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  • Energieräuber

    Aus dem Feld des cleveren Energiemanagements will ich heute mal über Dinge sprechen, die einem etwas nehmen wenn man sie lässt. Das ist nämlich ein wichtiger Punkt. Da gehören zwei dazu! Im ersten Moment denkt man wahrscheinlich an Menschen, die einen auszunutzen versuchen oder falsche Freunde oder Ähnliches. Es sind aber auch Situationen, aus denen wir nicht ausbrechen oder gar Gewohnheiten, die wir nicht beenden obwohl wir wissen, dass sie uns schaden. Wenn du wirklich weißt wer du bist und wer du sein willst… wirst du diese Menschen, Situationen und Gewohnheiten besser erkennen und wirst die Schuld nicht mehr bei anderen suchen sondern selbst tätig werden. Gestern habe ich eine neue Seite meiner Website beigefügt, um von vornherein für Klarheit zu sorgen. In der Vergangenheit habe ich echt viel mit mir machen lassen. Versäumte Termine, Leute, die nur reden wollten, stundenlange Gespräche manchmal mehrmals die Woche ohne Ergebnis und natürlich ohne Bezahlung. Das waren nur einige Dinge. Es hat sich eingeschlichen. Aus dem Wunsch zu helfen ist ein kostenfreies Sorgentelefon geworden. Klar waren auch genug normale Menschen dabei aber es bleiben die krassen Sachen doch eher im Gedächtnis und sind dann auch präsent. Jedesmal wenn man sich erinnert ziehen sie wieder Energie weil man sich ärgert. Tja. Selbst schuld. So ist das. Klare Worte und gut. Sicher kommen dann weniger Menschen zu dir. Aber willst du die Masse? Willst du Leute, die sich aus jeder Verantwortung heraus winden und nur Ausreden haben? Hmm Wenn du deine Energie nicht verteidigen kannst, hast du ein gewaltiges Problem! Reinigen von Ort und Person ist so wichtig und kaum einer tut es wirklich regelmäßig. Alle schützen sich mit Schmuck und Steinen und Ritualen aber Reinigung ist eben nicht so sexy. Auch Situationen kann man reinigen oder Gewohnheiten. Man entlarvt das wahre Gesicht und kann dann aktiv werden. Ja, es hört nicht auf. Ohne Aktion gibt es eben kein Resultat . Es reicht nicht eine Gottheit oder eine Energie anzurufen, die das dann alles für dich tut. Ich weiß, dass das weit verbreitet ist aber aus meiner Erfahrung eben sinnlos. Klar unterstützt die Anderswelt gerne aber sie wird dir deine Arbeit nicht abnehmen. Niemals. Du willst wissen, wie man seine Energie gut reinigt und sie verteidigt? Mache einen Termin. Werde aktiv.

  • Stell dir mal vor

    Stell dir mal vor man würde nicht dein Gesicht und deine Erscheinung an sich sehen können, sondern deine Energie - dein Strahlen. Man könnte niemanden mehr mit teurer Kleidung, Schmuck und einem zurechtgemachten Gesicht beeindrucken. Heute war ich in der Stadt unterwegs. Ich habe meine Antennen ausgefahren und die Leute gescannt. Habe die Erscheinung mit der Ausstrahlung verglichen. Was denkt ihr war das Ergebnis? Ich saß im Stadtgarten - einem Ort, der wirklich schön ist aber das Gro der Menschen hatten viele Sorgen, waren tief in Gedanken an die Zukunft oder in der Vergangenheit. Lediglich alte und auch arme Menschen sahen mich an und haben mich überhaupt wahrgenommen. Mit einem Lächeln und einem lieben Gruß habe ich sie dann beschenkt. Du kannst deine Energie sehr stark beeinflussen und damit auch die anderer. Suche dir deine Gedanken aus. Sei Herr dessen, was du denkst. Genieße dann deine Emotionen als Biofeedback deines Körpers und du wirst spüren wie sich ändert, was du ausstrahlst. Mach die Welt zu einem besseren Ort. Sei bereit. Sei stark und klar in deiner Energie und stecke andere an. Erinnere sie an ihre eigene Kraft. Tu es. Tu es jetzt.

