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BeGEISTerung

  • Autorenbild: Alex Liesen
    Alex Liesen
  • 14. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Neue Projekte zu beginnen, seinen eigenen Weg gehen… All das kann ganz schön Angst machen und man findet schon alleine tausend Gründe es zumindest zu verschieben. Dazu kommen noch die Meinungen anderer, die dich nochmals auf all die Gefahren und Stolperfallen aufmerksam machen wollen. Wie nett von ihnen, oder? Nein.

Jedes Mal wenn ich einen Klienten vor mir habe, versuche ich den Traum in ihm zu entdecken. Das, was ihn blockiert weil er es nicht lebt. Ob das nun ein Come back nach langer Verletzung ist oder ein verdrängtes psychologisches Problem. Jeder, absolut jeder hat etwas in ihm, wofür er brennt.

Wenn es dir gelingt das zu finden oder mit ihm zu finden, wirst du erstaunt sein was es auslösen kann. Angst und der Umstand, dass man es ihm nicht zutraut sitzen tief im Bewusstsein und im Nervensystem fest.

Einen sicheren Raum zu schaffen ist nun die Aufgabe. Ein Raum, in dem er sich öffnen kann und will. Vieles wird sich zeigen, was erklärt, eingeordnet und transformiert werden will. Das geht nur, wenn das Nervensystem aus dem Alarmmodus kommen kann. Dazu bedarf es tatsächlich Fingerspitzengefühl. Je nach Klientel kann das auch mal dauern. Und das ist ok.

Wer den Menschen wirklich sehen will, der muss sich selbst sehr gut kennen. Besonders die dunklen Ecken des Geistes sind von Bedeutung. Hohle Phrasen und Sprüche aus dem Esoterikbuch werden deine Klienten schnell entlarven. Echtes Zuhören, echtes Interesse und der Wille auch Zeit und Raum zu geben hören sich zwar einfach an, aber man muss es auch selbst aushalten können. Vom Umgang mit dem, was da alles ans Licht kommen kann ganz zu schweigen. Ganzheitlich zu arbeiten ist schön und erfüllend. Für beide Seiten.

Jemanden wieder zu beGEISTern bedeutet etwas in ihm zu finden, das er schon lange verloren geglaubt hat und seinem Geist eine neue Programmierung zu geben. Neuen Mut, neue Zuversicht und Hoffnung. Es bedeutet einen neuen Weg zu zeigen und lange genug bleiben zu können damit es stabil funktioniert.

Es gibt sie da draußen!

Die feinen Gespüre, die ausgefallenen Therapeuten, die leise sein können, hören und spüren können. Sich trauen zu berühren statt nur anzufassen. Sich hingeben ein Stück weit ohne sich zu verlieren.

Auch für diese feinen Menschen hat die Task Force etwas. Abgrenzung, Reinigung, Schutz und wie man Räume öffnet. Spannend für beide Seiten wenn es ein Miteinander ist. Der Mensch wird komplett mitgenommen. Nicht als Patient auf die liege geklatscht und los. Es ist sehr heilsam wenn er, vielleicht nicht gleich vom ersten Tag an aber ziemlich zeitnah, in alle Prozesse hinein geht. Er erkennt, dass das alles menschlich ist. Keine Zauberei und nichts, was er nicht sehen darf.


Du fühlst dich angesprochen? Klingt spannend?

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