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Was zu mir gehört und was ganz sicher nicht

Autorenbild: Alex Liesen
Alex Liesen
26. Aug.
2 Min. Lesezeit

Manchmal bin ich echt genervt. Manchmal bringen mich Leute echt an die Grenze.

Doch was passiert da genau?

Es sind nicht die Leute also die Person an sich. Die Person tut mir fast immer leid. Es ist das Verhalten.

Zwei unterschiedliche Sichtweisen, Erwartungen und Werte prallen in beengtem Raum aufeinander. Ich fühle mich genötigt mit deren Sichtweise umzugehen. Es reibt. Dann geht es los.

Nun was gehört zu mir?

Meine Werte. Meine Meinung. Meine Sichtweise und meine Erwartungen.

Muss ich die verteidigen? Nein. Möchte ich gerne dass alle es so machen wie ich es gerne hätte? Vielleicht;-)

In der Situation verrenne ich mich in meine Emotion und komme nicht mehr raus. Der Tag ist gelaufen. Energetisch. Das saugt krass an mir. Erst tief im Wald wird es mir dann bewusst. Wir identifizieren uns zu sehr mit unseren Gedanken und Emotionen. Das sind wir aber nicht. Das sind nur Wolken, die vorbeiziehen. Sie gehören nicht zu dir. Du fühlst sie. Nimmst du sie aber auf werden sie durch ständige Wiederholung zu einem Teil von deinem Verhalten und dann zu einem Teil von dir. Je später du das verstehst desto schwerer sind solche Muster aufzubrechen. Nur sagt einem das keiner vorher.

Sich dieser Mechanik bewusst zu werden ist ein wichtiger Schritt.

Nimm dir Zeit am Tag ein paar mal zu fragen wer du bist. Wer sitzt am Steuer deiner Handlungen? Angst? Scham? Schuld? Die Zukunft? Die Vergangenheit? Der Wunsch zu gefallen? Wer bist du?

Wenn du loslässt was nicht zu dir gehört ebthüllt es das, was du gerade bist. Und auch das ist veränderbar.

Bleib nicht stehen und lass das Leben im Kreis laufen. Verfolge deine Träume und sei verrückt genug es wirklich durchzuziehen. Es lohnt sich.


 
 
 

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