  • Social Detox

    Das Leben ist ein Fluss. Immer in Bewegung. So sind auch wir als seine Bewohner eingeladen auf diese Reise. Entscheidung für Entscheidung bahnen wir uns den Weg durch unser Leben. Menschen kommen in unser Leben und verschwinden wieder. Manche bleiben länger, andere sind nach einigen Augenblicken wieder weg. Manche gehen in deine Richtung und andere kommen dir entgegen. Die meisten mit der Strömung und ein paar wenige gegen sie. Kennst du dein Ziel? Wohin gehst du? Wo siehst du dich in zehn Jahren? Man sagt man wird im Durchschnitt zu den Leuten, mit denen man sich umgibt. Wir werden natürlich von unserem Umfeld geprägt. Deren Meinungen, Ansichten und deren Bild von einem selbst. Für viele ist das sehr wichtig. Für andere völlig ohne Bedeutung. Wie ist das bei dir? Mit wem umgibst du dich? In welcher Energie bist du so häufig? In der Arbeit? Bei deinen Freunden? Manche Leute geben dir Energie und andere stehlen sie dir. Kannst du sie von Anfang an auseinanderhalten? Und wenn du es kannst? Bist du in der Lage die Konsequenzen zu tragen? Wenn du in deiner gewünschten Energie bleiben willst, musst du in der Lage sein sie zu verteidigen. Nein sagen, sich auch mal von Menschen trennen, bei sich bleiben, reinigen, schützen und vor allem nicht aufgeben. Hältst du es aus mit dir alleine zu sein oder brauchst du ständig viele Leute um dich herum? Erst wenn du alleine bist, spürst du welche Energie du aussendest. Spürst du das überhaupt noch?

  • Midlife Crisis :-)

    Tja, morgen ist es wieder soweit.... Mein Dasein auf diesem Planeten jährt sich aber diesmal ist es anders.... richtig anders und gut anders... Ich muß zugeben, dass ich es echt lange Zeit geglaubt habe... Ich dachte wirklich so ab dreißig geht es im freien Fall bergab... man verträgt nichts mehr, wird schwächer und irgendwann tut einem alles weh.. doch ich war nur mit den falschen Leuten zusammen.. nämlich solchen, denen das Leben passiert und die sich hingaben an all die verführerischen Ablenkungen und die niemals ihr volles Potential zu erreichen versuchten. Viele sagten: Guck hin wie die Alten aussehen.. so ist das nunmal... man kann eben nichts dagegen tun... wir hatten ja unsere wilde Zeit.. jetzt ist gut. Wenn ich heute darüber nachdenke wieviele Jahre ich verschenkt habe... unglaublich.... Dieses Jahr ist anders, wie gesagt. Ich habe einen neuen Pfad betreten. Ich fühle mich wesentlich besser als mit 30 und ich hab richtig Lust auf das Leben. Ich habe gute Pläne für den Sommer und will mir einige neue Skills erarbeiten.. das wird bestimmt lustig, denn ich habe mir Dinge ausgesucht, die mit irgendeiner Angst von mir zutun haben... hahaha ich werde berichten... Ich fühle mich das erste Mal seit laaanger Zeit wieder richtig zuhause in meinem Körper und in meinem Leben. Es gibt ein paar Dinge zu verbessern und zu tunen und diesmal reizt es mich, denn ich habe keine Angst mehr zu versagen. Auch die Task Force wird eine wilde Fahrt haben dieses Jahr. Ich habe einige Dinge vor. Die letzten Jahre waren kein Spaß aber jetzt weiß ich, dass alles nötig war, um mich auf diesen Weg zu bringen und dafür zu sorgen, dass ich bereit bin für das Ziel. Ich hatte mir ursprünglich mein Leben sicher anders vorgestellt aber wer solche Entscheidungen trifft, so ein Mindset hat, der bekommt eben genau das. Heute kann ich das Leben genießen, mich über kleine Dinge freuen, verbringe viel Zeit draußen und mit meiner Tochter, habe tolle Pläne und keine Angst mehr vor der Zukunft. Ich habe verstanden wie das mit dem Manifestieren funktioniert, hab gelernt was Disziplin mit mir machen kann und liebe das Leben mit meiner Fylgja. Ja, ich hatte mir das Leben anders vorgestellt aber es ist sogar noch viel besser geworden. Klar, nicht finanziell aber reich bin ich trotzdem geworden. Die Momente sind kostbar geworden, viele viele Dinge sind dafür unnötig und unwichtig geworden. Ich habe gelernt nein zu sagen und es auch durchzuziehen. Mein Kreis ist sehr klein aber verlässlich. Ich bin glücklich mit dem, was ich habe und dankbar dafür, dass ich endlich erleben durfte, was andere nur aus Büchern kennen und verbreiten. Achte auf deine Gedanken... so beginnt es. Verschwende nicht deine Zeit. Sammle Dinge, die du nicht kaufen kannst. Schenke Dinge, die man nicht kaufen kann. Sprich bewußt mit dir selbst. Achte auf dich. Behandle dich gut. Erkenne die Magie in den Dingen und sieh das Licht in den Menschen. Verbreite ein Lächeln in der Welt, lache so oft es geht und vermeide Smalltalk. Träume groß und handle danach. Verlieb dich in das Leben und schließe Frieden mit deiner Vergangenheit. Ach ja und schalte auch mal das Handy aus...noch hat es einen Knopf dafür. Segne das, was du isst und segne das, was du trinkst. Es macht einen großen Unterschied. Lebe wie verrückt denn es ist egal, was andere darüber denken.

