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  • Niemand, Alle und die Wenigen

    Ich möchte heute auf ein paar Probleme eingehen, die mich immer wieder in Gesprächen erreichen. Vielleicht musst gerade du das heute (wieder) lesen: In der heutigen Zeit ist die Art zu leben und der Mindset sehr unterschiedlich. Viele wissen nicht wo sie hingehören, andere suchen den leichtesten Weg zum Erfolg und wieder andere sind wie erstarrt und bewegen sich gar nicht mehr oder haben aufgegeben. Egal, was man tut, man wird immer bewertet. So ist die Gesellschaft. Jedoch kommen sehr sehr viele auf dem Weg mit der Meinung anderer nicht zurecht und zweifeln alles an sich an. Wer versucht zu gefallen, muss tun was der andere will und wann er es will. Wir haben verlernt auf uns selbst zu vertrauen. Auf den Weg, den wir gewählt haben zu vertrauen. Wenn du wirklich du werden willst, kann das nicht jedem gefallen. In Wahrheit ist es sogar egal was du tust. Es wird nicht jedem gefallen. Es wird immer Kritiker geben, Demotivation und Menschen, die Ängste schüren wollen in dir denn niemand versteht deinen Weg so wie du. Niemand außer du geht ihn. Die Zweifel anderer haben nichts auf deinem Weg zu suchen. Die Frage ist immer wie und ob du reagierst und wo deine Aufmerksamkeit ist. Bei dir oder im Außen. Niemand wird kommen und dich retten! Niemand wird die Arbeit für dich tun, die notwendig ist, um dein wahres Potenzial zu leben. Aber alle werden dabei zusehen. Alle werden eine Meinung dazu haben. Alle sehen dir zu aus ihrem Blickwinkel und durch ihre Brille. Und bitte nimm nur Kritik an von jemandem, den du auch um Rat fragen würdest! Auf dem Weg zu dir selbst wirst du dich verändern. Du wirst anders denken, fühlen und handeln. Dabei wirst du Menschen aus dem Leben verlieren. Das ist so. Doch du wirst andere in dein Leben ziehen. Dadurch, wer du geworden bist. Dadurch wie du bist. Nicht durch Gerede, Posen oder sonst etwas. Sei mutig auf dem Weg. Wenn es einfach wäre, würden es alle tun. Nicht jede Meinung anderer ist eine Reaktion wert. Glaub an dich und deinen Weg. Das ist das Entscheidende! Wenige trauen sich auf den Weg zu sich selbst, wenige geben nie auf und wenige werden an deiner Seite sein, wenn es schwer wird aber du wirst auf dem Weg Stärke, Loyalität und Disziplin begegnen. In dir und in anderen. Bleib dir treu und lass nicht zu, dass die Ängste und Zweifel anderer auf dich projiziert werden können. Glaub an all die unmöglichen Dinge, die du noch tun wirst. Du bist mehr als die Summe deiner Teile. Du bist der Weg.

  • Vision Sunday

    Rezeptur: Man nehme etwas Abstand vom Getöse des Alltags. Am Besten ein oder zwei Tage, jedoch nicht weniger als zwei Stunden. Man frage sich was man denn tun würde und wie man leben würde wenn es keine Grenzen gäbe. Dann vergleiche man das mit der Art zu leben heute. Heraus kommt Klarheit über das jetzt, die Diskrepanz zu deiner Vision und es regt dazu an zu träumen. Träumen ist etwas, das wir viel zu selten tun. Meine Tochter lebt einen großen Prozentsatz des Tages in Visionen. Es macht Spaß. Wann haben wir Erwachsene das denn abgelegt? Heute am Vision Sunday lasse ich mich darauf ein. Ich male mir aus, wie ich aus der heutigen Perspektive unmögliche Dinge mache. Ich fühle es, ich sehe es in allen Details und gebe Zweifeln keine Aufmerksamkeit. Lebe verrückt und frei! Du hast nichts zu verlieren!

  • Digital Detox & Social Detox

    Ich komme gerade aus einer Detox Phase und möchte euch davon erzählen. Erstens eckt man an sobald man nicht mehr auf üblichem Wege und dauernd erreichbar ist. Dabei spürt man aber weniger die Sorge um sich, sondern eher einen erzwungenen Mehraufwand, den man seinem Umfeld aufzwingt. Man wird fast schon unbequem! Traurig genug möchte man meinen aber das ist noch nicht alles. Man beginnt nach ein paar Tagen zu spüren was Kontakt wirklich bedeutet. Ich für meinen Teil werde nicht mehr auf alles antworten und mich in Zukunft viel mehr um mich selbst kümmern. Wie ich immer sage bin ich ja kein Notarzt, der immer erreichbar sein muss aber um den sich nie einer kümmert. Ich kann es nur empfehlen eine kleine Detox Phase zu machen. Gar nicht lang. Eine Woche. Reicht um zu sehen was wirklich los ist. Wir müssen wieder beginnen echte Kommunikation aufzubauen. Auf Social Media ist soo viel Fake und sich nur über WhatsApp zu unterhalten lässt sehr viele Ebenen offen. Man wird oberflächlich. Zeit wieder die Technik zu benutzen anstatt von ihr benutzt zu werden. Habt eine schöne Zeit und hebt euren Kopf mal wieder weg vom Handy und raus in die Welt.

