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- Gedanken zur Wintersonnenwende 2026
Was ist Spiritualität im Jahre 2026 und warum ist sie mir so wichtig? Ich werde oft gefragt warum denn dieser Teil überhaupt in der Task Force abgebildet werden muss. Darauf habe doch niemand Bock und das würde mich sehr viele Interessenten kosten. Nun, das sehe ich nicht so. Wenn ich heute Angebote im Bereich Spiritualität googel, dann werde ich überhäuft mit Angeboten. Gerade zur Weihnachtszeit sind die Wintersonnenwende, Yule und die Rauhnächte ein Thema. Ich denke, dass diese Zeit sehr wichtig ist, wenn man eine Vision hat. Wenn man weiß, wo man hinmöchte. Mir werden zu dieser Zeit vor der Sonnenwende ganz deutlich meine dunklen Seiten, Muster und nicht aufgelöste Dinge gezeigt. Ganz massiv und gnadenlos. Aber auch so wichtig. Allerdings muss das erstmal ausgehalten werden und glaubt mir - das fällt mir keineswegs leicht. Deshalb nenne ich diesen Teil in der Task Force auch maskuline Spiritualität und verbinde das mit dem Thema Krieger Mindset. Die Erklärung wie folgt: Spiritualität ist eine Tat. Man tut es. Man sitzt nicht mit Tee auf der Yogamatte und spricht darüber. Es ist entscheidend, wie ich an bestimmte Themen herangehe. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon! Die Version von mir jetzt kann nicht alles einfach auflösen und loslassen. Würde ich ja sonst total gerne tun. Aber es genügt nicht etwas auf einen Zettel zu schreiben und diesen dann betrunken vom Met mit einem kräftigen HAIL ODIN ins Feuer zu werfen. Ich muss still werden, diese Stille in mir aushalten können und mit dem klarkommen, was dann hochkommt. Die Zeit vor der Sonnenwende ist nicht schön aber wertvoll. Meine Methoden und Techniken werden getestet. Getestet gegen Feinde, wie in einer Schlacht. Keine glorreiche Schlacht sondern eine stille - in einem drin. Eine, in der der der Feind mich besser kennt als ich mich selbst. In der ich nackt bin und nichts verstecken kann. Deshalb ist die Vision so wichtig und auch die Zusammenarbeit mit der Fylgja. Wir alle kämpfen in uns drin. Egal, ob Mann oder Frau. Jung oder Alt. Das Ergebnis dieses Kampfes geben wir weiter an die nächste Generation. In meinen Visionen zeigte mir Fylgja eine Zeit, in der Spiritualität ein normaler Prozess des Erwachsenwerdens war. Er wurde geführt von älteren Mitgliedern des Stammes und war von großer Bedeutung für die Gesellschaft und deren Werte. Krieger, Sammler, Heiler, Schamanen… sie alle gingen auf ihren Pfaden durch diesen Prozess. Ich denke uns allen als Gesellschaft fehlt dieser Teil ganz besonders. Nicht nur das Miteinander sondern auch Vertrauen, Selbstlosigkeit und eine Vision, wie denn alles sein sollte als Ideal. Diesem Ideal folgend können deine Handlungen gemessen und angepasst werden. Es ist eine Basis für ein verantwortungsvolles Denken und Handeln. Ich bin weder ein Krieger im militärischen Sinne noch ein Schamane im alten Bild aber trotzdem durchfließen beide Energien meinen Weg. Auf diesem - meinen- Weg muss ich oft ein Krieger sein. So denken und vor allem so handeln. Genauso oft muss ich als Schamane wirken. Meine Motivation ist die Vision meiner Aufgabe, die ich erhalten habe: ich soll Kriegern von heute mit unsichtbaren Verletzungen helfen. Diesem Weg folge ich auch wenn sie mir alles abverlangt und sie all meine Ängste triggert. Auch du hast eine Aufgabe auf deinem Weg. Kennst du sie bereits? Lebst du sie oder zögerst du? Als Runen-Mann kann ich euch eines ganz sicher sagen : ihr habt alle dafür nötigen Energien in euch. Und wenn ihr lernt verantwortungsvoll und mit einer guten Portion Demut an die Magie unserer Ahnen herangeht, könnt ihr sie auch in 2026 pflegen und ohne Theater und Selbstdarstellung damit wirken. Mich haben die Runen gehört und gefunden. Sie haben mich Demut gelehrt aber auch den Glauben an und in mich. Sie haben mir eine Basis und eine Sicherheit in meiner Vision gegeben, die ich nie für möglich gehalten hätte. Um sie zu ehren haben sie auch einen Platz auf meinem Körper gefunden. Auf dem Weg der Heilung ist die Basis einer gelebten Spiritualität meines Erachtens sehr wichtig. Wir alle brauchen Heilung und sie ist auch Teil unseres Lebens. Wir leben und wir gehen und manchmal stürzen wir. Manchmal bricht auch ein Herz oder einige Erwartungen. Wir können nicht immer alles runterschlucken. Nicht immer stark sein. Heilung bedeutet auch seinen Platz im Netz der Gesellschaft zu finden und für seine Werte zu kämpfen. Ich wünsche allen Lesern, Freunden, Brüdern und Schwestern einen bewussten Gang in die Wintersonnenwende und eine noch bewusstere und bewegende Zeit zwischen den Jahren.