  • Die Symbiose

    Im Laufe der Jahre bin ich mit so mancher Idee und wie man in Bayern sagen würde „voglwuider“ Gestalt in Berührung gekommen. Wie schon erwähnt ist die Szene ja sehr stark gewachsen und es gibt kaum etwas, das es nicht gibt. Man kann inzwischen fast alles lernen und „werden“. Die Qualität der Angebote ist genauso breit gefächert wie die Angebote selbst, was für die Szene nicht immer von Vorteil ist. Das Gro bzw die meisten Anbieter sind jedoch wirklich sehr gut und es ist schon auch schön so viele verschiedene Sachen sehen zu können. Das Schwierige daran spirituell zu sein und davon leben zu können ist wie man heute sagt die Authentizität. Also der Umstand, dass man einem das abnimmt, was man da sagt weil man es verkörpert. Man ist dann „echt“. Dafür gibt es tolle Beispiele und die machen ihren Job wirklich richtig gut. Manchmal fehlt das aber! Aber warum dann? Wenn ihr eure Spiritualität leben wollt, dann darf man sich eben nicht verkleiden. Nicht die Tante Emma oder der Onkel Uwe sein, der ganz normal ist bis er sich abends dann Reiki Meister nennt. Das ist nunmal keine Kappe, die man sich aufsetzt und dann wieder abnimmt. Eine gewisse Balance ist da von Nöten. Wie immer. Sobald ich mein normales Leben akzeptiere und in die Spiritualität integriere kann gar nicht mehr so viel schiefgehen. Oh! Doch! Halt! Da ist er! Der Endgegner für viele: die Meinung der anderen… Ja Leute so ist es! Daran scheitern wirklich richtig viele Menschen. Sie würden so gerne dies oder das machen aber was sollen denn die Nachbarn denken…? Tja 😌 Davon ist keiner befreit. Alle müssen da durch. Wenn du nicht normal bist dann wird eventuell über dich geredet. Allerdings viel weniger als erwartet. So und jetzt mal Klartext: Du kannst nichts falsch machen auf deinem Weg wenn es denn wirklich deiner ist! Es ist egal ob du dich für spirituell genug hältst. Keiner ist das 24/7 und es ist schlimmer es kaum zu sein und wenn, dann aber mit Pauken und Trompeten. Es ist auch egal wo du was gelernt hast. Man spürt, ob du angebunden bist oder nicht. Nicht deine Urkunden, sondern deine Energie zeichnen dich aus. Trau dich, dich zu zeigen. Du bekommst eh die Leute geschickt, an denen du wachsen kannst. Behalte dein Ziel und deine Träume im Auge. Lass dich nicht unterkriegen und ausbremsen von denen, die es nicht geschafft haben. Wer nur Geld will, bekommt meist nur die Angst nicht genug Geld zu haben. Sei ein Mensch, zu dem man kommen kann. Keine Institution, die Termine und Audienzen vergibt. Bleib am Boden, denn du musst die Probleme anderer immer noch verstehen können. Abgehoben geht das schwer. Sieh die Prominente oder Politiker an… So und jetzt los! Lauf los. Wild und frei.