  • Herbst und Winter - Zeit zur Innenschau

    Wir alle spüren es bereits. Es wird schneller dunkel, morgens ist es zunehmend kalt und die Menschen wirken wie getrieben von etwas, das noch nicht erledigt ist. Trotzdem mag ich diese Zeit des Jahres gern obwohl kaum eine andere Zeit des Jahres so herausfordernd für mich ist. Ich tu mich schwer damit langsamer zu machen, auf mich zu achten und meine Energie der Zeit anzupassen. Gerade dann treibt es mich in die Wäldern in dieser Zeit. Die Luft, das Licht und die Farben tun einfach soo gut.. Oftmals denke ich dabei an einen bestimmten Urlaub mit meiner Frau zurück. Selbstversorgerhütte ohne Strom oder fließend Wasser. Wir mussten uns in einem Bergbach waschen und täglich Holz hacken damit wir es warm haben. Ich habe mich, wenn ich zurückdenke selten besser gefühlt. Heute sieht mein Leben an sich ganz anders aus. Nicht schlechter aber anders. Die Trennung hat mich damals fast geschafft und ich tat mich unheimlich schwer damit diese neue Situation zu akzeptieren und zu verarbeiten. Jetzt bin ich ein anderer Mensch mit neuen Zielen und ich lebe endlich wieder. All das kommt gerne hoch in der dunklen Jahreszeit. Ich kenne das ja schon. Aber was mache ich daraus? Gehe ich mit oder versuche ich wieder alles zu kontrollieren? Im leben treffen wir immer wieder auf dunkle Zeiten und harte Prüfungen. Es ist in meinen Augen sehr wichtig zu wissen, was man wirklich braucht und wie man es bekommt. Wir alle wollen uns wohl, sicher und geborgen fühlen. Dabei schlittern wir zu gern in Ersatzhandlungen und Verdrängungsmechanismen. Gerade der Anfang des Herbstes eignet sich sehr gut dafür zu überprüfen, welche Sicht man auf sich und sein Leben hat. Sich einfach mal Zeit nehmen und in ein Cafe gehen. Spaziergänge unternehmen und beobachten. Nicht nur die anderen Leute, obwohl sehr viele sehr gute Spiegel sind, sondern vor allem seine eigenen Reaktionen auf die Szenen. Ich konnte dabei sehr viel über mich lernen. Langsamer zu machen ist ein aktiver Prozess. Erwartungen hinterfragen, Gewohnheiten ändern und ganz viel Loslassen... Schau dich mal genau an. Im Aussen wie in Innen. Lerne dich kennen und höre auf die feinen Stimmen, die leisen Stimmen. Lerne neue Dinge und repariere alte Sachen und Umstände. Kümmer dich um dich und stelle sicher, dass du etwas weiterzugeben hast, wenn es soweit ist. Vorzuweisen haben wir viel im Alltag aber eine wirkliche Message von Bedeutung für die Menschen? Es wird dunkel, sei das Licht.

  • Meine Praxis „Wendepunkt“

    Wie einige von euch sicher schon mitbekommen haben, beginne ich gerade die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie, die ich dann im Frühjahr 2027 abschließen werde. Ich mache das weil es zu viele Grauzonen in der ganzheitlichen Arbeit mit Veteranen und PTBS gibt. Die Veteranenszene wächst zur Zeit ziemlich und man macht sich schnell angreifbar wenn man nicht ganz genau weiß was man da macht. Mein Ziel ist es körperorientiert zu arbeiten. Das ist nur logisch wenn man sich meine Vita anschaut. Auch die chinesische Medizin wird ein großes Thema sein. Deshalb wird ein Schwerpunkt die Embodiment Therapie sein. Da bringe ich teils schon mehr mit als in so manchen Büchern steht, was bedeutet, dass es da noch viel Potenzial gibt. Zum anderen wird es noch eine EMDR Ausbildung geben. Wo ich diese mache steht noch nicht fest, da ich noch nicht alle Gespräche mit evtl Partnern geführt habe. Alles, was ich bisher gelernt habe wird in dieses Projekt einfließen. Die Task Force Fylgja wird somit um ein Element vergrößert. Je nachdem wie sich meine Vision materialisiert wird es eben auch eine Praxis in Rostock geben, die den Namen Wendepunkt tragen wird. Dort werden dann auch andere Zielgruppen einen Platz finden. Zudem werde ich die Therapeutenszene und Schulen mit meiner Arbeit unterstützen. Zu viel werde ich noch nicht verraten aber es wird fucking hot !!! Dazu wird auch gerade die Website überarbeitet. Seid gespannt. 🤩

