenn die meist emotionalen Wunden nur vom Kopf her „überwunden“ und „verarbeitet „ sind? Nur darüber hinweg zu sein bedeutet nicht, dass es nicht noch nachblutet… leise und dann wenn es still ist. Wenn du zb über Weihnachten und Silvester alleine bist mit deinen Gedanken. Was, wenn du dann nich hinsiehst und handelst? Klar, „geht schon“ und „muss man halt mal beißen“ …aber über die Jahre scheint es doch mehr mit mir gemacht zu haben als erwartet. Jetzt sitz ich da und frage mich: wo hab ich nicht genug hingeschaut und was kann ich jetzt tun damit ich wirklich heilen kann? Ich war wohl zu lange damit beschäftigt das Schild hochzuhalten um zu merken, dass ich dringend die Ruhe am Feuer brauche. Den tiefen Austausch, Rituale für mich, Energiearbeit für mich und der hässlichen Wahrheit ins Gesicht zu schauen: Allein zu sein hat seinen Preis. Da ich es ja nie durch sanfte Zeichen verstehe, hab ich mal wieder gewartet bis die gusseiserne Bratpfanne kam. Nunja. Es ist nie ratsam starke Gefühle zu verdrängen und man darf sich dann auch nicht wundern, wenn die dann eben geballt und auf einmal rauskommen und einen wirklich überfahren. Trauer, Schwäche, Schmerz, Angst vor Verlust und Versagen, Scham und Einsamkeit. Tja. Nun muss ich mich wohl eben jetzt mit den gerade genannten Geistern ans Feuer setzen und reden. Wird keine angenehme Sache aber ich bin bereit. Die Art von Krieger, die ich bin, ist nicht immer stark. Meine Art macht Fehler, stolpert und fällt auch hin. Aber man erkennt meine Art immer daran, was sie tut und zu was sie im Stande ist, wenn sie am Boden liegt. Ich mache einen Kreis während Fylgja das Feuer entfacht und die Gäste begrüßt. Es ist Zeit. Komm mit ans Feuer, wenn du das kennst und dich angesprochen fühlst. Jetzt übernimmt der Schamane in mir und führt den Krieger. Eine heilsame Symbiose. Ich höre die Trommeln….
- Erster Januar - Ernüchterung oder Chance
Moin und ein frohes neues Jahr. Wer kennt das: was du heute denkst, wirst du morgen sein. ? Der Klassiker ist ja, dass sich quasi die ganze Welt heute radikal ändert. Fast alle beginnen heute mit Sport, hören auf Alkohol zu trinken und feiern zu gehen. Im Fokus steht dann die Persönlichkeitsentwicklung und der lang ersehnte Erfolg. Der erste Januar! Ein Datum mit so viel Potenzial. Wenn der Spruch von vorhin aber stimmt, dann bist du heute was du an Silvester gedacht hast. Also so, wie du die ganze Zeit vorher gedacht hast und auch genau so wie du über die Jahre geworden bist und was du jetzt loswerden willst. Siehst du die Problematik? Die Neujahrswünsche und Neujahrsvorsätze bleiben oft nur ein Wunsch ohne Kraft. In zwei Wochen ist meist alles vergessen und es werden mehr Gründe gefunden als Wege. Es ist einfach nicht so, dass man Gedankenmuster, die man teils Jahrzehnte lang gepflegt hat an einem Tag mit Kater und mieser Stimmung ersetzt. Etwas zu erreichen ohne dafür etwas opfern zu müssen und ohne etwas dafür tun zu müssen…. Das ist wohl der Traum unserer Gesellschaft geworden. Nun ihr seht ja wie gut das klappt. Der erste Januar ist vielmehr eine Chance. Eine Chance mit kleinen Dingen zu beginnen. Gerade Sport zu beginnen oder eine Sucht aufzugeben erfordern eine Strategie, einen Plan. Faulheit und Sucht kommen langsam und schleichend in dein Leben. Es ist nicht ratsam ohne Training diesen Dingen alles entgegenzusetzen. Es fehlt nämlich an Disziplin und Durchhaltevermögen. Noch! Denn das kann man trainieren. Dazu gehört Wille aber auch die Gewissheit, dass man Rückschläge haben wird. Man wird stolpern, man wird fallen. Man wird getestet. Immer und immer wieder. Das gehört dazu. Wer dann beim ersten Hindernis schon aufgibt hat noch zu wenig Glaube an sich selbst. Kein klarer Bild von dem, was er werden will. Wer jedoch Schritt für Schritt, jeden Tag etwas besser wird und nur sich selbst besiegen muss, der wird diesen Glauben schnell aufbauen! Der Glaube versetzt Berge. Nicht die Affirmation, die man ein paar Tage in den Spiegel spricht. Es sind die kleinen Taten, die den Unterschied machen. Ich ermuntere euch das Beste aus euch herauszuholen denn ich kann es sehen. In jedem einzelnen von euch brennt etwas. Holt es hervor und sagt mir: Wofür brennt ihr? Was traut ihr euch noch nicht zu sein und zu leben? 2026 hat die Kraft alles zu verändern. Wer aufstehen will, dem reichen wir die Hand. Fylgja sagt: ‚Die Angst, die du spürst und der Zweifel es könnte nicht klappen sind in Wahrheit Türen. Mut entsteht dadurch Angst zu haben aber trotzdem weiterzumachen. Es ist ein Prozess. Vertraue auf dich denn es existieren alle Versionen von dir in deinem Herzen. Welche du wählst ist die Frage.“