  • … und eines Tages dann …

    Schon komisch, dass ich den freien Fall nicht gespürt habe damals. Dass ich nicht mal wusste, dass es bergab ging. Im Nachhinein ist alles aus dieser Zeit ziemlich verschwommen und unwichtig genug geworden, dass ich nicht mal mehr darüber nachdenken will. An den Aufschlag erinnere ich mich jedoch sehr gut. An jeden in den letzten Jahren. Waren so einige. Allerdings aus gaaanz verschieden Höhen. Weh getan haben alle. Ziemlich sogar. Doch was hat weh getan? Wenn ich jetzt darüber nachdenke ist es fast lächerlich. Eine Figur, die nicht sein wollte, was sie war aber auch nichts getan hat, damit sich was ändert hat nicht bekommen was sie wollte. Traurige Geschichte. Wer wartet, dass etwas passiert und nur hofft der Baum könnte in die richtige Richtung fallen… naja. Nicht sein zu wollen wer man ist.. das ist ja schon schlimm genug aber dann auch nichts tun zu können. Das setzt dem Ganzen die Krone auf. Aus der Opferrolle herauszukommen ist nicht einfach. Wenn man aber schonmal am Boden ist… Ich will jetzt nicht wieder damit anfangen wie man aufsteht und all das…. dafür gibt es das Training hier. Irgendwann ist man auf dem Weg. Jeden Tag runter. Tu es. Tu es. Tu es. Gedanken und Gefühle zunächst kaum zu steuern aber egal. Runter. Wieder. Wieder. Wieder. Alles schmerzt. Egal. Tu es. Dann plötzlich stellt es sich ein. Ich will es. Es wird nicht leichter aber ich stärker. Man spürt es. Tausend Gründe aufzugeben. Doch du tust es. Wieder. Runter. Stimmen werden leiser. Das neue Ich übernimmt. Wieder. Tu es. Tu es. Du stolperst. Runter. Tu es. Tu es wieder. Eine andere Stimme wird lauter. Ich kann es. Runter. Ja. Es tut weh. Ja. Wieder. Die Tage werden Wochen. Die Wochen Monate. Es vergehen die ersten Jahre. Es wird heller in dir. Immer wieder Rückschläge. Egal. Runter. Tu es. Du weißt jetzt wie es geht. Eines Tages dann geschieht es. Der Weg selbst wird zum Ziel. Du kommst nie an aber bist mit jedem Schritt zufrieden. Du hast Standards. Du lebst nach deinen Regeln. Die Meinungen anderer verschwinden. Runter. Wieder. Tu es. Keiner kommt um dich zu retten. Du bist jetzt jemand anderes. Du hast dich selbst gerettet. Du bist gerade dabei es zu tun. Du tust. Du redest nicht mehr. Redest dich nicht mehr raus. Du tust. Runter. Wieder. Müde. Traurig. Fertig. Glücklich. Runter. Wieder. Morgen besser als heute. Du gegen dich. Wann beginnst du endlich? Wir reichen dir die Hand. Runter! Tu es! Jetzt.

  • Selbstsabotage

    Warum bist du noch nicht da, wo du sein willst? Warum leidest du? Warum fängst du nicht an? Warum tust du es nicht einfach? Ja, weil…. bla bla bla… Unterhält man sich dann mit solchen Menschen machen sie die Stimmen in ihrem Kopf laut damit du sie hören kannst. Aber sie haben diese Stimme so lange gehört, dass sie ihnen glauben. Jeder kennt den inneren Schweinehund oder wie man diese Stimme auch immer nennen will. Ich nenne sie das alte und schwache Ich. Es will Komfort, Pausen, Tage off und Belohnung für nichts. Es geht noch weiter! Es will etwas ganz Perverses von dir. Und zwar will es als Belohnung genau das Verhalten, das dich zu diesem schwachen Ich gemacht hat. Irre oder? Ach komm, heute mal nicht! Du warst so fleißig die letzten Tage…. Na? Wer kennt es? Der gefährliche Mann redet mit seinem Geist. Der harmlose beschwert sich nur. Morgens, wenn du aufwachst beginnt das bewusste Gespräch mit deinem Geist. Deine Gedanken verändern deine Biochemie und erzeugen deine Stimmung und deine Gefühle. Das ist kein esoterischer Quatsch… Hör einfach auf dein Leben als Kinofilm zu erleben. Du bist kein Zuschauer. Steh auf von deinem komfortablen Sessel und entscheide selbst was passiert. Rede mit deinem Geist. Werde lauter als dein altes Ich. Ja, anfangs ist das schwer und man verliert auch regelmäßig diesen Kampf aber hör nicht auf zu kämpfen. Dein altes Ich ist schwach. Dein neues Ich ist stark aber du musst an diese Stärke glauben! Glaube daran, dass es möglich ist. Deine Stärke wächst mit jedem Schritt, den du durch deine schlechten Gefühle machst. Sie erscheinen unüberwindbar aber machen sich nur groß. Du kannst deinen Geist trainieren wie deine Muskeln. Und du kannst die Stimme durch tägliches Training zum Schweigen bringen. Es sagt nein lass das Training sein… alles ist Geist… alles spielt sich im Kopf ab. Aber da ist keine Aktion. Es ist ein Gedankenspiel. Und sobald die Realität kommt wird es kalt auf der Yogamatte. Zeige deinem Geist Aktion. Denke es nicht nur, mach es. Mach es. Mach es traurig. Mach es wenn du wütend bist. Mach es wenn du verzweifelt bist. Mach es wenn du glücklich bist. Überliste deine Biochemie. Dir ist nicht nach Training weil du traurig bist und dich schwach fühlst? Das ist dein altes Ich. Steh auf und gib mir 50. Sieh zu was dein Körper dann tut. Achte auf den Shift deiner Stimmung. Du bist dein eigener Meister. Verhalte dich auch so. Du willst lernen wie das geht? Melde dich bei der Task Force

