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Warum oft keine Veränderung passiert

  • Autorenbild: Alex Liesen
    Alex Liesen
  • 3. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Sobald du dir etwas wünschst steht sie im Raum. Ob du willst oder nicht. Die Veränderung - die Notwendigkeit - die Not-Wende.

Wir leben meist in einem Netz aus Gedanken. Gewohnheiten, und Menschen. Das gibt uns Sicherheit und einen Platz im Leben. Vieles aus unserer Identität kommt aus diesem Netz. Es de-finiert uns. Also es gibt uns und unserem Fühlen und Handeln Grenzen vor.

Das ist dann sozusagen der Preis für unseren Platz.

Doch tief im Inneren haben wir noch Träume und Wünsche, die sich manchmal noch so anfühlen, als ob im Traum eine völlig andere Person als wir sei.

In diesem Traum sind wir auch jemand anders. Der, der sich traut so zu leben wie er will. Der, der endlich gesehen, geliebt und erfolgreich ist, weil er endlich tut, was liebt und nicht was er soll.

Na? Erkennst du dich?

Was, wenn ich dich mitten im Gespräch nach deinen Träumen und Sehnsüchten frage? Was, wenn ich diese Frage ernst meine? Was, wenn ich dann sehe wie deine Augen feucht werden, weil der Körper etwas nicht mehr verstecken will, was schon zu lange in dir verborgen liegt?

Nein ich verurteile oder bewerte dich nicht. Ich kenne dieses Gefühl von Angst davor sich zu trauen so zu leben. Ich kenne die Scham beim Versuch aus seinem Schneckenhaus zu kommen aus Angst man könnte verurteilt werden dafür. Ich kenne auch die Schuld, die man fühlt wenn man daran denkt was man dann alles zurücklassen würde.

Nun, das ist der Preis.

Es ist schwer jahrelange oder jahrzehntelange Netze zu verlassen. Das weiß ich. Aber ich weiß auch, wie endlich das Leben sein kann. Ich weiß auch, dass wir das, was wir haben und auch in uns haben, nicht sehr wertschätzen. Bis wir es verloren haben.


Du kannst dich also entscheiden:

Willst du den Schmerz haben zu wissen, dass du es nie gewagt hast wirklich du zu sein?

Oder :

Willst du den Schmerz der Veränderung durchleiden und dann wirklich du sein?


Zu großen Veränderungen braucht man oft einen großen Leidensdruck. Auch das weiß ich.

Ich habe schon viele Menschen diesen Planeten verlassen sehen. Freiwillig und unfreiwillig. Viele davon habe ich ein Stück begleitet auf meinen Reisen. Meine Erfahrungen decken sich stark mit den Menschen, die auf Palliativstationen Dienst tun oder in einem Hospiz. Kaum werden Dinge bereut, die man getan hat. Wohl aber die, die man nicht getan hat. Die Chancen , die man nicht ergriffen hat. Die Gespräche, die man nicht geführt hat. Den Mut, den man nicht gehabt hat.


Das Leben ist eine Reise voller kleinen und großen Entscheidungen. Es beschreibt einen Weg durch Höhen und Tiefen. Am Ende erzählt sie eine Geschichte. Deine Geschichte.


Wie soll sie aussehen? Was soll man sich über dich und dein Leben erzählen wenn du gehst und welche Impulse hinterlässt du auf dieser Welt?


Trau dich verrückt zu sein in einer Welt, die dich nicht glücklich macht. Trau dich du zu sein anstatt angepasst. Trau dich für deine Träume zu leben anstatt für die Meinungen anderer. Trau dich über den Zaun deiner Realität zu blicken. Du wärst erstaunt was dort zählt.


Die Veränderung, die du dir so sehr wünschst, liegt in der Entscheidung, vor der du Angst hast und in der Arbeit , die du nicht tun willst.







 
 
 

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