- Authentizität - zeig DICH
Wie echt wollen wir es haben in einer Welt voller Rollen und Masken sowohl auf Arbeit als auch im Privaten? Zur Zeit kann man wieder viel über Weihnachten, die Rauhnächte und Seminare zur Innenschau lesen. Jedes Jahr wieder eine gute Idee aber sie muss angepasst werden. Denn: Niemand kauft oder bezahlt für Dinge, die unangenehm sind. Oder kaum jemand. Somit sind die Seminare angelehnt aber nicht hart genug, um tiefgreifend etwas zu ändern. Ist ja oft auch nicht gewollt. Warmer Tee auf der Yogamatte und theoretischer Unterricht was man denn tun könnte wenn man denn wirklich wollte reicht oft schon, ODER? Das ist nicht weiter schlimm, denn es ist ja ein Markt geworden und so funktioniert das für beide Seiten. Ein Novum auf dem Markt ist jetzt jedoch der Ruf nach Authentizität. Es muss echt sein. Der Anbieter muss es mindestens leben, was er lehrt. Am besten aber sieht er auch noch so aus wie das Bild, das ich davon im Kopf habe. Kein Problem für den Markt aber ist es dann auch automatisch echt? Vertrage ich als Konsument denn die wirkliche Echtheit? Heißes Eisen. Wer mit Menschen arbeitet, hat es mit Menschen zu tun. Das ist Fakt. Das gilt allerdings für beide Seiten. Wer zB zum Schamanen geht, hat ein gewisses Bild davon im Kopf, dem entsprochen werden soll. Das wird schwierig, denn ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der als Schamane, Heiler, Priester, Lehrer oder Krieger zur Welt gekommen ist. Und selbst als er es geworden ist, hat er keine Urkunde vorzuweisen und entspricht keinem Bild aus Büchern. Er ist es geworden durch einen Weg, den ER gegangen ist. Durch Widrigkeiten, Ablehnung, Einsamkeit und harten Kämpfen mit sich und in ihm. Ja, solche Menschen habe ich getroffen. Trotz allem ist keiner von ihnen ein Stereotyp. Im Gegenteil! Sehr individuell in allen Archetypen und jeder mit anderen Ansichten und Methoden. Nichts von der Stange aber eben auch nicht dem landläufigen Bild eines was auch immer entsprechend. Was sie gemein haben ist ihr Licht. Ihr Mut sich zu zeigen. IHR Licht zu zeigen. Ihre Narben, ihre Unzulänglichkeiten und ihre Lektionen. Wir wollen Produkte haben, Dienstleitungen. Was wir in der Realität bekommen ist gefärbt von dem Menschen, der sie ausführt. Bevor es wieder zu esoterisch wird nur so viel: Je echter jemand ist, desto klarer ist das, was du bekommst. Zehn Ärzte, zehn Meinungen sagt man. Das ist gut so! Sobald es aber Therapeuten sind oder Coaches wird hart geurteilt, verglichen und sich gegenseitig klein gemacht. Bestes Beispiel gerade: Podcasts und Reaktionspodcasts Echt zu sein ist nicht einfach und erfordert eine Menge Mut. Wir brauchen mehr denn je alle Arten von Lehrenden, Coaches, Therapeuten und Heiler, Schamanen, Krieger, Storyteller und Ermutigende Projekte. Lass dich nicht entmutigen von der Fülle von „Experten“ auf dem Markt. Je ehrlicher und echter du bist, desto schneller finden dich Menschen, die genau DEINE WORTE, DEINE ERKLÄRUNG und DEINE METHODEN brauchen. Sei mutig und zeig DICH! Kopien laufen schon genug rum! Sei das Original - DU.