  • Wer bist du?

    Im Grunde haben wir alle ein Bild von uns. Masken, die wir tragen, Rollen, die wir spielen jeden Tag. Freund, Ehemann, Liebhaber, Soldat, Angestellter, Held, Verlierer, Suchender….. All das sind wir, doch können wir nur das sein? Ist da noch mehr? Sind wir zufrieden? Glücklich? Ich war es jedenfalls nicht. Nicht, dass ich Grund gehabt hätte zu meckern aber ich wusste, dass ich mehr sein musste als das, was ich war.... Frust staute sich auf...unbewußt aber deutlich...nicht greifbar für mich aber auch nicht länger zu verleugnen. Ich hatte alles. Familie, Liebe, ein Zuhause...aber was ich nicht hatte war ein Ich, mit dem ich leben konnte. Ich war mir selbst zu wenig. Das weiß ich heute....damals war es das reinste Chaos. Ich als ausgewiesener Experte für gescheiterte Beziehungen erinnere mich noch an einen Abend in Passau. Wieder einmal war eine Beziehung vorbei und ich las im Internet, um mich abzulenken. Ich las plötzlich in einem Artikel über ein ganz anderes Thema etwas über das Loslassen und der Autor zog eine Parallele zu Beziehungen. Er meinte man solle doch erstmal schauen, ob man denn mit sich selbst leben wollen würde... Ich tat das als absoluten Quatsch ab und machte mir noch ein paar Biere auf.... Hmm.. Heute sehe ich das anders... Nach meiner gescheiterten Ehe war ich allein. Nein einsam. Ich wollte nicht loslassen und erst recht nicht aufgeben. Ich wurde immer wieder abgewiesen und ich galt in meinen Augen als Versager. Der Alltag mit mir selbst war schlimm zu dieser Zeit. Sobald es ruhig wurde um mich, tat sich ein riesen Loch auf und verschlang mich. Jeden Abend, jede Nacht schlechte Gedanken, heulen, wieder schlechte Gedanken, Angst, Selbstmitleid, Wut auf mich und das Gefühl von Machtlosigkeit und Sinnlosigkeit. Ich wollte sicher nicht mit mir zusammenleben zu dieser Zeit doch ich musste ja... Erst ein Arschtritt der Geister brachte eine Veränderung. Ein Traum, zu real um einer zu sein aber zu absurd um keiner zu sein. Was, wenn ich jemand werden würde, der mich retten kann? Was, wenn ich jemand werden könnte mit dem ich leben könnte? Was, wenn ich wieder stolz auf mich sein könnte und ein wirklicher Vater für meine Tochter? Endlich der, der ich mich nicht traute zu werden? Ich hatte ein klares Bild bekommen von einer völlig absurden Version von mir. Stark, unabhängig, offen aber völlig zufrieden mit sich selbst und...glücklich! Meine Fylgja sagte in der Vision zu mir, dass ich nur seine Hand nehmen müsse. Ich müsse zu ihm werden indem ich er bin in der Intention. Das alte Ich müsse sterben aber ich sei sowieso mehr tot als lebendig und es würde Zeit werden endlich anzufangen wirklich zu leben. Ich war schwach und durchtränkt von Alkohol aber etwas in mir wurde wach und ich nahm seine Hand. Die Reise begann... Was ich mit all dem sagen will ist: Wenn du nicht zufrieden mit dir bist und du dein Leben nicht liebst, wie soll es dann mit jemandem klappen? Nur geteiltes Leid ist halbes Leid als Lebensmotto zu haben reicht nicht aus. Manche Menschen wie ich brauchen eine gehörige Portion Leid, um aufzuwachen und zu dem zu werden, der sie sein können. Ich bin noch lange nicht da, wo ich sein will aber der Weg macht mir inzwischen Spaß, denn ich bin mir selbst noch nie so nah gewesen wie jetzt. Ich ermuntere alle, die in einer tiefen Krise mit sich selbst stecken, das Unmögliche zu wagen. Was, wenn doch alles möglich ist? Du wirst staunen zu was du in der Lage bist wenn du den Weg betrittst, der zu deinem wahren Ich führt.

