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Das Jahr der Entscheidungen

  • Autorenbild: Alex Liesen
    Alex Liesen
  • 3. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal ist man am Boden zerstört, alleine und frustriert.

Wenn Gedanken in dir toben, die solche Gefühle auslösen ist es nicht leicht auf Kurs zu bleiben. Zu groß werden Ängste und Zweifel.

Wir wollen unbedingt weg aus diesem Ort und merken nicht, dass wir ihn erschaffen haben. Ganz leise, unmerklich. Schnell sind Schuldige gefunden und man aalt sich in Selbstmitleid und wohltuender Starre.


Kennst du das? Ich auch.


Meine Fylgja sagte einmal zu mir: Komm ich nehm dich mit und zeig dir etwas.

Ich sah eine scheinbar perfekte Welt. Buntes Leben und die Menschen waren zufrieden und glücklich. Ich fragte wie sie das machen?

Sie zeigte es mir.

Sie zeigte mir die Dankbarkeit, die die Menschen empfanden und auch ausdrückten. Sie zeigte die Opfer, die sie brachten. Die Art wie sie zu denken im Stande waren und die Fürsorge, die einander darbrachten. Sie zeigte mir aber auch die Krieger, die schützend am Rande dieser Welt standen. Ich fragte was denn jenseits dieser Welt sei.

Sie sagte: deine Art zu denken gerade, deine Art zu fühlen und zu sprechen.

Zurück in meiner Welt fragte sie mich was ich denn wolle und was ich bereit sei zu tun dafür.

Nicht alles auf einmal. Nicht immer gleich die großen Dinge.

Manchmal fühlt man sich verloren in dieser Welt. Sucht seinen Platz. Aber schafft man es anders zu denken und dann sieht man es wieder. Den Zusammenhang.

Alles, was du im Leben gerne getan hast und was du gelernt hattest zeigt in eine Richtung. Bestimmung und Mission sind keine abstrakten oder gar esoterischen Prozesse.

Aber wie schafft man es anders zu denken?

Schau dir einen Baum an. Er ist nicht das ganze Jahr über gleich. Es gibt eine Zeit für Wachstum. Es gibt eine Zeit der Blüte. Es gibt eine Zeit des Loslassens, um erneut wachsen zu können.

Und jetzt schau dir an wie du im Jahreszyklus lebst. Na? Nur Vollgas das ganze Jahr? Kein Retreat? Keine Pausen? Kein Loslassen, denn du hast ja zu hart dafür gearbeitet? Keine Dankbarkeit? Kein echtes Networking? Du stehst alleine da? Keiner versteht dich?

Wir können sehr viel lernen von der Natur.

Du hast nur Angst dich anderen zu öffnen. Zu oft wurdest du verletzt. Du hast Angst etwas zu wagen. Zu wichtig ist dir die Meinung anderer. Du hast Angst dir selbst das zu geben was du brauchst. Liebe, Achtsamkeit und Pausen. Zu groß ist die Angst man könnte dich für schwach halten.


Die Sache ist, wir gehen nicht unantastbar durch das Jahr. Wir werden sogar sehr von der Natur der Dinge beeinflusst. Trotzdem versuchen wir unserem natürlichen Leben unseren Willen aufzuzwingen. Das geht sogar recht lange gut. Aber irgendwann brichst du zusammen. Und dann hast du fast schon verlernt zu fühlen, zu reagieren und zu heilen. ❤️‍🩹

Du kannst das alles ändern. Mit demselben Willen.

Selbstfürsorge ist keine Schwäche und Heilung ist keine Sache die man tut oder die man nimmt im Sinne von Medikamenten. Man wird zu etwas anderem. Man wird heil.

Schau aus dem Fenster. Es ist Oktober. Was macht die Natur? Tu es ihr gleich und du wirst verstehen.

 
 
 

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