  • Das Jahr der Entscheidungen

    Manchmal ist man am Boden zerstört, alleine und frustriert. Wenn Gedanken in dir toben, die solche Gefühle auslösen ist es nicht leicht auf Kurs zu bleiben. Zu groß werden Ängste und Zweifel. Wir wollen unbedingt weg aus diesem Ort und merken nicht, dass wir ihn erschaffen haben. Ganz leise, unmerklich. Schnell sind Schuldige gefunden und man aalt sich in Selbstmitleid und wohltuender Starre. Kennst du das? Ich auch. Meine Fylgja sagte einmal zu mir: Komm ich nehm dich mit und zeig dir etwas. Ich sah eine scheinbar perfekte Welt. Buntes Leben und die Menschen waren zufrieden und glücklich. Ich fragte wie sie das machen? Sie zeigte es mir. Sie zeigte mir die Dankbarkeit, die die Menschen empfanden und auch ausdrückten. Sie zeigte die Opfer, die sie brachten. Die Art wie sie zu denken im Stande waren und die Fürsorge, die einander darbrachten. Sie zeigte mir aber auch die Krieger, die schützend am Rande dieser Welt standen. Ich fragte was denn jenseits dieser Welt sei. Sie sagte: deine Art zu denken gerade, deine Art zu fühlen und zu sprechen. Zurück in meiner Welt fragte sie mich was ich denn wolle und was ich bereit sei zu tun dafür. Nicht alles auf einmal. Nicht immer gleich die großen Dinge. Manchmal fühlt man sich verloren in dieser Welt. Sucht seinen Platz. Aber schafft man es anders zu denken und dann sieht man es wieder. Den Zusammenhang. Alles, was du im Leben gerne getan hast und was du gelernt hattest zeigt in eine Richtung. Bestimmung und Mission sind keine abstrakten oder gar esoterischen Prozesse. Aber wie schafft man es anders zu denken? Schau dir einen Baum an. Er ist nicht das ganze Jahr über gleich. Es gibt eine Zeit für Wachstum. Es gibt eine Zeit der Blüte. Es gibt eine Zeit des Loslassens, um erneut wachsen zu können. Und jetzt schau dir an wie du im Jahreszyklus lebst. Na? Nur Vollgas das ganze Jahr? Kein Retreat? Keine Pausen? Kein Loslassen, denn du hast ja zu hart dafür gearbeitet? Keine Dankbarkeit? Kein echtes Networking? Du stehst alleine da? Keiner versteht dich? Wir können sehr viel lernen von der Natur. Du hast nur Angst dich anderen zu öffnen. Zu oft wurdest du verletzt. Du hast Angst etwas zu wagen. Zu wichtig ist dir die Meinung anderer. Du hast Angst dir selbst das zu geben was du brauchst. Liebe, Achtsamkeit und Pausen. Zu groß ist die Angst man könnte dich für schwach halten. Die Sache ist, wir gehen nicht unantastbar durch das Jahr. Wir werden sogar sehr von der Natur der Dinge beeinflusst. Trotzdem versuchen wir unserem natürlichen Leben unseren Willen aufzuzwingen. Das geht sogar recht lange gut. Aber irgendwann brichst du zusammen. Und dann hast du fast schon verlernt zu fühlen, zu reagieren und zu heilen. ❤️‍🩹 Du kannst das alles ändern. Mit demselben Willen. Selbstfürsorge ist keine Schwäche und Heilung ist keine Sache die man tut oder die man nimmt im Sinne von Medikamenten. Man wird zu etwas anderem. Man wird heil. Schau aus dem Fenster. Es ist Oktober. Was macht die Natur? Tu es ihr gleich und du wirst verstehen.