  • Auf Kurs bleiben

    Zur Tages-, und Nachtgleiche beginnt das Jahr der Natur. Das Leben kommt unaufhaltsam aus allen Poren und bahnt sich den Weg hin zum Licht. Auch wir beginnen wieder aufzutauen. Körperlich und seelisch. Seit der Geburt des Lichtes zur Wintersonnenwende wächst das Licht wieder hin zur vollen Kraft um dann wieder kleiner zu werden bis es wieder erblüht. Ein guter, sinnvoller Kreislauf. Wenn man wie ich auf dem Weg zur besten Version seiner selbst ist, hofft man anfangs auf einen geraden Weg. Steinig aber zumindest gerade hab ich ihn mir gewünscht. Hahahaha… naja. 🫤 Zu manifestieren und zu verstehen und zu akzeptieren und loszulassen ist aber nicht so einfach wie die Theorie dahinter. Es ist das Leben selbst. Auf Kurs zu bleiben bedeutet für mich auch neben Fehler zu machen oft Schwäche zu spüren ohne schwach zu werden. Ich habe oft genug den Impuls aufzuhören und alles hinzuschmeißen. Auch im Training offeriert mir mein Kopf täglich Ausreden warum ich gerade heute mal ne Ausnahme machen müsste. Das ist ok so. Der Weg ist nicht nur steinig weil es nicht einfach ist… der Weg ist steinig weil er eine gute Aussicht hat und zahlreiche Bänke zum Verweilen einladen. Aber setze dich nicht auf die Bank. Die Aussicht ist im Stehen besser und sitzt du erstmal kommt man oft nur schwer wieder hoch. Tja jeder weiß das und kennt das auch. Oft saß ich auf den Bänken weil ich es kann. Das Spiel mit dem Feuer. Ich habe aber gelernt, dass es darauf ankommt wer auf der Bank sitzt. So wie ich es immer sage: der Gärtner oder der Krieger. Der Gärtner und der Krieger sind beide manchmal schwach. Aber das sieht in beiden Fällen völlig unterschiedlich aus. Wer bist du? Das ist die Frage Wenn man etwas wirklich will gibt es keinen Rest Day. Es ist kein Hobby - es ist dein Leben. Man kann Spiritualität leben in 2025 mit all ihrer Magie und man kann gleichzeitig der Krieger sein. Bereit und fokussiert mit der Axt in der Hand. In meinem früheren Leben hieß das Yin und Yang. Jeder hat beide Energien in sich und alles ist in Bewegung. Nimm an was du warst, was du fühlst… auch Schwäche! Lerne daraus und lass es los. Oft lassen wir uns von vergangenen Dingen ablenken oder von dem was wir mal waren. Weil es unsere Vergangenheit ist hinterfragen wir oft nicht, ob es Teil der besten Version von uns ist oder nicht. Ein guter Rat: mach das! Es schleichen sich oft alte Dinge in das neue System und sabotieren deine Disziplin. Auf dem Weg bleiben heißt sich mit sich und seinen Gedanken zu beschäftigen. Wer glaubt, dass er schon gewonnen hat wird sich wundern. Der Weg ist steinig aber der Krieger ist auf dem Weg unterwegs. Er schützt den Weg, wird zum Weg. Der Gärtner sitzt auf der Bank und kümmert sich um die Aussicht und die Blumen. Komm Bruder / Schwester. Es ist Zeit. Wir müssen weiter. Es gibt eine Zeit für Stärke und es gibt eine Zeit für Schwäche. Das ist das Leben. Wir sind die Krieger und tun, was getan werden muss.