- Thurisaz und der zerstörerische Aspekt Grenzen zu setzen
Grenzen zu setzen gehört zweifelsohne zu den schwierigeren Themen auf dem Weg. Schwer genug öfter einmal nein zu sagen ist es schon eine andere Hausnummer die gesetzte Grenze auch noch zu verteidigen. Denn deine Grenzen sind oft nicht bequem für andere. Gerade die neu gesetzten Grenzen werden gerne und oft infrage gestellt. Warum bist du jetzt auf einmal so? Du warst früher ganz anders… oder auch: Na wenn du es so willst dann … Menschen mögen Gewohnheiten. Gerade auch bei sozialen Kontakten ist es schon angenehm wenn das Gegenüber genügsam, führbar und berechenbar ist. Deshalb gibt es ja diese Opfersymptomatik überhaupt. Aber das führt jetzt zu weit. Ich kann nur dringend empfehlen die eigenen Grenzen immer mal wieder zu überprüfen. Sind sie noch da wo sie hingehören oder hat sie sich klammheimlich verschoben? Die harte Wahrheit ist nämlich, dass man mit seinen Reaktionen Menschen im Umgang mit sich trainiert. Einmal nachgegeben wird nämlich schon erwartet, dass das jetzt gefälligst immer so sein muss wenn du keinen Ärger haben willst. Wir gehen im Normalfall Auseinandersetzungen aus dem Weg. Somit hat jemand, der Konflikte nicht scheut oder sich angewöhnt hat seine Grenzen gnadenlos zu verteidigen mehr Übung und kann in der Situation besser reagieren. Es ist also ratsam nicht nur seine Grenzen gut zu kennen sondern auch genau zu wissen warum man sie hat und was sie schützen. Nur so hat man die nötige Energie zur Verfügung wenn es jemand wissen will. Die Rune Thurisaz verkörpert das sehr gut. Der Dorn tut nur weh wenn ich dagegen drücke. Er ist sichtbar und bleibt man auf Abstand geschieht nichts. Der zerstörerische Aspekt daran ist nicht die Verteidigung an sich sondern es zerstört eine Illusion und eine Täuschung. Sobald man nämlich das eine oder andere nicht mehr mit sich machen lässt, ändert sich die Beziehung zwischen den Menschen sofort. Fürchtet euch aber nicht von dieser Tatsache. Alles hat seinen Preis. Opfer zu sein auch. Viele Menschen verlieren den Respekt vor anderen wenn sie merken, dass man alles mit demjenigen machen kann. Kleine, meinetwegen auch latente Überlegenheitsgefühle aufgrund der Stellung oder des sozialen Status oder oder oder kommt dann zum Ausdruck. Gerade wer aus den Reihen des Militärs kommt, tut gut daran niemals Kameradschaft mit den dazugehörigen Werten im Zivilen zu suchen. Nicht dass es keine guten Freundschaften gäbe aber wenn es hässlich wird zeigt sich doch ziemlich schnell was wirklich los ist. You cannot do epic shit with basic people heißt es ja. Es sind die Werte und das Mindset bzw. die Energie des einzelnen Menschen, der dann sichtbar wird. Der Preis ist niemals zu hoch wenn es darum geht deine Werte zu verteidigen. Was zerstört werden muss wird auch zerstört und das ist nie schön. Allerdings ermöglicht eine gut gezogene Grenze auch Freiheit, Frieden mit dir selbst und zeigt dir was wirklich wichtig ist: Das nämlich, was deine Grenzen schützen. Es lenkt deinen Blick weg vom Außen wieder zu dir selbst. Zu deinen Werten und dem, was dir lieb und teuer ist. Thurisaz ist ganz sicher kein Spaß! Die Rune macht keine Spielchen und sie zeigt dir gnadenlos wer du bist wenn es darum geht deine Grenzen zu verteidigen. Zeigt der Dorn gar unwillentlich zu dir selbst kann es richtig hässlich werden. Der Dorn unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind. Er ist einfach. Ziehe deine Grenzen weise und lerne sie zu halten. Es lohnt sich.