  • Der Sinn deines Lebens

    Immer öfter ploppt die Frage nach dem Sinn im Leben auf. Vor allem junge Menschen suchen oft nach dem Sinn aber auch viele Menschen in meinem Alter (45) Fragen nach vielen Jahren des Funktionierens nach einem Sinn. Ich denke der Wunsch etwas Sinnvolles in seinem Leben tun zu wollen ist in jedem Menschen verankert. Meine kleine Tochter zum Beipiel sieht den Sinn in Abenteuern und Rettungsmissionen mit Einhörnern und der Paw Patrol. Das bringt sie zum leuchten und sie erlebt ihre Abenteuer mit jeder Faser. Wenn man leuchtet kommen die besten Eigenschaften heraus und es gibt keine Zweifel mehr ob man gut genug ist oder was der andere darüber denkt. Überhaupt habe ich sehr viel bei meiner Tochter wiederentdeckt was ich schon als verloren geglaubt hatte. Sie gibt jedem das Recht und die Möglichkeit auch alles sein zu können was er oder sie will, ohne Neid und ohne Berechnung. Ich denke das sollten wir Erwachsenen wieder neu lernen. Es ist nicht nur egal was andere denken, denn sie denken nur etwas über dich und bewerten wenn sie selbst nicht leuchten. Wenn ein Team das tut für was es brennt, ist es egal wer welche Rolle hat. Es funktioniert weil jeder brennt. Wir vergleichen zu oft und messen uns an anderen anstatt uns an der eigenen Leistung zu messen. Das frustriert und viel zu viele haben gar keine Träume mehr und wenn, dann leben sie nicht mehr danach. Sie versuchen ihn nicht mehr zu leben. Man ist zu alt, zu erwachsen und zu bodenständig um noch etwas Verrücktes zu machen. Der Sinn in meinem Leben ist es, dem Leben einen Sinn zu geben. Es gibt Dinge, die ich gerne mache… da strahle ich und die Zeit verfliegt. Die eigenen Grenzen zu erforschen und die Komfortzone für immer zu verlassen macht dem Erwachsenen mehr Angst als dem Kind. Was haben wir denn so Wichtiges zu verlieren? Was können wir denn mitnehmen wenn wir sterben? Oder noch wichtiger: was wird man sich über dich erzählen wenn du gegangen bist? Nicht am Grab selbst sondern wenn man alleine ist? Was wird es sein? Welches Beispiel wie man das Leben leben kann wirst du deinen Kindern geben? Wird man erzählen, dass man dir begeistert zugehört hat wenn du von deinem Traum erzählt hast? Oder wird man erzählen, dass du stets das getan hast was man von dir verlangt hat? Ein braver Mensch. Träume sind Wegweiser. Sie sollen weder klein noch leicht zu erreichen sein. Verrückt, bunt und sie sollen dir ordentlich Angst machen. Dann bewegt sich etwas. Angst wird falsch verstanden. Sie zeigt dir wo es sich lohnt etwas zu tun. Ich hatte Angst über 900km zu fahren um mich zu bewerben. Es war richtig es trotzdem zu tun. Ich wusste nicht, ob es reicht oder ich gut genug bin. Nichts, was ich bisher getan hatte war von Bedeutung sondern nur was es aus mir gemacht hat. Was für ein Mensch bin ich geworden oder besser: Welchen Menschen habe ich aus mir gemacht? Glaube an dich und vor allem daran was du werden willst. Es ist wichtiger wer du werden willst als das, was du warst. Zweifel sind normal. Sie werden kommen aber wenn dein Traum groß genug ist und du verrückt genug bist fest daran zu glauben dann hat alles was passiert einen Sinn. Jedes Wunder und jeder Zufall, der dann passiert ist für dich. Man ist nicht mutig und tut dann mutige Dinge. Man tut Dinge, die Angst machen und wird dadurch mutig. Du suchst nach den Sinn in deinem Tun? Such nach dem Leuchten und geh mit diesem Licht durch die nächste Tür, die dir am meisten Angst macht. Jep, wird nicht jeder tun… man wird reden, tuscheln, lachen über dich aber nur bis du den ersten Schritt tust. Dann wird es still.