  • Disziplin und Fehlschläge

    Wir alle haben Vorsätze und Vorstellungen wie wir am liebsten sein wollen. Warum klappt das kaum? Immer wieder werde ich das gefragt…. Ich will abnehmen, aufhören zu rauchen, richtig krass Sport machen usw… im Gespräch stellt sich dann raus: es sind Vorsätze oder Wünsche. Mehr nicht. Das bedeutet der Kopf, und das ist der größte Gegner, ist und bleibt in der jetzigen Version von dir. Und die jetzige Version schafft das eben nicht. Sonst wärst du ja schon dort. Hast du aber eine neue, starke Version von dir bereits gebaut und handelst, denkst und fühlst wie diese dann kann es lediglich ab und an mal Rückschläge geben…mehr nicht. Wenn du deinen Standard sehr hoch schraubst dann kann es sein, dass man ihn manchmal nicht ganz erreicht wie man es gerne hätte. Das ist normal, denn wenn du den Standard immer gut erreichst, ist er zu niedrig angesetzt. Das ist die Wahrheit. Der Krieger in dir wächst in harten Zeiten, er wächst mit Rückschlägen, Niederlagen, Schmerz und mit dem Gefühl aufgeben zu wollen. Doch du gibst nicht auf. Du bleibst dran und wenn du das tust, wird der Standard erreichbar und du kannst ihn wieder eine Stufe weiter bringen und du wirst das sogar wollen! Du wirst merken, wie sehr dich dieses „Ich kann nicht mehr“ oder dieses „Ein paar weniger heute reichen auch“ wieder in deine alte Position zurückdrängen und dich schwach fühlen lässt. Und hast du erstmal Blut geleckt, wirst du das nicht mehr zulassen und diese Stimme als Antrieb nehmen nicht aufzugeben, nicht nachzugeben. Diese Stimme, die dich fett, faul und schwach haben will, ist da. Aber es gibt auch eine andere Stimme. Anfangs ist sie leise aber sie ist da. Sie sagt „Was wäre wenn du es schaffen könntest?“ „Was wäre wenn du nicht aufhörst, nicht aufgibst?“ Denn eins ist klar! Es ist egal ob du aufgibst oder weitermachst, beides wird wehtun! Du hast die Wahl, welchen Schmerz du annehmen kannst und welche Message du damit über dich selbst weitergibst. Ich kann dir zeigen wie man aufsteht und wie man immer wieder versagt und dann doch wieder aufsteht. Das kann ich. Das kann ich gut. Lass nicht zu, dass eine Version von dir, die du nicht mal sein willst, bestimmt wie du denkst, fühlst oder handelst! Besiege dich selbst immer wieder. Das ist das Einzige, das du wirklich tun solltest. Es löst mindestens 80% deiner jetzigen Probleme in Nichts auf. Krieger im Zeichen Tyrs werden nicht darüber definiert wie sie siegen, sie werden darüber definiert wie sie mit Niederlagen umgehen.

  • Krieger - Sein in 2025?

