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Manchmal geschehen Wunder

  • Autorenbild: Alex Liesen
    Alex Liesen
  • 13. Juli 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Ich glaube nicht an Zufälle und auch nicht an Wunder. Aus denselben Gründen.

Ich sehe mich schon lange nicht mehr als Opfer, dem das Leben passiert sondern als Schöpfer, der vielleicht noch nicht alle Möglichkeiten verstanden hat.

Das Leben ist definitiv ein Auf und Ab. Wer nur die Sonnenseite erwartet, wird damit rechnen müssen, dass das Leben einen Ausgleich fordert. Wer aber mit wenig zufrieden ist, nicht andauernd immer mehr und mehr, besser und besser und vor allem immer mehr als der andere will, hat gute Karten ein zufriedenes Leben zu kreieren. Ja, richtig gehört! Selbst machen. Ich wiederhole mich ja gerne ständig und sage, dass es die Gedanken sind, mit denen alles beginnt. Kaum jemand weiß wirklich, was er den ganzen Tag und die Nacht so denkt - über sich und auch über die Welt. Besonders die verborgenen, eingetretenen Denkpfade sind den meisten Menschen nicht bewusst. Doch es gibt Wege da raus. Genug. Für jeden den Richtigen.

Nach Jahren des Leidens, des Selbstmitleids und des Probierens hat sich meiner auch gezeigt.

Viele reden in dem Zusammenhang von der sogenannten Schattenarbeit. Diese wird - wie in der Medizin die Syndrome- sehr weit gefasst und von allen Anwendern anders verstanden, während alle Recht haben. :-)

Sie ist für jeden das, was er oder sie daraus macht. Sie dient vor allem dazu Licht in das Dunkel zu bringen. Sich vieler verdeckter Dinge, Mechanismen und Muster bewusst zu werden. Doch das alleine wird nicht der Durchbruch sein, auch wenn das auf diversen Seiten so verkauft wird…. Wissen alleine ändert nichts. Du musst es dann schon auch anwenden. Und auch da gilt: es wird niemand kommen und das für dich tun. Kein Guru, kein Lehrer, kein Schamane oder sonst wer. Auch die Geister und Verbündeten tun es nicht für dich. Aber mit dir.

Wunder geschehen, wenn deine Welt noch die alte ist sich aber bereits Dinge für eine neue Welt materialisieren. Es ist nämlich kein Wunder wenn du die Arbeit für etwas tust, und dann auch die Ergebnisse siehst. Es wäre aber dumm dies ohne Arbeit zu erwarten.

Wir sind gewohnt schnelle Ergebnisse zu bekommen. Sich lange anzustrengen ohne Ergebnisse binnen Wochen, Monaten oder gar Jahren zu sehen ist sehr schwer. Genau das wird aber nötig sein, wenn du Wunder erleben möchtest. Du musst an dich und deine Vision glauben wenn niemand sonst es tut. Wenn sogar die meisten Stimmen in dir selbst zweifeln. Du musst einen Weg finden trotzdem auf Kurs zu bleiben. Es hilft wenn man sturr ist, oder wie ich sage: meinungsstabil.

Den Glauben an sich kann man aber auch erlernen. Und nein, es ist nicht einfach aber eine Frage der Perspektive. Man fällt oft hin, macht „Fehler“.

Aber was, wenn du es trotz allem grundsätzlich für möglich hältst, dass du dieses Wunder erzeugen kannst? Was, wenn du es dir immer und immer wieder vorstellst und durchlebst? Was, wenn du die ganzen kleinen Schritte tust, die notwendig sind? Was, wenn du deinen jetzigen Komfort für das Wunder in der Zukunft opferst? Was, wenn es nichts umsonst gibt und du es tust, egal wie es dir gerade geht? Was, wenn es aus heiterem Himmel kleine Erfolge gibt, die dir sagen: bleib dran! Du bist hier richtig! ?

Was, wenn du so lange an dich geglaubt hast, dass du auf dem Weg jemand geworden bist, dem gar nichts anderes „passieren“ kann als das Wunder, das du dir so sehr wünschst?

Was dann?

Dann lebst du deine Vision. Deinen Traum. Du lebst ihn. Du wünscht es nicht mehr, du tust es. Endlich.

Manchmal geschehen Wunder und ich bin dankbar für meine Wunder, für meine Vision und für den Weg, der sich seither so sinnvoll und richtig anfühlt, dass ich nur dankbar sein kann für all die dunklen Stunden vorher. Ohne die hätte ich nicht gelernt so zu sein wie ich jetzt bin und wie ich sein kann und auch sein werde.


Deine Wunder warten auf dich! Sie sind greifbar. Auf der anderen Seite der Angst, der Zweifel und des Schmerzes.

Der Preis ist immer gleich. Zahle lieber den Preis der Disziplin bevor du die Rechnung des Bedauerns erhältst.

 
 
 

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