- Beschütze deinen Traum
Gerade die Nachrichten der Rauhnächte drehen sich ausschließlich um meinen Traum, um meine Vision. Sie unterstreichen die Wichtigkeit, das Ausmaß und die Bedeutung meines Weges. Das ist mir voll bewusst und bewegt mich durchaus auch durch die meisten meiner Ängste. Und das ist gut so. Ich habe gelernt, dass es nur richtig gut wird wenn ich ordentlich dafür geblutet habe. Ich habe das sehr spät gelernt, denn ich hatte mir nicht die richtigen Vorbilder ausgesucht. Nun ist es so, dass der Traum natürlich absolut verrückt ist - so wie ich inzwischen auch. Niemand kennt das wahre Ausmaß meiner Vision aber bereits Teile davon lassen mein Umfeld den Kopf schütteln. Klar werden damit Zweifel gesäht und ich bin noch nicht am Ziel meiner Transformation ABER! Niemand läuft in meinen Schuhen. Niemand hat nur einen Meter meines Weges hinter sich! Deshalb lasse ich keine Zweifel an mir und meiner Vision zu. Weder von außen, noch von innen. Ein Marathonläufer wird niemals deinen Traum vom Halbmarathon klein reden. Niemals. Ein Bodybuilder wird dich nicht für dein Training auslachen. Das machen nur Leute, die nichtmal auf deinem Level sind! Es ist wichtig das zu verstehen. Starke Menschen helfen dir hoch! Nur schwache Menschen ziehen dich runter, weil dein Traum sie an ihre Grenzen erinnert und sie wollen nicht, dass du sie klein dastehen lässt. So ist das. Also wenn du einen verrückten Traum hast, und das hoffe ich, fang an ihn zu beschützen. Rede nicht dauernd nur davon, sondern arbeite aktiv daran. Jeden Tag ein wenig. You vs You. Jeden Tag. Du musst nicht gleich alles schaffen! Du musst nur jeden Tag ein wenig besser werden. 1% better. Beat yesterday. The only easy day was yesterday. All die Sprüche passen auf einmal. Sobald du anders schwingst - und das geschieht durch die Magie der Disziplin - kommen andere Menschen. Menschen wie du. Ja es ist hart und ja du wirst viele Menschen verlieren ABER die helfen dir nicht weiter. Beschütze deinen Traum. Rede bewusst und gut mit dir. Achte auf deine Gedanken, deine Worte und deine Taten. Es ist eine Kettenreaktion. Achte auf dich. Sei hart! Aber auch weich. Erkenne wann was dran ist. Nimm deine Spiritualität an. Egal wie sie auch immer aussehen mag. Sei nicht wie die anderen. Die gibt es schon. Sei du! Trau dich und steh für dich und deine Werte ein! Du bist nicht allein auf so einem Weg. Viele anderen gehen ihn auch. Ihr werdet euch treffen und in einen ehrlichen Austausch gehen können. Ohne Neid, ohne Angst und ohne Zweifel. Verlass dich nicht auf Motivation. Sie ist die Sahnehaube aber eben auch eine Bitch. Genieße es, wenn es gut läuft aber erinnere dich an DEIN WARUM, wenn es hart und hässlich wird. Denn das wird es. Es kann unmöglich immer nur gut sein. Aber ebenso unmöglich ist es, dass es nur schlecht läuft. Finde etwas in dir, das weder durch Komplimente zu groß wird, noch durch Gerede klein gemacht werden kann. ( Danke Shi Heng Yi für den Satz! ) Du hast alles in dir! Verliere dich nicht im Außen. Vergleiche nicht und rede immer nur gut von dir und mit dir! Das ist entscheidend. Ich schreibe das nicht nur für dich… auch ich habe viel vor nächstes Jahr und es wird sicher nicht immer leicht werden. Aber ich stehe tief verbunden mit meinem Land, Hand in Hand mit den Geistern und Runen und natürlich immer mit meiner Fylgja. Ich beschütze meinen Traum denn niemand sonst wird kommen und mich retten. Ich beschütze meinen Traum denn das ist es warum ich hier bin. Meine Bestimmung und das was mich am meisten begeistert und gleichzeitig das wovor ich am meisten Angst habe. Ich bin bereit. Mein Traum erwartet, dass ich körperlich härter und mental stärker bin als alles, was sich uns in den Weg stellt. Ich arbeite hart daran dieser Rolle gerecht zu werden. Niemand kann mich aufhalten. Was ist dein Traum? Wofür brennst du? Was lässt dich leuchten? Beschütze es und mach es endlich wahr!