  • Lass endlich los was dich bremst

    Wer kennt es nicht? Du hast einen Traum aber du traust dich kaum ihn zu träumen. Zu groß, zu hoch und gefühlt zu weit weg ist die Version deiner selbst in diesem Traum. Du hast Angst vor der Reaktion deiner Mitmenschen wenn du davon erzählst. Sie werden lachen. Nun, was genau hält dich denn davon ab dieser Mensch aus deinem Traum zu werden? Die anderen? Du selbst? Die Umstände? Alles Ausreden! Du hast Angst dass sie dich verrückt nennen? Aber es ist nicht verrückt im Hamsterrad zu bleiben? Immer nur in der Komfortzone? Entweder lachen sie oder sie nennen dich verrückt. Es ist egal. Reden werden sie immer. Denn es ist das Einzige, was sie können. Überleg mal! Schon mal einen getroffen, der das lebt was du willst? Der lacht nicht über dich! Du musst schon etwas verrückt sein wenn du an eine Version von dir glaubst, die noch nicht existiert. Aber rate mal wer die einzig wichtige Person ist, die an dich glauben muss… Ja ganz genau! DU! Verrückt sein kann man wieder lernen. Wann hast du das letzte Mal etwas verrücktes gemacht? Na dann los! Sei wie der kleine Junge mit dem BatMan Shirt! Es kommt darauf an, welchen Gedanken du Kraft gibst und wie lange du den Fokus halten kannst. Klar wirst du abgelenkt! Klar versagst du! Nicht nur einmal! Aber es kommt darauf an was du tust wenn du versagst. Siehst du es als Fehler und gibst auf? Oder siehst du es als ersten, zweiten oder dritten Versuch? Klar klappt es nicht sofort! Das Ziel ist sehr hoch! Aber wenn du aufgibst gibt es nur einen möglichen Ausgang dieser Geschichte! Was wenn du es schaffst? Was wenn du diese Person werden kannst? Was wenn du ein Wunder erleben kannst? Wenn du es erschaffst? Übe deine Gedanken zu lenken. Sie zu verstehen. Sie zu selektieren. Suche sie aus wie deine Kleidung. Es sind deine Gedanken! Nur du bist in der Lage sie zu zähmen. Halte den Fokus und fühle wie sich deine neue Version anfühlt. Fühl es genau! Wow oder? Und jetzt sei dankbar für den Weg den du gehen darfst während alle anderen nur davon träumen. Du tust es. Du schaffst die Vorraussetzungen für dein eigenes Wunder. Und dann ist es keines mehr. Es ist eine Konsequenz. Lass los wenn Zweifel kommen. Lass los und geh wenn man dich klein reden will. Es ist schwer wenn sich die Menschen in deinem Kreis noch nicht geändert haben, du aber schon. Es ist einsam auf diesem Stück des Weges aber wenn du nur einen Schritt weitergehst… nur einen Schritt weiter jeden Tag… mit dem BatMan Shirt an…. dann hält dich nichts mehr auf!!! Ja ich weiß, die Theorie klingt einfach. Jeder, der den Weg schonmal gegangen ist weiß, wie hart es ist. Doch tu es für dich! Für die beste Version deiner Selbst. Tu es für deine letzten Stunden auf dem Sterbebett. Du willst sicher nicht bedauern dass du es nicht getan hast. Es nicht einmal wirklich versucht hast oder? Welche Geschichte wird man sich über dich erzählen? Ja ich sehe den Teil in dir grinsen. Ich sehe das Licht, das Feuer in dir. Versteck es nicht. Steh auf und lass dein Feuer so heiß brennen, dass keine Zweifel und keine Ablenkung mehr in deine Nähe kommt. Steh auf! Lass uns gehen!

