Erster Januar - Ernüchterung oder Chance
- Alex Liesen
- 1. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Moin und ein frohes neues Jahr.
Wer kennt das: was du heute denkst, wirst du morgen sein. ?
Der Klassiker ist ja, dass sich quasi die ganze Welt heute radikal ändert. Fast alle beginnen heute mit Sport, hören auf Alkohol zu trinken und feiern zu gehen. Im Fokus steht dann die Persönlichkeitsentwicklung und der lang ersehnte Erfolg.
Der erste Januar! Ein Datum mit so viel Potenzial.
Wenn der Spruch von vorhin aber stimmt, dann bist du heute was du an Silvester gedacht hast. Also so, wie du die ganze Zeit vorher gedacht hast und auch genau so wie du über die Jahre geworden bist und was du jetzt loswerden willst.
Siehst du die Problematik? Die Neujahrswünsche und Neujahrsvorsätze bleiben oft nur ein Wunsch ohne Kraft. In zwei Wochen ist meist alles vergessen und es werden mehr Gründe gefunden als Wege. Es ist einfach nicht so, dass man Gedankenmuster, die man teils Jahrzehnte lang gepflegt hat an einem Tag mit Kater und mieser Stimmung ersetzt. Etwas zu erreichen ohne dafür etwas opfern zu müssen und ohne etwas dafür tun zu müssen…. Das ist wohl der Traum unserer Gesellschaft geworden. Nun ihr seht ja wie gut das klappt.
Der erste Januar ist vielmehr eine Chance. Eine Chance mit kleinen Dingen zu beginnen. Gerade Sport zu beginnen oder eine Sucht aufzugeben erfordern eine Strategie, einen Plan. Faulheit und Sucht kommen langsam und schleichend in dein Leben. Es ist nicht ratsam ohne Training diesen Dingen alles entgegenzusetzen. Es fehlt nämlich an Disziplin und Durchhaltevermögen. Noch! Denn das kann man trainieren. Dazu gehört Wille aber auch die Gewissheit, dass man Rückschläge haben wird. Man wird stolpern, man wird fallen. Man wird getestet. Immer und immer wieder. Das gehört dazu. Wer dann beim ersten Hindernis schon aufgibt hat noch zu wenig Glaube an sich selbst. Kein klarer Bild von dem, was er werden will.
Wer jedoch Schritt für Schritt, jeden Tag etwas besser wird und nur sich selbst besiegen muss, der wird diesen Glauben schnell aufbauen! Der Glaube versetzt Berge. Nicht die Affirmation, die man ein paar Tage in den Spiegel spricht. Es sind die kleinen Taten, die den Unterschied machen.
Ich ermuntere euch das Beste aus euch herauszuholen denn ich kann es sehen. In jedem einzelnen von euch brennt etwas. Holt es hervor und sagt mir: Wofür brennt ihr? Was traut ihr euch noch nicht zu sein und zu leben?
2026 hat die Kraft alles zu verändern. Wer aufstehen will, dem reichen wir die Hand.
Fylgja sagt: ‚Die Angst, die du spürst und der Zweifel es könnte nicht klappen sind in Wahrheit Türen. Mut entsteht dadurch Angst zu haben aber trotzdem weiterzumachen. Es ist ein Prozess. Vertraue auf dich denn es existieren alle Versionen von dir in deinem Herzen. Welche du wählst ist die Frage.“




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