    Was redet jetzt ein Sani über das Krieger-Sein? Als TCM Physio und PTA stehe ich nicht in erster Linie im Gefecht. Allerdings kümmer ich mich um diejenigen, die aus diesem zurückkehren und deren Wunden tiefer sind als man mit den Augen sehen kann. Sich ins Leben zurückzukämpfen bzw ein neues Leben zu erschaffen, was der Realität mehr entspricht, ist keine leichte Aufgabe. Ich bin dann da für dich und verteidige dich. Ich bin dann stark für dich und mit dir. Ich trage die Kämpfe mit dir zusammen aus gegen Krankheit, das Aufgeben-Wollen und gegen die Dämonen in deinem Kopf. Ich bringe dich in deine Kraft. Dafür stehe ich. Man muss allerdings kein Soldat sein, um in harte Kämpfe verwickelt und verletzt zu werden. Wir leben in verrückten und ungemütlichen Zeiten und es ist nicht selten, dass jemand buchstäblich unter die Räder der Leistungsgesellschaft gerät. Burnout, Depressionen und das Gefühl nicht mehr zu genügen hat Einzug gehalten in die Köpfe und Körper vieler Menschen. Aber auch persönliche Schicksalsschläge wie z.B. Tod, Scheidung oder Trennung können große Schäden anrichten. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Zu leicht ist es dann abzurutschen, sich gehen zu lassen, zu trinken oder, oder, oder… Krieger zu sein bedeutet für mich nicht immer stark zu sein. Es bedeutet nicht aufzugeben. Aufzustehen wenn alles in dir sagt: bleib liegen. Es bedeutet Hilfe anzunehmen, sich Dinge einzugestehen, den Mut zu haben diese zu verändern und konsequent durchzuziehen. Nicht um dann stärker zu sein und besser als andere…sondern um stark zu sein für sich, andere und um besser zu sein als man gestern war. Es geht darum das Heil der Familie oder sein eigenes verteidigen zu können aber eben auch zu wissen wann man die Waffen ablegt, um sich um sich selbst oder um andere zu kümmern, zu wissen wie man Energie wieder auflädt, wie man Wunden heilt, wie man Mut macht und den anderen oder sich selbst wieder strahlen lassen kann. Wir alle gehen manchmal durch dunkle Täler. Der Krieger im Zeichen Tyrs ist auch in dir. Er ist in jedem von uns. Mit den richtigen Entscheidungen kannst du ihm Platz geben in deinem Herzen. Dort wird der Krieger geboren und dort ist auch seine Kraft. Die Zeiten mögen verrückt sein und einem alles abverlangen aber 2025 kann dein Jahr werden, in dem sich alles wendet.

  • Energiemanagement

    Egal welche Vorsätze man hat oder welche Veränderung man machen will…. Fakt ist man braucht Kraft dazu. Weniger um anzufangen aber umso mehr um es wirklich durchzuziehen zu können. Vielen geht unterwegs die Kraft aus. Meistens weil die anfängliche Motivation eben irgendwann verschwindet. Das gehört aber dazu. Motivation kommt und geht. Deshalb ist sie kein verlässlicher Partner wenn es wirklich funktionieren soll. Aber beginnen wir am Anfang. Es ist nichts dagegen zu sagen auf der Welle der Motivation zu starten! Es ist ein schönes Gefühl und es beflügelt einen im wahrsten Sinne des Wortes. Um das Ziel dann aber zu erreichen bedarf es einer anderen Energiequelle. Wenn die ersten Zweifel kommen oder der innere Schweinehund dann doch wieder lauter wird brauchen wir einen Plan. Viele suchen dann mehr Quellen und pushen sich hoch. Doch immer mehr und immer mehr funktioniert auf Dauer nicht. Vielmehr sollte man erstmal schauen was einem die Energie nimmt. Also unnötige Verbraucher eliminieren. Davon gibt es eine ganze Menge! Also anstatt sich immer mehr reinzupfeifen besser die vorhandenen Quellen sauber halten und ausbauen. Es beginnt mit der Intention. Will ich das wirklich? Wie sehr will ich es? Dann kommen die Gedanken und Glaubenssätze. Die kann ich alle umbauen. Alle Teile deines Seins müssen an einem Strang ziehen. Es nützt nichts wenn du trainierst wie ein Blöder aber deine Gedanken dich ständig sabotieren. Dann benötigt man eine Quelle der Ruhe. Etwas was dich wieder glücklich macht und die Energie aus der Umgebung in dich hineinzieht. Sehr wichtig sind auch die Brüder und Schwestern, die den gleichen Weg gehen. Das verbindet, schweißt zusammen und lässt dich wesentlich weiter gehen als allein. Für wen tust du es? Für wen musst du dich so sehr verändern? Klar für dich selbst. Du solltest dir wirklich etwas bedeuten und du solltest stolz auf dich sein können. Das ist wichtig. Doch hilft mir oft, wenn ich nicht mehr kann, nur ein Blick in die Augen meiner Tochter und ich weiß, dass ich nicht aufgeben darf. Jeder Kampf, den ich mit mir austrage muss sie nicht mehr kämpfen. Spiritualität gibt dir viele Quellen der Kraft und hält dich auf dem richtigen Kurs! Du bist gespannt wie das in der Realität aussehen kann? Sprich mit mir.

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