  • Manchmal geschehen Wunder

    Ich glaube nicht an Zufälle und auch nicht an Wunder. Aus denselben Gründen. Ich sehe mich schon lange nicht mehr als Opfer, dem das Leben passiert sondern als Schöpfer, der vielleicht noch nicht alle Möglichkeiten verstanden hat. Das Leben ist definitiv ein Auf und Ab. Wer nur die Sonnenseite erwartet, wird damit rechnen müssen, dass das Leben einen Ausgleich fordert. Wer aber mit wenig zufrieden ist, nicht andauernd immer mehr und mehr, besser und besser und vor allem immer mehr als der andere will, hat gute Karten ein zufriedenes Leben zu kreieren. Ja, richtig gehört! Selbst machen. Ich wiederhole mich ja gerne ständig und sage, dass es die Gedanken sind, mit denen alles beginnt. Kaum jemand weiß wirklich, was er den ganzen Tag und die Nacht so denkt - über sich und auch über die Welt. Besonders die verborgenen, eingetretenen Denkpfade sind den meisten Menschen nicht bewusst. Doch es gibt Wege da raus. Genug. Für jeden den Richtigen. Nach Jahren des Leidens, des Selbstmitleids und des Probierens hat sich meiner auch gezeigt. Viele reden in dem Zusammenhang von der sogenannten Schattenarbeit. Diese wird - wie in der Medizin die Syndrome- sehr weit gefasst und von allen Anwendern anders verstanden, während alle Recht haben. :-) Sie ist für jeden das, was er oder sie daraus macht. Sie dient vor allem dazu Licht in das Dunkel zu bringen. Sich vieler verdeckter Dinge, Mechanismen und Muster bewusst zu werden. Doch das alleine wird nicht der Durchbruch sein, auch wenn das auf diversen Seiten so verkauft wird…. Wissen alleine ändert nichts. Du musst es dann schon auch anwenden. Und auch da gilt: es wird niemand kommen und das für dich tun. Kein Guru, kein Lehrer, kein Schamane oder sonst wer. Auch die Geister und Verbündeten tun es nicht für dich. Aber mit dir. Wunder geschehen, wenn deine Welt noch die alte ist sich aber bereits Dinge für eine neue Welt materialisieren. Es ist nämlich kein Wunder wenn du die Arbeit für etwas tust, und dann auch die Ergebnisse siehst. Es wäre aber dumm dies ohne Arbeit zu erwarten. Wir sind gewohnt schnelle Ergebnisse zu bekommen. Sich lange anzustrengen ohne Ergebnisse binnen Wochen, Monaten oder gar Jahren zu sehen ist sehr schwer. Genau das wird aber nötig sein, wenn du Wunder erleben möchtest. Du musst an dich und deine Vision glauben wenn niemand sonst es tut. Wenn sogar die meisten Stimmen in dir selbst zweifeln. Du musst einen Weg finden trotzdem auf Kurs zu bleiben. Es hilft wenn man sturr ist, oder wie ich sage: meinungsstabil. Den Glauben an sich kann man aber auch erlernen. Und nein, es ist nicht einfach aber eine Frage der Perspektive. Man fällt oft hin, macht „Fehler“. Aber was, wenn du es trotz allem grundsätzlich für möglich hältst, dass du dieses Wunder erzeugen kannst? Was, wenn du es dir immer und immer wieder vorstellst und durchlebst? Was, wenn du die ganzen kleinen Schritte tust, die notwendig sind? Was, wenn du deinen jetzigen Komfort für das Wunder in der Zukunft opferst? Was, wenn es nichts umsonst gibt und du es tust, egal wie es dir gerade geht? Was, wenn es aus heiterem Himmel kleine Erfolge gibt, die dir sagen: bleib dran! Du bist hier richtig! ? Was, wenn du so lange an dich geglaubt hast, dass du auf dem Weg jemand geworden bist, dem gar nichts anderes „passieren“ kann als das Wunder, das du dir so sehr wünschst? Was dann? Dann lebst du deine Vision. Deinen Traum. Du lebst ihn. Du wünscht es nicht mehr, du tust es. Endlich. Manchmal geschehen Wunder und ich bin dankbar für meine Wunder, für meine Vision und für den Weg, der sich seither so sinnvoll und richtig anfühlt, dass ich nur dankbar sein kann für all die dunklen Stunden vorher. Ohne die hätte ich nicht gelernt so zu sein wie ich jetzt bin und wie ich sein kann und auch sein werde. Deine Wunder warten auf dich! Sie sind greifbar. Auf der anderen Seite der Angst, der Zweifel und des Schmerzes. Der Preis ist immer gleich. Zahle lieber den Preis der Disziplin bevor du die Rechnung des Bedauerns erhältst.