- sich gesund machen
Immer wieder kommen die Fragen welche Methode, welche Technik aus welcher Tradition denn am besten sei…. Ich persönlich denke da muss man anders ran gehen. Zunächst ist das krank Werden ein Prozess, der wie alle anderen auch bestimmte Ursachen braucht und Umstände benötigt, um sauber ablaufen zu können. Bevor ich also irgendwelche Methoden wähle schau ich mir doch lieber an, was das alles denn überhaupt ermöglicht und evtl sogar beschleunigt hat. Also eher etwas weglassen als noch etwas in das System hineingeben. Achte ich gut auf mich? Gebe ich meinem Körper was er braucht?Achte ich darauf, was mich beschäftigt? Gönne ich mir Pausen? Wer sich da schwer tut ( und ich denke das werden sehr viele sein ) hier ein Tipp. Wie würdest du einen lieben Menschen behandeln, dem es gerade so geht? Kurz: mach dich zu deinem LieblingsPatienten! Funktioniert bei mir. Dann zu den Methoden: Zunächst möchte ich sagen, dass es für mich nicht die eine Methode gibt. Aber! Dich mit den Geistern des Landes zu verbinden und die Energien zu nutzen, die hier sind ( und nicht zum Beispiel in China ) macht einen großen Unterschied. Viele kommen ja aus dem Bereich Reiki, Prana Healing und so etwas. Oftmals höre ich dann, dass es entweder sehr anstrengend wird und die Heiler selbst krank werden oder sie eben sehr schnell an Grenzen stoßen und sich Frust aufbaut. Jeder sollte ja seinen eigenen Weg gehen und ich will gar niemandem sagen was richtig oder falsch ist. Jedoch habe ich vieles probiert und fühle mich jetzt erst angekommen. Evtl kann man aus meinem Weg etwas Nützliches lernen. Wir PTAs mögen ja so gerne Rezepte. Also hier eine Rezeptur aus meiner Feder: Handy aus Fernseher aus Rede mit deiner Fylgja Leg dich hin in Ruhe und beobachte deine Gedanken Mache eine Körperreise Sei nicht erreichbar denn jetzt geht es um dich Trinke aufgeladenes Wasser Trinke achtsam Esse gutes, gesegnetes Essen Iss achtsam Ruhe dich aus Wenn nötig, nimm Medizin Reinige alles, was du zu dir nimmst und bespreche es. Alles. Visualisiere, fühle und denke mit Fokus Richte deinen Raum gut ein, in dem du gesunden willst Lache, singe und bewege dich! und kauf nicht in OnlineApotheken. :-)
- Niemand, Alle und die Wenigen
Ich möchte heute auf ein paar Probleme eingehen, die mich immer wieder in Gesprächen erreichen. Vielleicht musst gerade du das heute (wieder) lesen: In der heutigen Zeit ist die Art zu leben und der Mindset sehr unterschiedlich. Viele wissen nicht wo sie hingehören, andere suchen den leichtesten Weg zum Erfolg und wieder andere sind wie erstarrt und bewegen sich gar nicht mehr oder haben aufgegeben. Egal, was man tut, man wird immer bewertet. So ist die Gesellschaft. Jedoch kommen sehr sehr viele auf dem Weg mit der Meinung anderer nicht zurecht und zweifeln alles an sich an. Wer versucht zu gefallen, muss tun was der andere will und wann er es will. Wir haben verlernt auf uns selbst zu vertrauen. Auf den Weg, den wir gewählt haben zu vertrauen. Wenn du wirklich du werden willst, kann das nicht jedem gefallen. In Wahrheit ist es sogar egal was du tust. Es wird nicht jedem gefallen. Es wird immer Kritiker geben, Demotivation und Menschen, die Ängste schüren wollen in dir denn niemand versteht deinen Weg so wie du. Niemand außer du geht ihn. Die Zweifel anderer haben nichts auf deinem Weg zu suchen. Die Frage ist immer wie und ob du reagierst und wo deine Aufmerksamkeit ist. Bei dir oder im Außen. Niemand wird kommen und dich retten! Niemand wird die Arbeit für dich tun, die notwendig ist, um dein wahres Potenzial zu leben. Aber alle werden dabei zusehen. Alle werden eine Meinung dazu haben. Alle sehen dir zu aus ihrem Blickwinkel und durch ihre Brille. Und bitte nimm nur Kritik an von jemandem, den du auch um Rat fragen würdest! Auf dem Weg zu dir selbst wirst du dich verändern. Du wirst anders denken, fühlen und handeln. Dabei wirst du Menschen aus dem Leben verlieren. Das ist so. Doch du wirst andere in dein Leben ziehen. Dadurch, wer du geworden bist. Dadurch wie du bist. Nicht durch Gerede, Posen oder sonst etwas. Sei mutig auf dem Weg. Wenn es einfach wäre, würden es alle tun. Nicht jede Meinung anderer ist eine Reaktion wert. Glaub an dich und deinen Weg. Das ist das Entscheidende! Wenige trauen sich auf den Weg zu sich selbst, wenige geben nie auf und wenige werden an deiner Seite sein, wenn es schwer wird aber du wirst auf dem Weg Stärke, Loyalität und Disziplin begegnen. In dir und in anderen. Bleib dir treu und lass nicht zu, dass die Ängste und Zweifel anderer auf dich projiziert werden können. Glaub an all die unmöglichen Dinge, die du noch tun wirst. Du bist mehr als die Summe deiner Teile. Du bist der Weg.
