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Gift

  • Autorenbild: Alex Liesen
    Alex Liesen
  • 18. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Ein Schamane wurde einst gefragt was Gift sei. Er sagte: Alles, was zu viel ist.


Wenn wir von Entgiftung sprechen meinen wir oft nur das Loswerden von Giftstoffen, die wir aufgenommen haben. Dazu nehmen wir wieder Dinge auf, die das dann für uns tun sollen.

Warum aber nicht schon früher ansetzen?

Was nehmen wir auf? Wie nehmen wir es auf? Mit wem umgeben wir uns? Was hören wir uns den ganzen Tag an? Was erwidern wir? Welche Gedanken formen unsere Welt?


Niemand würde freiwillig Gift zu sich nehmen oder?

Außer es schmeckt gut, oder sieht harmlos aus oder oder oder.

Oft erkennen wir nicht wann etwas zu viel ist oder ob es grundsätzlich Gift ist. Alkohol, zu viel Zucker, schlechte Gewohnheiten, schlechte Gedanken und negativer Umgang mit sich selbst. Wir merken oft nicht wann es genug ist.

Klar kann ich dann entgiften. Kuren machen, Medikamente nehmen. Nur ändert es nichts an dem, wie ich bin.


Gift kann so vieles sein:

Bleiben, obwohl es längst Zeit ist zu gehen

Schweigen, obwohl es längst Zeit ist zu schreien

Ja sagen, obwohl es längst ein Nein ist

Weitermachen, obwohl längst eine Änderung ansteht


Doch wir haben Angst davor, etwas zu ändern. Zu vertraut ist die Lage. Zu bequem.


Detox auf schamanische Art gibt es bei der Task Force.







 
 
 

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