  • Wenn niemand es sieht

    In der heutigen Zeit wird alles gepostet, alles gezeigt. Lautes Tamtam um Nichtigkeiten, Selbstdarstellung auf Kosten anderer und Schuldzuweisungen. Wenn man heutzutage das Gefühl hat nicht dazuzugehören oder nicht mehr verstanden wird, macht man viel weniger falsch als man denkt. Angeberei und sich im Licht anderer zu sonnen ist weit verbreitet. Kaum einer bleibt lange bei einer Sache, hält durch und beißt. Schnelle Erfolge, schnelles Geld, und schnelle Beziehungen sind gefragt. Wahre Erfolge, sinnvolle Lebensführung sind nicht laut. Im Stillen geschehen die Dinge, die dich verändern. Es wird oft von der besten Version gesprochen. Die ist nicht laut, verschwenderisch oder aggressiv. Zu wissen wer man ist und wer man sein kann kostet etwas. Dieser Preis wird im Stillen bezahlt. Dann, wenn keiner zuschaut, niemand applaudiert. Auf dem Boden, im Gym, auf der HiBa. Oder nachts wenn einen die Dämonen zu holen versuchen und du dich wieder entscheidest weiterzumachen. Wieder hinzusehen, wovor andere weglaufen. Echte Krieger wirken oft unnahbar oder arrogant in der heutigen Zeit. Aber die Kämpfe, die sie in sich austragen dulden keine Mittelmäßigkeit. Kein Gerede. Wenn du wirklich damit beschäftigt bist jeden Tag ein wenig besser zu werden, bist du nicht mehr in der Energie der Betäubung und des Angebens. Du kennst deine Schwächen und siehst sie an. Du tust etwas und bewegst dich in scheinbar winzigen Schritten. Wenn niemand hinsieht werden Entscheidungen getroffen, die zählen. Bleib ich liegen oder pack ich es wieder an? Lass ich heute mal ausfallen oder bleibe ich dran? Geht noch eine Runde oder hab ich schon eine Pause verdient? Es ist leicht zu performen wenn es einem gut geht und man zusammen mit anderen ist, die einen anfeuern. Was tust du wenn du alleine bist? Wenn niemand hinsieht? Wenn die Stille um dich herum plötzlich laut wird und dein altes Ich die Kontrolle über dich zurückfordert? Wahre Stärke sind nicht große Muskeln sondern ein starker Geist. Ein fitter Körper zeigt, dass du Disziplin hast und im Stande bist den Preis zu zahlen. Wenn niemand hinsieht. Andere trinken? Andere rauchen? Andere machen Party? Du hast die Wahl. Immer. Deine Belohnung ist Gesundheit im Alter und ein gesunder, fitter Körper als Nebenprodukt. Ein starker Geist und die Verbundenheit mit jenen, die ihre inneren Kämpfe nicht an die nächste Generation weitergeben werden. Wenn niemand hinsieht zeigt sich wer du sein kannst. Die Prüfungen kommen wenn du allein bist. Wer willst du sein? Wo willst du hin? Welchen Gedanken gibst du Kraft? Wo ist deine Aufmerksamkeit? Es ist schwer, weil es im Gunde sehr einfach ist. Der Krieger ist nicht unnahbar - er ist bei sich. Er ist nicht arrogant, er weiß nur wer er ist und braucht niemanden zur Bestätigung. Was tust du oder lässt du sein wenn niemand zusieht? Wer bist du wenn niemand hinsieht? Wer bist du wenn du in Gesellschaft bist?

  • Der Weg ist nicht gerade

    Nicht wenige Menschen machen sich jedes Jahr auf um ihr Leben umzukrempeln. Sie haben einen schweren Weg hinter sich und sind die aktuelle Situation und die Richtung ihres Lebens satt. Der Leidensdruck hat sie in die Aktion getrieben ungeachtet der Angst, die oft mitschwingt. Sie ist da - die Motivation und die Hoffnung auf Besserung. Die ersten Wochen sind hart aber sie werden getragen von der Motivation und dem Willen. Doch aus Wochen werden Monate und irgendwann kommen die ersten Prüfungen. Ausreden und Ausflüchte bahnen sich den Weg in die Gedanken und es wird schwer fokussiert zu bleiben. Viele werden schwach. Leider zu oft, bis dann die alte Version wieder die Kontrolle bekommt. Oft, viel zu oft sehe ich das. Und ich kenne das auch. Der Wille und die Motivation alleine reichen oft nicht aus. Es braucht Disziplin und Glaube an sich selbst. Ein Bild, eine Vision, die stärker ist als alles, was sich dir in den Weg stellt. Doch wie werde ich dieser Mensch? Wie baue ich etwas aus mir heraus auf, das ich doch bis jetzt immer nur im Außen gesucht habe? Mit Bestätigung und Bewunderung anderer oder aufmunternden Worten kannst du auf diesem Wege nicht rechnen. Wir machen uns sehr stark abhängig von der Meinung und dem Urteil anderer. Wir vertrauen mehr auf die Sicht eines anderen auf uns als auf uns selbst. Warum? Die meisten kennen sich nicht. Sie wissen nicht wer sie wirklich sein können. Sie vergleichen sich ständig mit anderen und messen ihren Erfolg an dem anderer. Als ob wir alle den gleichen Weg gehen würden. Wie baue ich Stolz, Respekt und Achtung in mir auf? Durch Schmerz. Durch das Tun. Ich mache etwas, wovon ich weiß, dass es hässlich ist und es mir erst in ferner Zukunft etwas geben wird. Ich tu etwas, was ich nicht tun will. Ich tu es gegen den Willen meines jetziges Ichs. Das ist entscheidend. Und ich muss es jeden Tag tun. Nur ab und zu reicht nicht aus. Ich muss es tun weil es nicht anders geht. Es werden viele Emotionen kommen. Manchmal ist es schön, macht sogar Spaß. Am nächsten Tag weint man oder schreit. Man ist verzweifelt, kraftlos, traurig, frustriert, allein. Aber man tut es in dem Wissen, dass die neue Version nur so entstehen kann. Es wechselt nicht immer täglich aber stell dich auf eine Achterbahn ein. In dieser Zeit ist wichtig wie du mit dir sprichst und was du über dich denkst. Zweifel sind stark und nagen unaufhaltsam an dir wenn du ihnen Kraft gibst. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Morgens sprich mit dir. Abends vor dem schlafen sprich mit dir. Festige die Vision. Immer wieder. Manchmal kommen Tage, an denen man verliert. Aber das Hinfallen ist Bestandteil des Weges. Es gehört dazu. Steh wieder auf. Und mach weiter. Es geschieht immer wieder aber du musst den Standard deines neuen Ichs leben. Jeden Tag. Manchmal gut manchmal nicht so gut. Aber jeden Tag. Der Weg ist nicht gerade. Darf er auch nicht sein. Lerne, wie man wirklich mit sich selber umgeht. Wie man spricht, wie man sich auffängt, tröstet, motiviert und achtet. Dazu gibt es viele Techniken. Meditation, QiGong, Akupressur, Training, TuiNa, Körperreisen, Atemtechniken und Erdung. Du wirst überrascht sein, was sogar kleine Maßnahmen bewirken können. Du wirst eine völlig andere Beziehung mit dir selbst haben und dich evtl. das erste Mal wirklich spüren. Niemand wird kommen, um dich zu retten. Niemand wird dir irgendwas abnehmen. Niemand. Alleine Sein zu können ist eine Kunst, die sich lohnt zu erlernen. Schmerz ist ein sehr guter Lehrer. Nur will keiner seine Lektion lernen. Am Ende ist das Ruhen in dir selbst kein toller Kalenderspruch mehr - er wird Wirklichkeit. Ein Moment nur anfangs… Aber es wird lauter, wenn du zuhörst. Es wird das größer, das du nährst. Alles beginnt mit deiner Aufmerksamkeit - in einer Zeit, in der man fast nur noch Ablenkung und Betäubung kennt. Sei es dir wert.