- Vision Sunday
Rezeptur: Man nehme etwas Abstand vom Getöse des Alltags. Am Besten ein oder zwei Tage, jedoch nicht weniger als zwei Stunden. Man frage sich was man denn tun würde und wie man leben würde wenn es keine Grenzen gäbe. Dann vergleiche man das mit der Art zu leben heute. Heraus kommt Klarheit über das jetzt, die Diskrepanz zu deiner Vision und es regt dazu an zu träumen. Träumen ist etwas, das wir viel zu selten tun. Meine Tochter lebt einen großen Prozentsatz des Tages in Visionen. Es macht Spaß. Wann haben wir Erwachsene das denn abgelegt? Heute am Vision Sunday lasse ich mich darauf ein. Ich male mir aus, wie ich aus der heutigen Perspektive unmögliche Dinge mache. Ich fühle es, ich sehe es in allen Details und gebe Zweifeln keine Aufmerksamkeit. Lebe verrückt und frei! Du hast nichts zu verlieren!
- Digital Detox & Social Detox
Ich komme gerade aus einer Detox Phase und möchte euch davon erzählen. Erstens eckt man an sobald man nicht mehr auf üblichem Wege und dauernd erreichbar ist. Dabei spürt man aber weniger die Sorge um sich, sondern eher einen erzwungenen Mehraufwand, den man seinem Umfeld aufzwingt. Man wird fast schon unbequem! Traurig genug möchte man meinen aber das ist noch nicht alles. Man beginnt nach ein paar Tagen zu spüren was Kontakt wirklich bedeutet. Ich für meinen Teil werde nicht mehr auf alles antworten und mich in Zukunft viel mehr um mich selbst kümmern. Wie ich immer sage bin ich ja kein Notarzt, der immer erreichbar sein muss aber um den sich nie einer kümmert. Ich kann es nur empfehlen eine kleine Detox Phase zu machen. Gar nicht lang. Eine Woche. Reicht um zu sehen was wirklich los ist. Wir müssen wieder beginnen echte Kommunikation aufzubauen. Auf Social Media ist soo viel Fake und sich nur über WhatsApp zu unterhalten lässt sehr viele Ebenen offen. Man wird oberflächlich. Zeit wieder die Technik zu benutzen anstatt von ihr benutzt zu werden. Habt eine schöne Zeit und hebt euren Kopf mal wieder weg vom Handy und raus in die Welt.
- Herbst und Winter - Zeit zur Innenschau
Wir alle spüren es bereits. Es wird schneller dunkel, morgens ist es zunehmend kalt und die Menschen wirken wie getrieben von etwas, das noch nicht erledigt ist. Trotzdem mag ich diese Zeit des Jahres gern obwohl kaum eine andere Zeit des Jahres so herausfordernd für mich ist. Ich tu mich schwer damit langsamer zu machen, auf mich zu achten und meine Energie der Zeit anzupassen. Gerade dann treibt es mich in die Wäldern in dieser Zeit. Die Luft, das Licht und die Farben tun einfach soo gut.. Oftmals denke ich dabei an einen bestimmten Urlaub mit meiner Frau zurück. Selbstversorgerhütte ohne Strom oder fließend Wasser. Wir mussten uns in einem Bergbach waschen und täglich Holz hacken damit wir es warm haben. Ich habe mich, wenn ich zurückdenke selten besser gefühlt. Heute sieht mein Leben an sich ganz anders aus. Nicht schlechter aber anders. Die Trennung hat mich damals fast geschafft und ich tat mich unheimlich schwer damit diese neue Situation zu akzeptieren und zu verarbeiten. Jetzt bin ich ein anderer Mensch mit neuen Zielen und ich lebe endlich wieder. All das kommt gerne hoch in der dunklen Jahreszeit. Ich kenne das ja schon. Aber was mache ich daraus? Gehe ich mit oder versuche ich wieder alles zu kontrollieren? Im leben treffen wir immer wieder auf dunkle Zeiten und harte Prüfungen. Es ist in meinen Augen sehr wichtig zu wissen, was man wirklich braucht und wie man es bekommt. Wir alle wollen uns wohl, sicher und geborgen fühlen. Dabei schlittern wir zu gern in Ersatzhandlungen und Verdrängungsmechanismen. Gerade der Anfang des Herbstes eignet sich sehr gut dafür zu überprüfen, welche Sicht man auf sich und sein Leben hat. Sich einfach mal Zeit nehmen und in ein Cafe gehen. Spaziergänge unternehmen und beobachten. Nicht nur die anderen Leute, obwohl sehr viele sehr gute Spiegel sind, sondern vor allem seine eigenen Reaktionen auf die Szenen. Ich konnte dabei sehr viel über mich lernen. Langsamer zu machen ist ein aktiver Prozess. Erwartungen hinterfragen, Gewohnheiten ändern und ganz viel Loslassen... Schau dich mal genau an. Im Aussen wie in Innen. Lerne dich kennen und höre auf die feinen Stimmen, die leisen Stimmen. Lerne neue Dinge und repariere alte Sachen und Umstände. Kümmer dich um dich und stelle sicher, dass du etwas weiterzugeben hast, wenn es soweit ist. Vorzuweisen haben wir viel im Alltag aber eine wirkliche Message von Bedeutung für die Menschen? Es wird dunkel, sei das Licht.
- Meine Praxis „Wendepunkt“
Wie einige von euch sicher schon mitbekommen haben, beginne ich gerade die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie, die ich dann im Frühjahr 2027 abschließen werde. Ich mache das weil es zu viele Grauzonen in der ganzheitlichen Arbeit mit Veteranen und PTBS gibt. Die Veteranenszene wächst zur Zeit ziemlich und man macht sich schnell angreifbar wenn man nicht ganz genau weiß was man da macht. Mein Ziel ist es körperorientiert zu arbeiten. Das ist nur logisch wenn man sich meine Vita anschaut. Auch die chinesische Medizin wird ein großes Thema sein. Deshalb wird ein Schwerpunkt die Embodiment Therapie sein. Da bringe ich teils schon mehr mit als in so manchen Büchern steht, was bedeutet, dass es da noch viel Potenzial gibt. Zum anderen wird es noch eine EMDR Ausbildung geben. Wo ich diese mache steht noch nicht fest, da ich noch nicht alle Gespräche mit evtl Partnern geführt habe. Alles, was ich bisher gelernt habe wird in dieses Projekt einfließen. Die Task Force Fylgja wird somit um ein Element vergrößert. Je nachdem wie sich meine Vision materialisiert wird es eben auch eine Praxis in Rostock geben, die den Namen Wendepunkt tragen wird. Dort werden dann auch andere Zielgruppen einen Platz finden. Zudem werde ich die Therapeutenszene und Schulen mit meiner Arbeit unterstützen. Zu viel werde ich noch nicht verraten aber es wird fucking hot !!! Dazu wird auch gerade die Website überarbeitet. Seid gespannt. 🤩
- Das Jahr der Entscheidungen
Manchmal ist man am Boden zerstört, alleine und frustriert. Wenn Gedanken in dir toben, die solche Gefühle auslösen ist es nicht leicht auf Kurs zu bleiben. Zu groß werden Ängste und Zweifel. Wir wollen unbedingt weg aus diesem Ort und merken nicht, dass wir ihn erschaffen haben. Ganz leise, unmerklich. Schnell sind Schuldige gefunden und man aalt sich in Selbstmitleid und wohltuender Starre. Kennst du das? Ich auch. Meine Fylgja sagte einmal zu mir: Komm ich nehm dich mit und zeig dir etwas. Ich sah eine scheinbar perfekte Welt. Buntes Leben und die Menschen waren zufrieden und glücklich. Ich fragte wie sie das machen? Sie zeigte es mir. Sie zeigte mir die Dankbarkeit, die die Menschen empfanden und auch ausdrückten. Sie zeigte die Opfer, die sie brachten. Die Art wie sie zu denken im Stande waren und die Fürsorge, die einander darbrachten. Sie zeigte mir aber auch die Krieger, die schützend am Rande dieser Welt standen. Ich fragte was denn jenseits dieser Welt sei. Sie sagte: deine Art zu denken gerade, deine Art zu fühlen und zu sprechen. Zurück in meiner Welt fragte sie mich was ich denn wolle und was ich bereit sei zu tun dafür. Nicht alles auf einmal. Nicht immer gleich die großen Dinge. Manchmal fühlt man sich verloren in dieser Welt. Sucht seinen Platz. Aber schafft man es anders zu denken und dann sieht man es wieder. Den Zusammenhang. Alles, was du im Leben gerne getan hast und was du gelernt hattest zeigt in eine Richtung. Bestimmung und Mission sind keine abstrakten oder gar esoterischen Prozesse. Aber wie schafft man es anders zu denken? Schau dir einen Baum an. Er ist nicht das ganze Jahr über gleich. Es gibt eine Zeit für Wachstum. Es gibt eine Zeit der Blüte. Es gibt eine Zeit des Loslassens, um erneut wachsen zu können. Und jetzt schau dir an wie du im Jahreszyklus lebst. Na? Nur Vollgas das ganze Jahr? Kein Retreat? Keine Pausen? Kein Loslassen, denn du hast ja zu hart dafür gearbeitet? Keine Dankbarkeit? Kein echtes Networking? Du stehst alleine da? Keiner versteht dich? Wir können sehr viel lernen von der Natur. Du hast nur Angst dich anderen zu öffnen. Zu oft wurdest du verletzt. Du hast Angst etwas zu wagen. Zu wichtig ist dir die Meinung anderer. Du hast Angst dir selbst das zu geben was du brauchst. Liebe, Achtsamkeit und Pausen. Zu groß ist die Angst man könnte dich für schwach halten. Die Sache ist, wir gehen nicht unantastbar durch das Jahr. Wir werden sogar sehr von der Natur der Dinge beeinflusst. Trotzdem versuchen wir unserem natürlichen Leben unseren Willen aufzuzwingen. Das geht sogar recht lange gut. Aber irgendwann brichst du zusammen. Und dann hast du fast schon verlernt zu fühlen, zu reagieren und zu heilen. ❤️🩹 Du kannst das alles ändern. Mit demselben Willen. Selbstfürsorge ist keine Schwäche und Heilung ist keine Sache die man tut oder die man nimmt im Sinne von Medikamenten. Man wird zu etwas anderem. Man wird heil. Schau aus dem Fenster. Es ist Oktober. Was macht die Natur? Tu es ihr gleich und du wirst verstehen.