  • Zwei Jahre

    Morgen sind nun zwei Jahre vergangen. Zwei Jahre und es hat sich eine Menge getan seit ich mit meinem Bruder an deinem Grab stand. Ich hab mir damals etwas versprochen. Ich würde jetzt anders leben. Raus aus dem offensichtlichen Fahrwasser. Ich hatte Angst vor der Veränderung und der unsicheren Zukunft - aber noch mehr Angst hatte ich, dass alles so bleiben würde. Es ging mir schlecht damals. Es war nicht mehr der Tiefpunkt aber ich war noch ziemlich am Ende verglichen mit jetzt. Ich hatte gerade begonnen mich aufzubauen und ich hatte tausend Gründe im Kopf aufzugeben. Ich fühlte mich sehr alleine und konnte damit noch nicht gut umgehen. Irgendwie hoffte ich noch, dass jemand kommen würde um mich zu retten. Ab dem Tag ging es aber bergauf. Unmerklich für mich anfangs. Training tat weh jeden Tag und ich kämpfte mit der Motivation, denn Disziplin war noch nicht ausgereift. Trotzdem hatte ich immer vor Augen welche Auswirkungen meine Entscheidungen auf mein Leben und das meiner Tochter haben. Kleine Erfolge kamen, kleine Schritte und die Stimme in meinem Herzen wurde endlich lauter. Heute bin ich noch immer auf dem Weg. Es tut noch immer weh aber ich bin stärker geworden. Heute glaube ich an mich und gehe Dinge anders an. Ich denke anders. Ich fühle anders und treffe bessere Entscheidungen. Ich führe ein besseres Leben. Ich versuche nicht mehr dem Schmerz zu entfliehen. Ich gehe mit ihm auf den Boden. Wir kennen uns gut und sind Freunde geworden. Hört sich blöd an aber so ist es. Ich blicke zurück auf die zwei Jahre und bin dankbar für jede Lektion seither. Ich bin dankbar für das was der Tod damals in mir ausgelöst hat. Ich bin dankbar wie der Tod mich und meinen Bruder wieder vereint hat und wie es jetzt ist. Manchmal sieht der Weg vor dir nicht gut aus. Manchmal macht er Angst. Manchmal tut er weh. Veränderung macht Angst und tut manchmal auch weh aber es lohnt sich. Es ist eine Illusion, dass du dein Leben nicht ändern kannst. Es ist eine Lüge, dass es halt jetzt so bist. Du kannst alles schaffen aber du musst es tun. Der Weg zum Besseren fühlt sich an wie die Hölle, während der Weg zur Hölle sich sehr gut anfühlt. Du hast die Wahl. Hör auf mit den Dingen, die dich schwach machen und beginne stark zu werden durch das Leiden. Welche Geschichten werden sie von dir erzählen wenn du gestorben bist? Woran werden sie sich erinnern wenn sie an dich denken? Memento mori. Warte nicht bis du tot bist um wirklich zu leben.

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