- Der Sinn deines Lebens
Immer öfter ploppt die Frage nach dem Sinn im Leben auf. Vor allem junge Menschen suchen oft nach dem Sinn aber auch viele Menschen in meinem Alter (45) Fragen nach vielen Jahren des Funktionierens nach einem Sinn. Ich denke der Wunsch etwas Sinnvolles in seinem Leben tun zu wollen ist in jedem Menschen verankert. Meine kleine Tochter zum Beipiel sieht den Sinn in Abenteuern und Rettungsmissionen mit Einhörnern und der Paw Patrol. Das bringt sie zum leuchten und sie erlebt ihre Abenteuer mit jeder Faser. Wenn man leuchtet kommen die besten Eigenschaften heraus und es gibt keine Zweifel mehr ob man gut genug ist oder was der andere darüber denkt. Überhaupt habe ich sehr viel bei meiner Tochter wiederentdeckt was ich schon als verloren geglaubt hatte. Sie gibt jedem das Recht und die Möglichkeit auch alles sein zu können was er oder sie will, ohne Neid und ohne Berechnung. Ich denke das sollten wir Erwachsenen wieder neu lernen. Es ist nicht nur egal was andere denken, denn sie denken nur etwas über dich und bewerten wenn sie selbst nicht leuchten. Wenn ein Team das tut für was es brennt, ist es egal wer welche Rolle hat. Es funktioniert weil jeder brennt. Wir vergleichen zu oft und messen uns an anderen anstatt uns an der eigenen Leistung zu messen. Das frustriert und viel zu viele haben gar keine Träume mehr und wenn, dann leben sie nicht mehr danach. Sie versuchen ihn nicht mehr zu leben. Man ist zu alt, zu erwachsen und zu bodenständig um noch etwas Verrücktes zu machen. Der Sinn in meinem Leben ist es, dem Leben einen Sinn zu geben. Es gibt Dinge, die ich gerne mache… da strahle ich und die Zeit verfliegt. Die eigenen Grenzen zu erforschen und die Komfortzone für immer zu verlassen macht dem Erwachsenen mehr Angst als dem Kind. Was haben wir denn so Wichtiges zu verlieren? Was können wir denn mitnehmen wenn wir sterben? Oder noch wichtiger: was wird man sich über dich erzählen wenn du gegangen bist? Nicht am Grab selbst sondern wenn man alleine ist? Was wird es sein? Welches Beispiel wie man das Leben leben kann wirst du deinen Kindern geben? Wird man erzählen, dass man dir begeistert zugehört hat wenn du von deinem Traum erzählt hast? Oder wird man erzählen, dass du stets das getan hast was man von dir verlangt hat? Ein braver Mensch. Träume sind Wegweiser. Sie sollen weder klein noch leicht zu erreichen sein. Verrückt, bunt und sie sollen dir ordentlich Angst machen. Dann bewegt sich etwas. Angst wird falsch verstanden. Sie zeigt dir wo es sich lohnt etwas zu tun. Ich hatte Angst über 900km zu fahren um mich zu bewerben. Es war richtig es trotzdem zu tun. Ich wusste nicht, ob es reicht oder ich gut genug bin. Nichts, was ich bisher getan hatte war von Bedeutung sondern nur was es aus mir gemacht hat. Was für ein Mensch bin ich geworden oder besser: Welchen Menschen habe ich aus mir gemacht? Glaube an dich und vor allem daran was du werden willst. Es ist wichtiger wer du werden willst als das, was du warst. Zweifel sind normal. Sie werden kommen aber wenn dein Traum groß genug ist und du verrückt genug bist fest daran zu glauben dann hat alles was passiert einen Sinn. Jedes Wunder und jeder Zufall, der dann passiert ist für dich. Man ist nicht mutig und tut dann mutige Dinge. Man tut Dinge, die Angst machen und wird dadurch mutig. Du suchst nach den Sinn in deinem Tun? Such nach dem Leuchten und geh mit diesem Licht durch die nächste Tür, die dir am meisten Angst macht. Jep, wird nicht jeder tun… man wird reden, tuscheln, lachen über dich aber nur bis du den ersten Schritt tust. Dann wird es still.
- Lass endlich los was dich bremst
Wer kennt es nicht? Du hast einen Traum aber du traust dich kaum ihn zu träumen. Zu groß, zu hoch und gefühlt zu weit weg ist die Version deiner selbst in diesem Traum. Du hast Angst vor der Reaktion deiner Mitmenschen wenn du davon erzählst. Sie werden lachen. Nun, was genau hält dich denn davon ab dieser Mensch aus deinem Traum zu werden? Die anderen? Du selbst? Die Umstände? Alles Ausreden! Du hast Angst dass sie dich verrückt nennen? Aber es ist nicht verrückt im Hamsterrad zu bleiben? Immer nur in der Komfortzone? Entweder lachen sie oder sie nennen dich verrückt. Es ist egal. Reden werden sie immer. Denn es ist das Einzige, was sie können. Überleg mal! Schon mal einen getroffen, der das lebt was du willst? Der lacht nicht über dich! Du musst schon etwas verrückt sein wenn du an eine Version von dir glaubst, die noch nicht existiert. Aber rate mal wer die einzig wichtige Person ist, die an dich glauben muss… Ja ganz genau! DU! Verrückt sein kann man wieder lernen. Wann hast du das letzte Mal etwas verrücktes gemacht? Na dann los! Sei wie der kleine Junge mit dem BatMan Shirt! Es kommt darauf an, welchen Gedanken du Kraft gibst und wie lange du den Fokus halten kannst. Klar wirst du abgelenkt! Klar versagst du! Nicht nur einmal! Aber es kommt darauf an was du tust wenn du versagst. Siehst du es als Fehler und gibst auf? Oder siehst du es als ersten, zweiten oder dritten Versuch? Klar klappt es nicht sofort! Das Ziel ist sehr hoch! Aber wenn du aufgibst gibt es nur einen möglichen Ausgang dieser Geschichte! Was wenn du es schaffst? Was wenn du diese Person werden kannst? Was wenn du ein Wunder erleben kannst? Wenn du es erschaffst? Übe deine Gedanken zu lenken. Sie zu verstehen. Sie zu selektieren. Suche sie aus wie deine Kleidung. Es sind deine Gedanken! Nur du bist in der Lage sie zu zähmen. Halte den Fokus und fühle wie sich deine neue Version anfühlt. Fühl es genau! Wow oder? Und jetzt sei dankbar für den Weg den du gehen darfst während alle anderen nur davon träumen. Du tust es. Du schaffst die Vorraussetzungen für dein eigenes Wunder. Und dann ist es keines mehr. Es ist eine Konsequenz. Lass los wenn Zweifel kommen. Lass los und geh wenn man dich klein reden will. Es ist schwer wenn sich die Menschen in deinem Kreis noch nicht geändert haben, du aber schon. Es ist einsam auf diesem Stück des Weges aber wenn du nur einen Schritt weitergehst… nur einen Schritt weiter jeden Tag… mit dem BatMan Shirt an…. dann hält dich nichts mehr auf!!! Ja ich weiß, die Theorie klingt einfach. Jeder, der den Weg schonmal gegangen ist weiß, wie hart es ist. Doch tu es für dich! Für die beste Version deiner Selbst. Tu es für deine letzten Stunden auf dem Sterbebett. Du willst sicher nicht bedauern dass du es nicht getan hast. Es nicht einmal wirklich versucht hast oder? Welche Geschichte wird man sich über dich erzählen? Ja ich sehe den Teil in dir grinsen. Ich sehe das Licht, das Feuer in dir. Versteck es nicht. Steh auf und lass dein Feuer so heiß brennen, dass keine Zweifel und keine Ablenkung mehr in deine Nähe kommt. Steh auf! Lass uns gehen!









